Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_362/2020 KI-generiert

Claimant appeals denial of temporary helplessness allowance; Federal Supreme Court dismisses appeal for procedural defects.

Geschäftsnummer 8C_362/2020
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The case involves an individual appealing a decision from the Cantonal Court of Lucerne, which upheld the Swiss Accident Insurance Fund's (Suva) denial of a request for a helplessness allowance. The allowance was sought by the complainant after applying for temporary assistance with housekeeping due to incapacitation alleged to require third-party help, which Suva had refused. The Cantonal Court affirmed Suva's decision, concluding that the complainant was not permanently dependent on external help as required for such an allowance. Despite acknowledging at the Federal Tribunal level that she did not meet the criteria for a helplessness allowance, the complainant requested immediate assistance for future acute allergic episodes. The Federal Tribunal noted that no alternative legal basis for cost coverage by the accident insurer was presented and decided not to proceed with the complaint.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 99 Abs. 2 BGG, Art. 26 Abs. 1 UVG, Art. 9 ATSG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Claimant appeals denial of temporary helplessness allowance; Federal Supreme Court dismisses appeal for procedural defects: The allowance was sought by the complainant after applying for temporary assistance with housekeeping due to incapacitation alleged to require third-party help, which Suva had refused. The Cantonal Court affirmed Suva's decision, concluding that the complainant was not permanently dependent on external help as required for such an allowance. Despite acknowledging at the Federal Tribunal level that she did not meet the criteria for a helplessness allowance, the complainant requested immediate assistance for future acute allergic episodes. The Federal Tribunal noted that no alternative legal basis for cost coverage by the accident insurer was presented and decided not to proceed with the complaint.

Schlagwörter

KI-generiert
Unfallversicherung (Prozessvoraussetzung) Hilflosenentschädigung Unfallversicherer Drittansprache neues rechtliches Vorbringen Verzicht auf Versicherungsleistungen sozialversicherungsrechtliche Streitigkeit

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert

Zitierte Rechtsprechung

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was not admitted based on the simplified procedure for failing to meet procedural requirements.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Allows for the waiver of court costs in this specific case (Sonderfall).

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

8C_362/2020

Urteil vom 16. Juni 2020

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Maillard, Präsident,

Gerichtsschreiber Grünvogel.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva), Fluhmattstrasse 1, 6004 Luzern,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Unfallversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des Kantonsgerichts Luzern vom 6. Mai 2020 (5V 19 194).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 2. Juni 2020 gegen den Entscheid des Kantonsgerichts Luzern vom 6. Mai 2020,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass dies von der Beschwerde führenden Person verlangt, sich konkret mit den für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen auseinanderzusetzen; eine rein appellatorische Kritik genügt nicht ( BGE 136 I 65 E. 1.3.1 S. 68 und 134 II 244 E. 2.1 S. 245 f.),

dass neue Begehren vor Bundesgericht unzulässig sind ( Art. 99 Abs. 2 BGG ),

dass das kantonale Gericht im angefochtenen Entscheid den Einspracheentscheid der Suva vom 24. April 2019 bestätigte, worin der Versicherten in Beantwortung des Gesuchs vom 13. August 2018 um zeitweise Genehmigung einer Haushaltshilfe eine Hilflosenentschädigung verweigert wurde,

dass es dabei insbesondere näher ausführte, weshalb die Beschwerdeführerin zumindest im vorliegend allein zu beurteilenden Zeitraum bis zum Einspracheentscheid nicht dauerhaft im Sinne von Art. 26 Abs. 1 UVG (in Verbindung mit Art. 9 ATSG ) auf Hilfe Dritter angewiesen sei, was aber Voraussetzung wäre, damit eine Hilflosenentschädigung zugesprochen werden könne,

dass die Beschwerdeführerin letztinstanzlich zwar einräumt, die Voraussetzungen für eine Hilflosenentschädigung nicht zu erfüllen, aber fordert, ihr sei bei künftigen allergischen akuten Schüben zeitnah Hilfe und Unterstützung zu gewähren,

dass, soweit sie damit um künftige Leistungen ersucht, darauf nicht näher eingegangen werden kann ( Art. 99 Abs. 2 BGG ),

dass, soweit sie damit zugleich den angefochtenen Entscheid dahingehend kritisieren will, als darin die anbegehrte Haushaltshilfe bzw. deren Kostenübernahme durch die Suva lediglich unter dem Rechtstitel der Hilflosenentschädigung geprüft worden ist, sie keine andere Anspruchsgrundlage nennt, welche den Unfallversicherer zur Übernahme dieser Kosten verpflichten könnte,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,

dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet werden kann,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Kantonsgericht Luzern und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 16. Juni 2020

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Maillard

Der Gerichtsschreiber: Grünvogel