Accident insurance relapse benefits termination: appeal inadmissible for lack of engagement with lower court's reasoning under Article 42 BGG.
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Swiss Federal Supreme Court declined to enter into the appeal (no partial merits decision), leaving the lower court's ruling in force; the appellant loses, but no court costs were imposed. The appellant challenged a cantonal insurance court decision upholding the Swiss accident insurer’s ruling to stop daily sickness benefits and medical treatments as of November 30, 2018, following a relapse report, while leaving the existing 12% accident-related disability pension unchanged. The Supreme Court dismissed the appeal for lack of sufficient grounds, as the appellant's submission merely recounted personal circumstances and sought financial help without engaging with the lower court’s legal reasoning. The decision is based on procedural requirements under Article 42(1) and (2) of the Federal Supreme Court Act, with the appeal deemed inadmissible under Article 108(1)(b); no court fees were charged under Article 66(1) sentence 2.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Accident insurance relapse benefits termination: appeal inadmissible for lack of engagement with lower court's reasoning under Article 42 BGG: The appellant challenged a cantonal insurance court decision upholding the Swiss accident insurer’s ruling to stop daily sickness benefits and medical treatments as of November 30, 2018, following a relapse report, while leaving the existing 12% accident-related disability pension unchanged. The Supreme Court dismissed the appeal for lack of sufficient grounds, as the appellant's submission merely recounted personal circumstances and sought financial help without engaging with the lower court’s legal reasoning. The decision is based on procedural requirements under Article 42(1) and (2) of the Federal Supreme Court Act, with the appeal deemed inadmissible under Article 108(1)(b); no court fees were charged under Article 66(1) sentence 2.
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KI-generiertUsed to declare the appeal inadmissible in the simplified procedure due to insufficient grounds.
Applied to waive court costs exceptionally.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
8C_361/2020
Urteil vom 18. Juni 2020
I. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Maillard, Präsident,
Gerichtsschreiber Grünvogel.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva), Fluhmattstrasse 1, 6004 Luzern,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Unfallversicherung (Prozessvoraussetzung),
Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau vom 27. April 2020 (VBE.2019.435).
Nach Einsicht
in die am 2. Juni 2020 ergänzte Beschwerde vom 25. Mai 2020 gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau vom 27. April 2020,
in Erwägung,
dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,
dass dabei konkret auf die für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen der Vorinstanz einzugehen und im Einzelnen zu zeigen ist, welche Vorschriften und weshalb sie von der Vorinstanz verletzt worden sind ( BGE 140 III 264 E. 2.3 S. 266; 134 V 53 E. 3.3 S. 60 und 133 IV 286 E. 1.4 S. 287),
dass das Bundesgericht den Beschwerdeführer auf diese Anforderungen mit Verfügung vom 27. Mai 2020 ausdrücklich hingewiesen hat,
dass auch von Beschwerde führenden Laien erwartet werden darf, auf die vorinstanzliche Begründung konkret einzugehen,
dass die Vorinstanz in einlässlicher Würdigung der Aktenlage und der Parteivorbringen zur Überzeugung gelangt ist, die Suva habe ihre im Anschluss an die Rückfallmeldung vom 13. April 2018 erbrachten Taggelder und übernommenen Heilbehandlungen zu Recht mit Einspracheentscheid vom 20. Mai 2019 per 30. November 2018 eingestellt,
dass sie näher ausgeführt hat, weshalb die seit dem 1. Februar 2014 ausgerichtete unfallbedingte Invalidenrente von 12 % unverändert bestehen bleibt,
dass der Beschwerdeführer diesen Erwägungen nichts Konkretes entgegenstellt, stattdessen sich im Wesentlichen darauf beschränkt, den Geschehensablauf und seine schwierigen Lebensumstände aus seiner Sicht zu schildern und um (finanzielle) Hilfe zu bitten,
dass dergestalt auf die offensichtlich unzureichend begründete Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten ist,
dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet werden kann,
erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons Aargau und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 18. Juni 2020
Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Maillard
Der Gerichtsschreiber: Grünvogel