Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_360/2020 KI-generiert

Invalidity Insurance Appeal Dismissal Upheld for Insufficient Substantiation of Cost Advance Default

Geschäftsnummer 8C_360/2020
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The case involves an appeal by the claimant against a decision by the Social Insurance Court of the Canton of Solothurn concerning invalidity insurance. The claimant's initial complaint was dismissed by the court for failing to meet a procedural requirement: they did not pay the required advance on costs within the set deadline, nor did they apply for an extension or for free legal assistance, despite being advised of these options. The claimant attempted to appeal this dismissal, arguing reasons for not paying the advance on costs, but failed to address why they did not seek an extension in due time. Consequently, the Federal Tribunal found the appeal inadequately substantiated, resulting in the decision not to proceed with the appeal.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Invalidity Insurance Appeal Dismissal Upheld for Insufficient Substantiation of Cost Advance Default: The claimant's initial complaint was dismissed by the court for failing to meet a procedural requirement: they did not pay the required advance on costs within the set deadline, nor did they apply for an extension or for free legal assistance, despite being advised of these options. The claimant attempted to appeal this dismissal, arguing reasons for not paying the advance on costs, but failed to address why they did not seek an extension in due time. Consequently, the Federal Tribunal found the appeal inadequately substantiated, resulting in the decision not to proceed with the appeal.

Schlagwörter

KI-generiert
Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung) Invalidenversicherung Kostenvorschuss Subrogation des Versicherers unentgeltliche Rechtspflege Versicherungsleistungsanspruch Beschwerdelegitimation

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert

Zitierte Rechtsprechung

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Provision applied by the Tribunal to dismiss the appeal in simplified proceedings due to insufficient substantiation regarding the failure to pay the cost deposit.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Provision applied to waive the collection of court costs in this specific case.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

8C_360/2020

Urteil vom 16. Juni 2020

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Maillard, Präsident,

Gerichtsschreiber Grünvogel.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle Solothurn, Allmendweg 6, 4528 Zuchwil,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Solothurn vom 23. April 2020 (VSBES.2020.46).

Nach Einsicht

in die am 2. Juni 2020 ergänzte Beschwerde vom 13. Mai 2020 (Poststempel gegen den Nichteintretensentscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Solothurn vom 23. April 2020,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass konkret auf die für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen der Vorinstanz einzugehen und im Einzelnen zu zeigen ist, welche Vorschriften und weshalb sie von der Vorinstanz verletzt worden sind ( BGE 140 III 264 E. 2.3 S. 266; 134 V 53 E. 3.3 S. 60 und 133 IV 286 E. 1.4 S. 287),

dass die Vorinstanz auf die gegen die Verfügung der IV-Stelle vom 11. Februar 2020 erhobene Beschwerde mit der Begründung nicht eintrat,

- der Rechtsmitteleinleger habe es unterlassen, innert gesetzter Frist den mit Verfügung vom 2. März 2020 eingeforderten Kostenvorschuss zu bezahlen,

-ebenso wenig habe er innert Frist ein Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege oder ein Fristerstreckungsgesuch eingereicht, obwohl er auch auf diese Möglichkeiten verwiesen worden sei,

- deshalb sei - wie angedroht - auf die Beschwerde nicht einzutreten,

dass der Beschwerdeführer letztinstanzlich allein Gründe anführt, weshalb er den Kostenvorschuss nicht innert gesetzter Frist bezahlen konnte,

dass er es überdies aber unterlässt auszuführen, weshalb es ihm statt dessen unmöglich gewesen sein soll, innert gesetzter Frist um deren Erstreckung zu ersuchen,

dass sich dergestalt die Beschwerde als offensichtlich nicht hinreichend begründet erweist,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,

dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet werden kann,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons Solothurn und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 16. Juni 2020

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Maillard

Der Gerichtsschreiber: Grünvogel