Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_357/2017 KI-generiert

Claimant Fails to Substantiate Appeal Regarding Pension Reduction Based on Improved Health Status

Geschäftsnummer 8C_357/2017
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involved a complaint regarding the decision of the insurance court of a Swiss canton about a disability pension. The court evaluated the medical reports and concluded that the applicant's health status had changed since the pension was granted, leading to a determination of a 22% disability level, which negated the continued eligibility for benefits beyond a specific date. The applicant's representative challenged the decision, claiming insufficient factual investigation and incorrect assessment of medical evaluations, but the arguments presented largely reiterated previous points made without adequately addressing the court's prior reasoning. Consequently, the Federal Tribunal found the complaint to be inadequately substantiated and ruled on procedural grounds not to entertain it.

Legislator-Regeste

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Art. 17 Abs. 1 ATSG, Art. 97 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 33 Abs. 2 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Claimant Fails to Substantiate Appeal Regarding Pension Reduction Based on Improved Health Status: The court evaluated the medical reports and concluded that the applicant's health status had changed since the pension was granted, leading to a determination of a 22% disability level, which negated the continued eligibility for benefits beyond a specific date. The applicant's representative challenged the decision, claiming insufficient factual investigation and incorrect assessment of medical evaluations, but the arguments presented largely reiterated previous points made without adequately addressing the court's prior reasoning. Consequently, the Federal Tribunal found the complaint to be inadequately substantiated and ruled on procedural grounds not to entertain it.

Schlagwörter

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Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung) Herabsetzung der Invalidenrente Invaliditätsgrad Verschlechterung des Gesundheitszustandes Gesundheitsbezogene Angaben medizinische Gründe fehlende Anspruchsberechtigung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was not admitted because of a manifest defect in the statement of grounds (insufficient reasoning).

Art. 33 Abs. 2 BGG

The President warned the representative that further similar appeals could lead to a fine based on this article.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The appellant was ordered to pay the court costs.

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Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (4)

9C_745/2017 (2017-11-13)
Insurance Appeal Inadmissible Due to Deficient Justification; Representative Fined for Vexatious Litigation
«…im Bundesgericht anhängig gemachten Verfahren (vgl. u.a. die unlängst ergangenen Urteile 8C_416/2017 vom 19. Juni 2017, 8C_357/2017 vom 6. Juni 2017, 9C_256/2017 vom 23. Mai 2017, 9C_356/2017 vom 23. Mai 2017, 9C_206/2017 vom 21. März 2017) - nicht in…»
8C_608/2017 (2017-10-18)
Federal Supreme Court Dismisses Invalidity Appeal and Fines Counsel
«…t - wie in zahlreichen anderen von ihm beim Bundesgericht anhängig gemachten Verfahren (vgl. unlängst ergangene Urteile 8C_357/2017 vom 6. Juni 2017, 9C_256/2017 und 9C_356/2017 vom 23. Mai 2017, je mit weiteren Hinweisen) - nicht in einer den Begründ…»
8C_647/2017 (2017-10-18)
Cantonal Social Insurance Appeal Dismissed for Procedural Defects; Representative Fined
«…t - wie in zahlreichen anderen von ihm beim Bundesgericht anhängig gemachten Verfahren (vgl. unlängst ergangene Urteile 8C_357/2017 vom 6. Juni 2017, 9C_256/2017 und 9C_356/2017 vom 23. Mai 2017, je mit weiteren Hinweisen) - nicht in einer den Begründ…»
8C_416/2017 (2017-06-19)
Federal Disability Insurance Appeal Dismissed for Insufficient Reasoning with Fine Imposed on Counsel
«…t - wie in zahlreichen anderen von ihm beim Bundesgericht anhängig gemachten Verfahren (vgl. unlängst ergangene Urteile 8C_357/2017 vom 6. Juni 2017, 9C_256/2017 und 9C_356/2017 vom 23. Mai 2017, je mit weiteren Hinweisen) - nicht in einer den Begründ…»

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

8C_357/2017

Urteil vom 6. Juni 2017

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Maillard, Präsident,

Gerichtsschreiber Grünvogel.

Verfahrensbeteiligte

A.________, vertreten durch Beratungsstelle für Ausländer, Milosav Milovanovic,

Beschwerdeführerin,

gegen

IV-Stelle des Kantons Solothurn, Allmendweg 6, 4528 Zuchwil,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Solothurn vom 18. April 2017.

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 17. Mai 2017 gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Solothurn vom 18. April 2017,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass dabei konkret auf die für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen der Vorinstanz einzugehen und im Einzelnen zu zeigen ist, welche Vorschriften und weshalb sie von der Vorinstanz verletzt worden sind ( BGE 134 V 53 E. 3.3 S. 60 und 133 IV 286 E. 1.4 S. 287), während eine rein appellatorische Kritik nicht genügt (vgl. BGE 136 I 65 E. 1.3.1 S. 68 und 134 II 244 E. 2.1 f. S. 245 f.),

dass das kantonale Gericht nach eingehender Besprechung der medizinischen Berichte und Gutachten auf einen sich seit der Rentenzusprechung vom 17. April 2008 veränderten Gesundheitszustand (somatisch leichte Verschlechterung bei erheblich verbessertem psychischem Zustand) schloss und damit zusammen mit der IV-Stelle die Voraussetzungen für eine Rentenrevision nach Art. 17 Abs. 1 ATSG bejahte,

dass es alsdann den Invaliditätsgrad mittels Einkommensvergleichs auf 22 % festlegte, was einen über den 31. Mai 2016 hinausgehenden Rentenanspruch ausschloss,

dass es sich dabei insbesondere mit den gegen die Expertisen der Begutachtungsstelle ZIMB vom 20. Dezember 2013 und 12. September 2015 vorgebrachten Einwendungen genauso einlässlich auseinandersetzte wie auch mit der Forderung nach Eingliederungsbemühungen vor Rentenentzug,

dass der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin - wie bereits in zahlreichen anderen beim Bundesgericht von ihm anhängig gemachten Verfahren (unlängst etwa Urteile 9C_206/2017 vom 21. März 2017 und 8C_195/2017 vom 15. März 2017; siehe aber auch Urteil 2C_410/2017 vom 4. Mai 2017) - eine ungenügende Sachverhaltsabklärung und eine unzutreffende Würdigung der im Recht liegenden Arztberichte rügt, sich dabei jedoch weitgehend darauf beschränkt, bereits vor dem kantonalen Gericht Vorgetragenes zu wiederholen, ohne auf die dazu ergangenen vorinstanzlichen Erwägungen hinreichend konkret einzugehen, geschweige denn aufzuzeigen, inwiefern das kantonale Gericht eine Rechtsverletzung gemäss Art. 95 f. BGG begangen oder - soweit überhaupt beanstandet - eine entscheidwesentliche, qualifiziert unrichtige oder auf einer Rechtsverletzung beruhende Sachverhaltsfeststellung im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG getroffen haben sollte,

dass dieser Begründungsmangel offensichtlich ist, was dem Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin bei einem Minimum an Sorgfalt klar sein müsste (s. oben sowie insbesondere die Urteile, in denen ihm persönlich wegen unsorgfältiger Beschwerdeführung Ordnungsbussen auferlegt worden sind [8C_611/2015 vom 30. September 2016, 8C_200/2012 vom 26. April 2012, 8C_299/2011 vom 10. Mai 2011 und 8C_264/2011 vom 7. April 2011]),

dass deshalb auf die Beschwerde in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten ist,

dass die Beschwerdeführerin nach Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG kostenpflichtig wird,

dass der Rechtsvertreter bei weiterer gleichartiger Beschwerdeführung inskünftig wieder basierend auf Art. 33 Abs. 2 BGG mit einer Ordnungsbusse zu rechnen hat, derweil aber nochmals davon Abstand genommen wird,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 200.- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons Solothurn und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 6. Juni 2017

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Maillard

Der Gerichtsschreiber: Grünvogel