Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_346/2011 KI-generiert

Disability insurance deduction adjustment claim dismissed as inadmissible for failing to show discretionary error in 15% leidensbedingter Abzug.

Geschäftsnummer 8C_346/2011
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The Swiss Federal Court (Bundesgericht) dismissed the appeal, entering no decision on the merits, so the lower court’s ruling against the claimant remains in force. The claimant is ordered to pay the court costs of 300 Swiss francs, and her request for free legal assistance is denied as futile. The case is a final appeal in a disability insurance dispute, where the claimant challenged only the 15% deduction applied to her disability income, claiming it was too low. The court held that setting the exact level of this reduction is an exercise of discretion, and appellate review is limited to errors of discretion; the claimant’s brief failed to show any arbitrary assessment. The outcome rests on procedural requirements for appeals (Article 42 of the Federal Court Act, BGG), the doctrine of discretionary review, and the denial of legal aid (Article 64 BGG) because the appeal lacked any prospect of success.

Legislator-Regeste

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 erster, Art. 64 Abs. 1 und 2 BGG, Art. 66 Abs. 1 erster Satz BGG; Disability insurance deduction adjustment claim dismissed as inadmissible for failing to show discretionary error in 15% leidensbedingter Abzug: The claimant is ordered to pay the court costs of 300 Swiss francs, and her request for free legal assistance is denied as futile. The case is a final appeal in a disability insurance dispute, where the claimant challenged only the 15% deduction applied to her disability income, claiming it was too low. The court held that setting the exact level of this reduction is an exercise of discretion, and appellate review is limited to errors of discretion; the claimant’s brief failed to show any arbitrary assessment. The outcome rests on procedural requirements for appeals (Article 42 of the Federal Court Act, BGG), the doctrine of discretionary review, and the denial of legal aid (Article 64 BGG) because the appeal lacked any prospect of success.

Schlagwörter

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Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung) Festsetzung der Invalidenrente Invaliditätsgradbemessung Streitgegenstand Ermittlung des hypothetischen Einkommens Buchungsfehler richterliches Ermessen

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used to declare the appeal inadmissible in a simplified procedure.

Art. 64 Abs. 1 und 2 BGG

Basis for rejecting the request for free legal assistance due to lack of prospects of success.

Art. 66 Abs. 1 erster Satz BGG

Basis for imposing court costs on the appellant.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

8C_346/2011 {T 0/2}

Urteil vom 18. Mai 2011

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Ursprung, Präsident,

Gerichtsschreiber Grünvogel.

Verfahrensbeteiligte

K.________,

vertreten durch Rechtsanwalt Bernhard Zollinger,

Beschwerdeführerin,

gegen

IV-Stelle des Kantons Zürich, Röntgenstrasse 17, 8005 Zürich,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des Sozial-versicherungsgerichts des Kantons Zürich

vom 28. Februar 2011.

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 5. Mai 2011 gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 28. Februar 2011,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass die Vorinstanz den Invaliditätsgrad durch Vergleich des von der Versicherten beim letzten Arbeitgeber als Gesunde mutmasslicherweise erzielten Lohnes (Valideneinkommen) und des nunmehr bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage in einer dem Leiden angepassten Tätigkeit in zumutbarer Weise erzielbaren Einkommens (Invalidenverdienst) festgelegt hat,

dass sie dabei zur Festlegung des letzteren auf den Durchschnittslohn einer Hilfsarbeiterin gemäss den Schweizerischen Lohnstrukturerhebungen (LSE) zurückgegriffen und dabei die fehlende Ausbildung, die mangelnden Sprachkenntnisse und den Aufenthaltsstatus der Beschwerdeführerin durch Parallelisierung der Vergleichseinkommen ( BGE 135 V 58 E. 3.1 S. 59, 134 V 322 E. 4.1 S. 325 mit Hinweisen) berücksichtigt hat,

dass sie darüber hinaus auf dem Invalideneinkommen einen sogenannten leidensbedingten Abzug von 15 % vornahm, weil die Beschwerdeführerin anders als Gesunde nunmehr nur noch leichte Arbeiten ausführen könne,

dass der Rechtsvertreter der Versicherten einzig die Höhe des leidensbedingten Abzugs bemängelt, ohne indessen auch nur ansatzweise aufzuzeigen, inwiefern die Vorinstanz bei deren Festlegung rechtsfehlerhaft vorgegangen sein soll,

dass die Bestimmung der konkreten Höhe dieses Abzuges eine Ermessensfrage ist, die vom Bundesgericht nur auf Ermessensunter- oder -überschreitung und -missbrauch als Formen rechtsfehlerhafter Ermessensbetätigung hin überprüft werden kann ( BGE 132 V 393 E. 3.3 S. 399; vgl. auch BGE 134 V 322 E. 5.3 S. 328),

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,

dass das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wegen Aussichtslosigkeit der Beschwerde ( Art. 64 Abs. 1 und 2 BGG ) abzuweisen ist,

dass die Gerichtskosten in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 erster Satz BGG der Beschwerdeführerin aufzuerlegen sind,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 300.- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 18. Mai 2011

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber

Ursprung Grünvogel