Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_345/2024 KI-generiert

Inadmissibility of Appeal Regarding Undue Delay in Disability Insurance Case Due to Procedural Non-Compliance

Geschäftsnummer 8C_345/2024
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a legal dispute between an individual (the complainant) and the IV-Stelle Basel-Landschaft regarding a complaint about a delay in processing by the latter concerning invalidity insurance procedures. The complainant had earlier filed a delay complaint on August 14, 2023, which was subsequently dismissed as unfounded by the Cantonal Court of Basel-Landschaft on March 14, 2024. The complainant then appealed this decision to the Swiss Federal Tribunal, arguing that the initial court's findings and factual determinations were incorrect or arbitrary. However, the Tribunal noted that the complainant failed to adequately demonstrate how the lower court's findings were obviously incorrect or why they violated federal law. Consequently, the Federal Tribunal opted not to proceed with the appeal, citing insufficient substantiation from the complainant.

Legislator-Regeste

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Art. 95 BGG, Art. 97 Abs. 1 BGG, Art. 95 lit. a-e BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Inadmissibility of Appeal Regarding Undue Delay in Disability Insurance Case Due to Procedural Non-Compliance: The complainant had earlier filed a delay complaint on August 14, 2023, which was subsequently dismissed as unfounded by the Cantonal Court of Basel-Landschaft on March 14, 2024. The complainant then appealed this decision to the Swiss Federal Tribunal, arguing that the initial court's findings and factual determinations were incorrect or arbitrary. However, the Tribunal noted that the complainant failed to adequately demonstrate how the lower court's findings were obviously incorrect or why they violated federal law. Consequently, the Federal Tribunal opted not to proceed with the appeal, citing insufficient substantiation from the complainant.

Schlagwörter

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Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung) Verfahrensverzögerungen Verfahrensverletzungen Invaliditätsversicherung üble Nachrede materielle Voraussetzungen Beschwerdelegitimation

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The Federal Tribunal decided not to enter into the merits of the appeal due to a manifest lack of substantiation, as per this procedural rule.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

The Tribunal decided to waive the collection of court costs in this specific case.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

8C_345/2024

Urteil vom 18. Juni 2024

IV. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Wirthlin, Präsident,

Gerichtsschreiber Grünvogel.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle Basel-Landschaft,

Hauptstrasse 109, 4102 Binningen,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen das Urteil des Kantonsgerichts Basel-Landschaft vom 14. März 2024 (720 23 267 / 61).

Erwägungen:

1. Nach Art. 95 BGG kann mit der Beschwerde nebst anderem die Verletzung von Bundesrecht gerügt werden (lit. a), die Feststellung des Sachverhalts demgegenüber nur, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels für den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann ( Art. 97 Abs. 1 BGG ). Gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG hat die Beschwerde unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten, wobei in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt. Dabei ist konkret auf die für das Ergebnis des angefochtenen Urteils massgeblichen Erwägungen einzugehen und im Einzelnen zu zeigen, welche Vorschriften von der Vorinstanz weshalb verletzt worden sind ( BGE 134 V 53 E. 3.3 und 133 IV 286 E. 1.4). Die blosse Wiedergabe der eigenen Sichtweise oder einfach zu behaupten, der angefochtene Gerichtsentscheid sei falsch, genügt nicht (vgl. zur unzulässigen appellatorischen Kritik: BGE 148 IV 205 E. 2.6; 144 V 50 E. 4.2; 137 V 57 E. 1.3 und 136 I 65 E. 1.3.1).

2. Die Vorinstanz legte im Urteil vom 14. März 2024 in Auseinandersetzung mit den Parteivorbringen und in Würdigung der Akten dar, weshalb sich die vom Beschwerdeführer am 14. August 2023 gegen die Beschwerdegegnerin erhobene, später noch ergänzte Rechtsverzögerungsbeschwerde als unbegründet erwies.

3. Der Beschwerdeführer zeigt in der von der Vorinstanz dem Bundesgericht weitergeleiteten "Berufung" nicht auf, inwieweit die von der Vorinstanz getroffenen Sachverhaltsfeststellungen offensichtlich unrichtig (vgl. Art. 97 Abs. 1 BGG ) - mithin willkürlich ( BGE 146 IV 88 E. 1.3.1 f.; 140 III 115 E. 2; je mit Hinweisen) - oder sonstwie bundesrechtswidrig sein sollen. Ebenso wenig tut er dar, weshalb die darauf beruhenden Erwägungen gegen Bundesrecht verstossen oder einen anderen Beschwerdegrund (vgl. Art. 95 lit. a-e BGG ) gesetzt haben könnten. Lediglich den Geschehensablauf wie auch den Gesundheitszustand aus eigener Sicht zu schildern und pauschal um Abklärungen wegen Verleumdung, Amtsmissbrauch und "Störung des Untersuchungsprozesses" zu ersuchen, reicht nicht aus.

4. Da dieser Begründungsmangel offensichtlich ist, führt dies zu einem Nichteintreten auf das Rechtsmittel im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG .

5. In Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG wird ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet.

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversicherungsrecht, und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 18. Juni 2024

Im Namen der IV. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Wirthlin

Der Gerichtsschreiber: Grünvogel