Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_336/2020 KI-generiert

Admissibility of Appeal Against Suva Decision Without Prior Objection

Geschäftsnummer 8C_336/2020
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a dispute between an individual, referred to as the complainant, and the Swiss Accident Insurance Fund (Suva), regarding a procedural issue in the context of accident insurance. The complainant filed a complaint against a decision made by the Suva, which was initially sent to the Bern Administrative Court. The court directed the complaint back to Suva, stating that such submissions must first be treated as objections by Suva itself rather than be directly filed with the court. The complainant then sought to challenge this directive in the Swiss Federal Tribunal, but the tribunal indicated that the complaint lacked the necessary legal arguments to demonstrate a violation of rights and thus did not engage in substantive consideration of the case.

Legislator-Regeste

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Art. 52 Abs. 1 ATSG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 64 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG; Admissibility of Appeal Against Suva Decision Without Prior Objection: The complainant filed a complaint against a decision made by the Suva, which was initially sent to the Bern Administrative Court. The court directed the complaint back to Suva, stating that such submissions must first be treated as objections by Suva itself rather than be directly filed with the court. The complainant then sought to challenge this directive in the Swiss Federal Tribunal, but the tribunal indicated that the complaint lacked the necessary legal arguments to demonstrate a violation of rights and thus did not engage in substantive consideration of the case.

Schlagwörter

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Unfallversicherung (Prozessvoraussetzung) vereinfachtes Verfahren Anfechtung von Verwaltungsverfügungen Unfallversicherungsanstalt unentgeltliche Rechtspflege Beschwerdelegitimation Eilvorabentscheidungsverfahren

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was not admitted because of an obvious deficiency in the statement of grounds, leading to a non-entry of the case under the simplified procedure.

Art. 64 Abs. 1 BGG

The request for free legal aid was dismissed because the appeal was hopeless.

Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG

Court costs were imposed on the appellant based on the outcome of the case.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

8C_336/2020

Urteil vom 3. Juni 2020

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Maillard, Präsident,

Gerichtsschreiber Grünvogel.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva), Fluhmattstrasse 1, 6004 Luzern,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Unfallversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 8. Mai 2020 (200 20 321 UV).

Nach Einsicht

in die Beschwerde von A.________ vom 15. Mai 2020 (Poststempel) gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 8. Mai 2020, womit das Gericht die bei ihm eingegangene, gegen die Verfügung der Suva vom 28. Januar 2020 gerichtete Eingabe zuständigkeitshalber an die Suva übermittelte,

in die Mitteilung des Bundesgerichts vom 19. Mai 2020 an A.________, worin

- ihm der vorinstanzliche Entscheid erörtert wurde,

-er angefragt wurde, ob er mit Blick darauf an einer Beschwerdeführung festhalte,

-er auf die gesetzlichen Formerfordernisse von Beschwerden hinsichtlich Begehren und Begründung sowie auf die nur innert der Rechtsmittelfrist noch bestehende Verbesserungsmöglichkeit wie auch die Kostenrisiken hingewiesen wurde,

in die daraufhin von A.________ am 25. Mai 2020 (Poststempel)eingereichte Eingabe,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass dies ein konkretes Auseinandersetzen mit den für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen der Vorinstanz voraussetzt ( BGE 138 I 171 E. 1.4 S. 176 ; 136 I 65 E. 1.3.1 S. 68 und 134 II 244 E. 2.1 S. 245 f.; vgl. auch BGE 140 III 86 E. 2 S. 88 mit weiteren Hinweisen),

dass die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid unter Verweis auf Art. 52 Abs. 1 ATSG dargelegt hat, weshalb Verfügungen der Suva nicht direkt beim Gericht beanstandet werden können, sondern dass solche Eingaben zunächst von der Suva als Einsprache behandelt werden müssen,

dass der Beschwerdeführer darauf nicht eingeht, stattdessen ausserhalb davon Liegendes vorträgt,

dass dieser Begründungsmangel offensichtlich ist,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,

dass das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wegen aussichtsloser Beschwerdeführung abzuweisen ist ( Art. 64 Abs. 1 BGG ),

dass die Gerichtskosten ausgangsgemäss dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind ( Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG ),

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Der Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3. Die Gerichtskosten von Fr. 300.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

4. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 3. Juni 2020

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Maillard

Der Gerichtsschreiber: Grünvogel