Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_335/2023 KI-generiert

Appeal concerning cost coverage for contact lenses under invalidity insurance dismissed for failure to meet substantiation requirements.

Geschäftsnummer 8C_335/2023
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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A dispute arose when an individual filed a complaint against a decision from the Bern Invalidity Insurance Office, which had denied their application for the coverage of contact lenses costs. The initial application was submitted on July 5, 2022, and subsequently rejected by the agency on October 27, 2022. The claimant appealed this decision, but the Administrative Court of the Canton of Bern upheld the rejection in a ruling dated March 29, 2023. The individual then brought the case to the Swiss Federal Tribunal, arguing procedural inconsistencies and incorrect factual determinations by the cantonal court. However, the complaint did not adequately demonstrate any substantive legal errors or convincingly challenge the factual findings of the lower court, leading to procedural issues in the appeal submission.

Legislator-Regeste

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Art. 95 BGG, Art. 97 Abs. 1 BGG, Art. 47 Abs. 1 BGG, Art. 100 Abs. 1 BGG, Art. 95 lit. a-e BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; Appeal concerning cost coverage for contact lenses under invalidity insurance dismissed for failure to meet substantiation requirements: The initial application was submitted on July 5, 2022, and subsequently rejected by the agency on October 27, 2022. The claimant appealed this decision, but the Administrative Court of the Canton of Bern upheld the rejection in a ruling dated March 29, 2023. The individual then brought the case to the Swiss Federal Tribunal, arguing procedural inconsistencies and incorrect factual determinations by the cantonal court. However, the complaint did not adequately demonstrate any substantive legal errors or convincingly challenge the factual findings of the lower court, leading to procedural issues in the appeal submission.

Schlagwörter

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Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung) Invalidenversicherung Versicherungsschutz Forderungseingabe Subrogation des Versicherers unrichtige Sachverhaltsfeststellung Prüfung der Bewerbungen

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used to rule upon the non-admission of the appeal in simplified procedure due to a manifest deficiency in the statement of grounds.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to impose the court costs on the appellant based on the outcome of the decision.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

8C_335/2023

Urteil vom 5. Juni 2023

IV. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Wirthlin, Präsident,

Gerichtsschreiber Grünvogel.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

vertreten durch Rechtsanwältin Dr. Beatrice Gurzeler,

Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle Bern, Scheibenstrasse 70, 3014 Bern,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 29. März 2023 (200 22 764 IV).

Erwägungen:

1. Nach Art. 95 BGG kann mit der Beschwerde nebst anderem die Verletzung von Bundesrecht gerügt werden (lit. a), die Feststellung des Sachverhalts demgegenüber nur, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels für den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann ( Art. 97 Abs. 1 BGG ). Gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG hat die Beschwerde unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten, wobei in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt. Dabei ist konkret auf die für das Ergebnis des angefochtenen Urteils massgeblichen Erwägungen einzugehen und im Einzelnen zu zeigen, welche Vorschriften von der Vorinstanz weshalb verletzt worden sind ( BGE 134 V 53 E. 3.3 und 133 IV 286 E. 1.4). Die blosse Wiedergabe der eigenen Sichtweise oder einfach zu behaupten, der angefochtene Gerichtsentscheid sei falsch, genügt nicht (vgl. zur unzulässigen appellatorischen Kritik: BGE 148 IV 205 E. 2.6; 144 V 50 E. 4.2; 137 V 57 E. 1.3 und 136 I 65 E. 1.3.1).

2. Rechtsmittelfristen als gesetzliche Fristen sind nicht erstreckbar ( Art. 47 Abs. 1 BGG ). Innert diesen Fristen muss eine den oben aufgezeigten Begründungsanforderungen genügende Beschwerde eingereicht sein.

3. Die Vorinstanz legte im gemäss postamtlicher Bescheinigung am 3. April 2023 zugestellten Urteil vom 29. März 2023 in Auseinandersetzung mit den Parteivorbringen und in Würdigung der Akten dar, weshalb die Beschwerdegegnerin mit Verfügung vom 27. Oktober 2022 den am 5. Juli 2022 eingereichten Antrag auf Kostenübernahme für Kontaktlinsen ablehnen durfte.

4. Der Beschwerdeführer zeigt in seiner am letzten Tag der gemäss Art. 44 - 48 und Art. 100 Abs. 1 BGG am 16. Mai 2023 abgelaufenen Rechtsmittelfrist eingereichten Rechtsschrift nicht hinreichend auf, inwieweit die von der Vorinstanz in diesem Zusammenhang getroffenen Sachverhaltsfeststellungen offensichtlich unrichtig im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG , das heisst willkürlich ( BGE 146 IV 88 E. 1.3.1 f.; 140 III 115 E. 2; je mit Hinweisen), sein und die darauf beruhenden Erwägungen gegen Bundesrecht verstossen oder einen anderen Beschwerdegrund (vgl. Art. 95 lit. a-e BGG ) gesetzt haben sollen. Lediglich pauschal zu behaupten, das vorinstanzliche Urteil widerspreche Literatur und Rechtsprechung, reicht nicht aus, nachdem sich das kantonale Gericht zur angerufenen Literatur und Rechtsprechung geäussert und dargelegt hat, weshalb diese vorliegend nicht einschlägig seien.

5. Da dieser Begründungsmangel offensichtlich ist, führt dies zu einem Nichteintreten auf das Rechtsmittel im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG .

6. Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend hat der Beschwerdeführer die Gerichtskosten zu tragen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 300.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 5. Juni 2023

Im Namen der IV. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Wirthlin

Der Gerichtsschreiber: Grünvogel