Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_33/2022 KI-generiert

Appeal Inadmissibility Due to Insufficient Justification in Unemployment Insurance Case

Geschäftsnummer 8C_33/2022
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an individual who filed a complaint against a decision from the Insurance Court of the Canton of Solothurn regarding unemployment insurance. The Swiss Federal Tribunal received the complaint on January 13, 2022, which challenged the judgment dated December 9, 2021. The complaint referenced various alleged legal violations but failed to meet the formal requirements needed for such a legal appeal, as it did not adequately substantiate the claims, instead largely reiterating arguments previously presented to the lower court. The tribunal communicated these deficiencies and allowed for improvements within the allowed timeframe. However, a subsequent submission largely mirrored the original one without resolving the identified issues, leading to procedural flaws in the appeal.

Legislator-Regeste

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Appeal Inadmissibility Due to Insufficient Justification in Unemployment Insurance Case: The Swiss Federal Tribunal received the complaint on January 13, 2022, which challenged the judgment dated December 9, 2021. The complaint referenced various alleged legal violations but failed to meet the formal requirements needed for such a legal appeal, as it did not adequately substantiate the claims, instead largely reiterating arguments previously presented to the lower court. The tribunal communicated these deficiencies and allowed for improvements within the allowed timeframe. However, a subsequent submission largely mirrored the original one without resolving the identified issues, leading to procedural flaws in the appeal.

Schlagwörter

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Arbeitslosenversicherung (Prozessvoraussetzung) Arbeitslosenversicherung Arbeitslosigkeit substantiierte Begründung Beschwerdelegitimation Einrede der Verfassungswidrigkeit Verlassen der Arbeitsstelle

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used to reject the appeal based on obvious deficiencies in the statement of reasons, following a notification about correcting defects.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Applied to waive the collection of court fees in this specific case.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

8C_33/2022

Urteil vom 7. Februar 2022

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Wirthlin, Präsident,

Gerichtsschreiber Grünvogel.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Solothurn, Juristische Dienstleistungen, Rathausgasse 16, 4500 Solothurn,

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Arbeitslosenversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen das Urteil des Versicherungsgerichts des Kantons Solothurn vom 9. Dezember 2021 (VSBES.2021.88).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 13. Januar 2022 gegen das Urteil des Versicherungsgerichts des Kantons Solothurn vom 9. Dezember 2021,

in die Mitteilung des Bundesgerichts vom 18. Januar 2022 an A.________, worin auf die gesetzlichen Formerfordernisse von Beschwerden hinsichtlich Begehren und Begründung sowie auf die nur innert der Rechtsmittelfrist noch bestehende Verbesserungsmöglichkeit hingewiesen worden ist,

in die daraufhin von A.________ am 26. Januar 2021 eingereichte Eingabe,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass dabei konkret auf die für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen einzugehen und im Einzelnen zu zeigen ist, welche Vorschriften und weshalb sie von der Vorinstanz verletzt worden sind ( BGE 134 V 53 E. 3.3 und 133 IV 286 E. 1.4), während rein appellatorische Kritik nicht genügt (vgl. BGE 140 III 264 E. 2.3 und 137 V 57 E. 1.3),

dass die zweite Eingabe bis auf einen Satz identisch mit jener vom 13. Januar 2022 ist,

dass die Eingaben trotz ihres Umfangs den eingangs dargelegten Begründungsanforderungen nicht genügen; wohl werden verschiedene Rechtsverletzungen geltend gemacht, jedoch nicht substanziiert sachbezogen,

dass der Beschwerdeführer nämlich in weiten Teilen das bereits vor Vorinstanz Vorgetragene wortreich wiederholt, ohne auf das dazu Erwogene (insbesondere in E. 3.2.2 f. und 4.4.1 f.) hinreichend konkret einzugehen; lediglich zu behaupten, die von der Vorinstanz vorgenommene Beweiswürdigung und darauf beruhenden rechtlichen Schlussfolgerungen seien willkürlich, reicht nicht aus,

dass seine Vorbringen insgesamt nicht über eine letztinstanzlich unzulässige appellatorische Kritik hinausgehen,

dass dieser Begründungsmangel offensichtlich ist,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,

dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet werden kann,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons Solothurn und dem Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 7. Februar 2022

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Wirthlin

Der Gerichtsschreiber: Grünvogel