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8C_321/2017 KI-generiert

Appeal Dismissal Due to Untimely and Deficient Pleading

Geschäftsnummer 8C_321/2017
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a complaint filed against a decision made by the insurance court of a Swiss canton, concerning invalidity insurance. The appellant's complaint was deemed inadmissible by the court due to the failure to address and rectify initial deficiencies in the complaint document, specifically a lack of detailed legal arguments and a sufficient presentation of the relevant facts. Additionally, a subsequent submission was filed after the legal deadline had expired, further hindering the admissibility of the appeal. Consequently, the appellate court concluded that it could not proceed with the case.

Legislator-Regeste

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Art. 100 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Appeal Dismissal Due to Untimely and Deficient Pleading: The appellant's complaint was deemed inadmissible by the court due to the failure to address and rectify initial deficiencies in the complaint document, specifically a lack of detailed legal arguments and a sufficient presentation of the relevant facts. Additionally, a subsequent submission was filed after the legal deadline had expired, further hindering the admissibility of the appeal. Consequently, the appellate court concluded that it could not proceed with the case.

Schlagwörter

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Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung) vereinfachtes Verfahren verspätete Begründung gesetzliche Frist Klageschrift Beschwerdelegitimation unleserliche Rechtsschrift

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used to rule that the appeal is not to be entered upon (Nichteintreten) due to procedural deficiencies.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Used to waive the levying of court costs.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

8C_321/2017

Urteil vom 21. Juni 2017

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Maillard, Präsident,

Gerichtsschreiber Grünvogel.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle des Kantons Solothurn, Allmendweg 6, 4528 Zuchwil,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Solothurn vom 8. Mai 2017.

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 10. Mai 2017 gegen den gemäss postamtlicher Bescheinigung am 10. Mai 2017 A.________ ausgehändigten Nichteintretensentscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Solothurn vom 8. Mai 2017,

in die Mitteilung des Bundesgerichts vom 11. Mai 2017 an A.________, worin auf die gesetzlichen Formerfordernisse von Beschwerden hinsichtlich Begehren und Begründung sowie auf die nur innert der Rechtsmittelfrist noch bestehende Verbesserungsmöglichkeit hingewiesen worden ist,

in die von A.________ am 11. Mai und 17. Juni 2017 eingereichten Eingaben,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass dabei konkret auf die für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen der Vorinstanz einzugehen ist (vgl. BGE 134 II 244 E. 2.3 S. 246 f.),

dass der Beschwerdeführer in keiner seiner Eingaben auf die von der Vorinstanz dargelegten Nichteintretensgründe (fehlende Verbesserung der weder eine Darstellung des Sachverhalts noch hinreichend konkrete Rechtsbegehren umfassenden Beschwerdeschrift innert mit Androhung des Nichteintretens angesetzter Nachfrist) eingeht,

dass dergestalt offensichtlich keine sachbezogene Beschwerde vorliegt; lediglich auf die Lebensumstände zu verweisen, reicht nicht aus,

dass abgesehen davon die letzte Eingabe vom 17. Juni 2017 ohnehin nicht mehr innert der nach Art. 100 Abs. 1 BGG 30-tägigen, gemäss Art. 44 - 48 BGG am 9. Juni 2017 abgelaufenen Rechtsmittelfrist eingereicht worden ist, insoweit erst gar keine Berücksichtigung mehr finden dürfte,

dass dies zu einem Nichteintreten auf die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG führt,

dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet werden kann,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons Solothurn und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 21. Juni 2017

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Maillard

Der Gerichtsschreiber: Grünvogel