Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_32/2021 KI-generiert

Appeal Regarding Compensation Dismissed Due to Interlocutory Decision Status

Geschäftsnummer 8C_32/2021
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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A legal dispute involved an attorney appealing a decision from the Administrative Court of the Canton of Zug concerning the amount of compensation awarded to her as a legal representative under the Swiss disability insurance scheme. The attorney challenged only this specific aspect of the prior ruling issued on November 17, 2020. The appeal was filed with the Swiss Federal Tribunal on January 11, 2021, but the court evaluated whether the appeal involved a substantive matter that could independently affect the outcome or lead to significant savings in time and cost, as required under specific legal provisions for such appeals. The attorney did not provide necessary justifications that these conditions were met.

Legislator-Regeste

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Art. 93 BGG, Art. 93 Abs. 1 BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG, Art. 66 Abs. 1 und Abs. 3 BGG; Appeal Regarding Compensation Dismissed Due to Interlocutory Decision Status: The attorney challenged only this specific aspect of the prior ruling issued on November 17, 2020. The appeal was filed with the Swiss Federal Tribunal on January 11, 2021, but the court evaluated whether the appeal involved a substantive matter that could independently affect the outcome or lead to significant savings in time and cost, as required under specific legal provisions for such appeals. The attorney did not provide necessary justifications that these conditions were met.

Schlagwörter

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Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung) Zwischenentscheid vereinfachtes Verfahren Versicherungsentschädigung Prozessvoraussetzung Anfechtbarkeit des Rückweisungsentscheids Rechtsstellung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG

The appeal was not admitted under the simplified procedure based on these provisions.

Art. 66 Abs. 1 und Abs. 3 BGG

Used to order the appellant to bear the court costs.

Art. 93 BGG

The decision was classified as an interlocutory decision appealable only under the conditions of this article.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

8C_32/2021

Urteil vom 8. Februar 2021

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Maillard, Präsident,

Gerichtsschreiber Grünvogel.

Verfahrensbeteiligte

Rechtsanwältin A.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

Verwaltungsgericht des Kantons Zug, Sozialversicherungsrechtliche Kammer,

An der Aa 6, 6300 Zug,

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid

des Verwaltungsgerichts des Kantons Zug

vom 17. November 2020 (S 2019 133).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 11. Januar 2021 gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Zug vom 17. November 2020,

in Erwägung,

dass die Beschwerdeführerin den vorinstanzlichen Entscheid allein hinsichtlich der Höhe der ihr zugesprochenen Entschädigung als unentgeltliche Rechtsbeiständin anficht,

dass es sich dabei um einen Nebenpunkt des Entscheids handelt, dessen Rechtsweg ans Bundesgericht jenem der Hauptsache folgt ( BGE 134 I 159 E. 1.1 S. 160 mit Hinweisen; zu den Besonderheiten im Zivilprozess: Urteil 5D_62/2016 vom 1. Juli 2016 E. 1.2),

dass es sich beim Entscheid in der Sache um einen Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 BGG handelt (Urteil 8C_31/2021 von heute), der nur unter den Voraussetzungen von Art. 93 Abs. 1 BGG selbstständig angefochten werden kann,

dass die Zulässigkeit der Beschwerde somit - alternativ - voraussetzt, dass der Entscheid einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken kann ( Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG ) oder dass die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde ( Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG ),

dass die selbstständige Anfechtbarkeit von Zwischenentscheiden aus prozessökonomischen Gründen eine Ausnahme vom Grundsatz bildet, dass sich das Bundesgericht mit jeder Angelegenheit nur einmal befassen soll ( BGE 139 IV 113 E. 1 S. 115 ; 135 I 261 E. 1.2 S. 263),

dass diese Ausnahme restriktiv zu handhaben ist, weshalb es primär der Beschwerde führenden Person obliegt darzutun, dass die Voraussetzungen von Art. 93 BGG erfüllt sind ( BGE 142 III 798 E. 2.2 S. 801; 141 III 80 E. 1.2 S. 81; 137 III 324 E. 1.1 S. 329; 134 III 426 E. 1.2 in fine; 133 III 629 E. 2.3.1 und 2.4.2),

dass die Beschwerdeführerin nichts Derartiges vorträgt,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,

dass die Gerichtskosten ausgangsgemäss der Beschwerdeführerin zu überbinden sind ( Art. 66 Abs. 1 und Abs. 3 BGG ),

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 300.- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, der IV-Stelle des Kantons Zug und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 8. Februar 2021

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Maillard

Der Gerichtsschreiber: Grünvogel