Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_318/2009 KI-generiert

Swiss Federal Supreme Court Dismisses Invalidity Insurance Appeal as Untimely

Geschäftsnummer 8C_318/2009
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a complaint filed against the decision of the Federal Administrative Court regarding disability insurance. The complainant submitted their complaint after the statutory deadline, which is 30 days from the notification of the decision. Despite attempts to address procedural deficiencies by submitting documentation later, the complaints were deemed late and non-compliant with formal requirements. Consequently, the court decided not to proceed with the case due to its obvious inadmissibility. No court costs were imposed on the complainant.

Legislator-Regeste

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Art. 100 Abs. 1 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 108 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Swiss Federal Supreme Court Dismisses Invalidity Insurance Appeal as Untimely: The complainant submitted their complaint after the statutory deadline, which is 30 days from the notification of the decision. Despite attempts to address procedural deficiencies by submitting documentation later, the complaints were deemed late and non-compliant with formal requirements. Consequently, the court decided not to proceed with the case due to its obvious inadmissibility. No court costs were imposed on the complainant.

Schlagwörter

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Invalidenversicherung verspätete Einreichung gesetzliche Frist unentgeltliche Rechtspflege Formerfordernisse sozialversicherungsrechtliche Streitigkeit

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 BGG

Used to rule that the appeal is dismissed because it is clearly inadmissible under the simplified procedure.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Basis for the decision not to levy court costs on the proceedings.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

8C_318/2009

Urteil vom 15. Mai 2009

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Ursprung, Präsident,

Gerichtsschreiber Batz.

Parteien

R.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

IV-Stelle für Versicherte im Ausland, avenue Edmond-Vaucher 18, 1203 Genf,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Invalidenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts vom 2. Februar 2009.

Nach Einsicht

in die Beschwerde der R.________ vom 2. April 2009 (Poststempel) gegen den Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts vom 2. Februar 2009 und das sinngemässe Gesuch um unentgeltliche Prozessführung,

in die nach Erlass der Verfügung vom 7. April 2009 betreffend fehlende Beilagen bzw. der Mitteilung vom 7. April 2009 betreffend gesetzliche Formerfordernisse von Beschwerden dem Bundesgericht von R.________ am 23. April 2009 zugesandte Eingabe mit Nachreichung des vorinstanzlichen Entscheides,

in Erwägung,

dass Beschwerden gegen Entscheide - von hier nicht zutreffenden Ausnahmen abgesehen - innert 30 Tagen nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung beim Bundesgericht einzureichen sind ( Art. 100 Abs. 1 BGG ), ansonsten der angefochtene Entscheid in Rechtskraft erwächst mit der Wirkung, dass das Bundesgericht auf eine verspätet eingereichte Beschwerde nicht eintreten darf ( BGE 132 II 153 ; 124 V 400 E. 1a S. 401),

dass die vorliegende Beschwerde sowie die Eingabe vom 23. April 2009 gegen den gemäss postamtlicher Bescheinigung am 2. März 2009 zugestellten Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts vom 2. Februar 2009 verspätet sind ( Art. 44 - 48 BGG ),

dass somit auf die Beschwerde wegen offensichtlicher Unzulässigkeit im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten ist,

dass überdies die genannten Eingaben den in Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG statuierten Formerfordernissen offensichtlich nicht zu genügen vermögen, woran auch die am 23. April 2009 erfolgte Nachreichung des vorinstanzlichen Entscheides (Verfügung vom 7. April 2009) nichts ändert,

dass für das bundesgerichtliche Verfahren ausnahmsweise keine Kosten erhoben werden ( Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ), weshalb sich das sinngemässe Gesuch der Beschwerdeführerin um unentgeltliche Prozessführung als gegenstandslos erweist,

dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG der Abteilungspräsident zuständig ist,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Bundesverwaltungsgericht und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 15. Mai 2009

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Ursprung Batz