Disability insurance — Remand for further investigations as interlocutory decision under Art. 93 BGG: no irreparable harm, no significant procedural savings, appeal inadmissible.
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Swiss Federal Supreme Court (I. Social Law Division) dismissed the appeal by the IV-Stelle (disability insurance office) as inadmissible, upholding the lower court's remand decision. The dispute concerned the lower court's ruling that had annulled the IV office’s decision of 7 June 2021, which had determined the insured person’s entitlement to a certain level of helplessness allowance and was contested for not considering additional infirmities. The Supreme Court held the challenged order was an interlocutory ruling under Art. 93 BGG, requiring either a risk of irreparable harm (Art. 93 para. 1 lit. a BGG) or a significant saving of time/costs (Art. 93 para. 1 lit. b BGG). It found no irreparable harm because the administrative authority was only required to conduct further investigations, without binding substantive directives, and the potential for extra procedural costs did not meet the threshold for significant savings. The appeal was thus dismissed, and the appellate court’s remand decision remained in force, with CHF 300 in court costs imposed on the IV office.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 93 BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 66 Abs. 1 und Abs. 3 BGG; Disability insurance — Remand for further investigations as interlocutory decision under Art. 93 BGG: no irreparable harm, no significant procedural savings, appeal inadmissible: Social Law Division) dismissed the appeal by the IV-Stelle (disability insurance office) as inadmissible, upholding the lower court's remand decision. The dispute concerned the lower court's ruling that had annulled the IV office’s decision of 7 June 2021, which had determined the insured person’s entitlement to a certain level of helplessness allowance and was contested for not considering additional infirmities. The Supreme Court held the challenged order was an interlocutory ruling under Art. 93 BGG, requiring either a risk of irreparable harm (Art. 93 para. 1 lit. a BGG) or a significant saving of time/costs (Art. 93 para. 1 lit. b BGG). It found no irreparable harm because the administrative authority was only required to conduct further investigations, without binding substantive directives, and the potential for extra procedural costs did not meet the threshold for significant savings. The appeal was thus dismissed, and the appellate court’s remand decision remained in force, with CHF 300 in court costs imposed on the IV office.
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KI-generiertGround for declaring the appeal inadmissible because the challenged decision was an interlocutory ruling without irreparable harm or significant procedural savings.
Procedural basis for disposing of the appeal in the simplified procedure as clearly inadmissible.
Imposed the court costs of CHF 300 on the appellant.
Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (9)
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
8C_311/2022
Urteil vom 31. Mai 2022
I. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Wirthlin, Präsident,
Gerichtsschreiber Grünvogel.
Verfahrensbeteiligte
IV-Stelle des Kantons Zürich,
Röntgenstrasse 17, 8005 Zürich,
Beschwerdeführerin,
gegen
A.________,
handelnd durch die Mutter B.________,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung),
Beschwerde gegen das Urteil des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 3. März 2022 (IV.2021.00458).
Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 19. Mai 2022 gegen das Urteil des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 3. März 2022, mit welchem es die Verfügung der IV-Stelle vom 7. Juni 2021 aufhob und die Angelegenheit für weitere Abklärungen und zur Neuverfügung zurückwies,
in Erwägung,
dass es sich beim angefochtenen kantonalen Rückweisungsentscheid um einen selbstständig eröffneten Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 BGG handelt ( BGE 140 V 282 E. 2 mit Hinweisen),
dass die Zulässigkeit einer Beschwerde somit - alternativ - voraussetzt, dass der Entscheid einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken kann ( Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG ) oder dass deren Gutheissung sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde ( Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG ),
dass ein Nachteil im bundesgerichtlichen Verfahren im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG erst irreparabel ist, wenn er nicht später mit einem günstigen Endurteil in der Sache behoben werden könnte ( BGE 137 III 522 E. 1.3 mit Hinweisen),
dass die Beschwerdeführerin argumentiert, durch die Rückweisung zu weiteren Abklärungen, ob ein Anspruch auf eine höhere Hilflosenentschädigung als in der Verfügung vom 7. Juni 2021 zugesprochen bestehe, habe die Vorinstanz materiellrechtlich verbindliche Anordnungen getroffen, welche sie als Verwaltung unter Umständen zwinge, eine ihres Erachtens rechtswidrige Verfügung zu erlassen,
dass dies in dieser Form so indessen nicht zutrifft, hat das kantonale Gericht die Verwaltung doch allein angehalten, weitere Abklärungen darüber durchzuführen, ob neben der ausgewiesenen Sehbehinderung zusätzliche Gebrechen bestehen, welche eine höhere Hilflosigkeit begründen könnten; darüber hinaus hat es aber keine verbindliche Vorgaben getroffen,
dass darin kein nicht wiedergutzumachender Nachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG zu erblicken ist; allein der Umstand, dass die angeordneten Abklärungen für unnötig erachtet werden, reicht nicht aus,
dass ebenso wenig ein Eintreten auf die Beschwerde gestützt auf Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG angezeigt ist,
dass nämlich selbst ein Wegfall der im Rückweisungsurteil angeordneten ergänzenden Abklärungen, wie er mit einem in Gutheissung der Beschwerde herbeigeführten sofortigen Endentscheid einher ginge, praxisgemäss keinen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren im Sinne dieser Bestimmung ersparen würde (statt vieler: BGE 139 V 99 E. 2.4 oder SVR 2011 IV Nr. 57 [Urteil 8C_958/2010 vom 25. Februar 2011] E. 3.3.2.2),
dass sich demzufolge die Beschwerde insgesamt als offensichtlich unzulässig erweist, weshalb sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG erledigt wird,
dass die Gerichtskosten ausgangsgemäss der Beschwerdeführerin zu überbinden sind ( Art. 66 Abs. 1 und Abs. 3 BGG ),
erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 300.- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 31. Mai 2022
Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Wirthlin
Der Gerichtsschreiber: Grünvogel