Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_31/2021 KI-generiert

Federal Supreme Court Declines Appeal on Interlocutory Order Regarding Disability Benefit Reporting Requirement

Geschäftsnummer 8C_31/2021
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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An individual, represented by their attorney, filed a complaint challenging a decision from the Social Insurance Office of the Canton of Zug. The case pertained to the Invalidity Insurance and involved procedural prerequisites. The individual contested an order to report regularly at a social insurance office, which did not immediately reduce or deny insurance benefits but threatened such actions. The attorney also filed a separate complaint regarding the compensation allocated for her services as a free legal representative. The Federal Tribunal addressed whether the complaint met the criteria for intermediate appeals under specific legal provisions, which necessitate showing irreparable harm or potential significant procedural savings.

Legislator-Regeste

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Art. 93 BGG, Art. 93 Abs. 1 BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 93 Abs. 3 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG; Federal Supreme Court Declines Appeal on Interlocutory Order Regarding Disability Benefit Reporting Requirement: The case pertained to the Invalidity Insurance and involved procedural prerequisites. The individual contested an order to report regularly at a social insurance office, which did not immediately reduce or deny insurance benefits but threatened such actions. The attorney also filed a separate complaint regarding the compensation allocated for her services as a free legal representative. The Federal Tribunal addressed whether the complaint met the criteria for intermediate appeals under specific legal provisions, which necessitate showing irreparable harm or potential significant procedural savings.

Schlagwörter

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Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung) anfechtbarer Zwischenentscheid Invalidenversicherungsleistungen Leistungskürzung unentgeltliche Rechtspflege soziale Sicherheit Wirkungen des Urteils

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG

Used to declare the appeal inadmissible following the simplified procedure.

Art. 64 Abs. 1 BGG

Used to dismiss the request for legal aid due to the hopeless nature of the appeal.

Art. 66 Abs. 1 und Abs. 3 BGG

Used to order the appellant to bear the court costs.

Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG

Cited as the procedural requirement for challenging an interlocutory decision, although ultimately the inadmissibility was based on Art. 108 BGG in conjunction with Art. 93 BGG.

Art. 93 Abs. 3 BGG

Cited to confirm the applicant's right to appeal the final decision regarding benefit reduction later.

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«…n der Angelegenheit S 2019 133 bereits von seiner Rechtsvertreterin erhobene Beschwerde, welche unter der Prozessnummer 8C_31/2021 geführt wird, verwiesen wird, - das Gesuch um Fristerstreckung abgewiesen und auf die gesetzlichen Formerfordernisse vo…»

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

8C_31/2021

Urteil vom 8. Februar 2021

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Maillard, Präsident,

Gerichtsschreiber Grünvogel.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

vertreten durch Rechtsanwältin Claudia Zumtaugwald,

Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle des Kantons Zug,

Baarerstrasse 11, 6300 Zug,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid

des Verwaltungsgerichts des Kantons Zug

vom 17. November 2020 (S 2019 133).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 11. Januar 2021 gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Zug vom 17. November 2020,

in Erwägung,

dass A.________ gemeinsam mit seiner Rechtsvertreterin Beschwerde führt, wobei sich deren Vorbringen allein auf die Höhe der ihr zugesprochenen Entschädigung als unentgeltliche Rechtsbeiständin beziehen,

dass für die Beschwerde der Rechtsvertreterin ein separates Beschwerdedossier 8C_32/2021 eröffnet worden ist,

dass, soweit die Entschädigung der Rechtsanwältin als unentgeltlicher Rechtsbeistand auch im Namen des Beschwerdeführers beanstandet wird, darauf mangels Beschwer nicht einzutreten ist (Urteil 9C_574/2012 vom 12. Juni 2013 E. 1; siehe auch Urteil 5A_1007/2018 vom 26. Juni 2019 E. 4; je mit weiteren Hinweisen),

dass der angefochtene Entscheid die Weisung an den Beschwerdeführer zum Gegenstand hat, sich regelmässig bei der Sozialversicherungsstelle Uri persönlich zu melden,

dass mit dieser Weisung keine unmittelbar erfolgte Kürzung oder Verweigerung der Versicherungsleistungen einhergeht; eine solche ist lediglich angedroht,

dass es sich daher bei diesem Entscheid um einen Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 BGG handelt (vgl. BGE 146 I 62 E. 5.2 S. 66; 137 V 210 E. 3.4.2.7 S. 256; 133 V 477 E. 4.2 und 4.3 S. 481 f.), der nur unter den Voraussetzungen von Art. 93 Abs. 1 BGG selbstständig angefochten werden kann (Urteile 8C_861/2017 vom 13. Dezember 2017 und 8C_806/2014 vom 17. November 2014),

dass die Zulässigkeit der Beschwerde somit - alternativ - voraussetzt, dass der Entscheid einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken kann ( Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG ) oder dass die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde ( Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG ),

dass ein Nachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG erst irreparabel ist, wenn er nicht später mit einem günstigen Endurteil in der Sache behoben werden könnte ( BGE 146 I 62 E. 5.3 S. 66 mit Hinweis 137 III 522 E. 1.3 S. 525 mit Hinweisen),

dass weder solches behauptet noch ohne weiteres ersichtlich ist (zur diesbezüglichen Begründungspflicht: BGE 142 III 798 E. 2.2 S. 801; 141 III 80 E. 1.2 S. 81; 137 III 324 E. 1.1 S. 329; 134 III 426 E. 1.2 in fine; 133 III 629 E. 2.3.1 und 2.4.2),

dass dem Beschwerdeführer die Beschwerde gegen den Leistungskürzungsentscheid dannzumal offenstehen wird ( Art. 93 Abs. 3 BGG ; statt vieler erneut die Urteile 8C_861/2017 vom 13. Dezember 2017 und 8C_806/2014 vom 17. November 2014),

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,

dass das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wegen aussichtsloser Beschwerdeführung abzuweisen ist ( Art. 64 Abs. 1 BGG ),

dass die Gerichtskosten ausgangsgemäss dem Beschwerdeführer zu überbinden sind ( Art. 66 Abs. 1 und Abs. 3 BGG ),

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3. Die Gerichtskosten von Fr. 300.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

4. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Zug, Sozialversicherungsrechtliche Kammer, und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 8. Februar 2021

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Maillard

Der Gerichtsschreiber: Grünvogel