Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_305/2021 KI-generiert

Claimant's Appeal Dismissed for Procedural Defects Following Injury Indemnity Denial

Geschäftsnummer 8C_305/2021
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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In this case before the Swiss Federal Tribunal, an individual contested a decision by the Cantonal Insurance Court of Aargau regarding compensation following a workplace accident that occurred on July 1, 2015, involving a fall from stairs. The insurance company, Suva, recognized the individual's injury by granting a compensation for a 15% reduction in physical integrity but denied an invalidity pension. The individual appealed, arguing that the lower court's decision was incomprehensible and that the procedural deadlines set by the previous court were unfair. However, the appeal was found to lack the necessary substantiated legal argumentation required for further consideration. The appeal submission also failed to meet formal requirements as it was not signed, leading to its dismissal without court costs being imposed.

Legislator-Regeste

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Art. 97 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 42 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Claimant's Appeal Dismissed for Procedural Defects Following Injury Indemnity Denial: The insurance company, Suva, recognized the individual's injury by granting a compensation for a 15% reduction in physical integrity but denied an invalidity pension. The individual appealed, arguing that the lower court's decision was incomprehensible and that the procedural deadlines set by the previous court were unfair. However, the appeal was found to lack the necessary substantiated legal argumentation required for further consideration. The appeal submission also failed to meet formal requirements as it was not signed, leading to its dismissal without court costs being imposed.

Schlagwörter

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Unfallversicherung (Prozessvoraussetzung) Verfahrensmangel Versicherungsleistungsbegehren Invalidenrente ungenügender Nachweis der Gesundheitsverschlechterung sturzbedingte Körperschädigung Schadenersatz aus unerlaubter Handlung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was not to be proceeded upon (not admitted) based on the simplified procedure rule for insufficient grounds.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Used to waive the collection of court costs due to exceptional circumstances.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

8C_305/2021

Urteil vom 1. Juni 2021

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Maillard, Präsident,

Gerichtsschreiber Grünvogel.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva), Fluhmattstrasse 1, 6004 Luzern,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Unfallversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen das Urteil des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau vom 12. März 2021 (VBE.2018.63).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 19. April 2021 (Poststempel) gegen das Urteil des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau vom 12. März 2021,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass das kantonale Gericht in Auseinandersetzung mit den Parteivorbringen und in Würdigung der Akten zur Überzeugung gelangte, die Beschwerdegegnerin habe dem Beschwerdeführer für den im Zusammenhang mit dem Sturz von einem Dreitritt vom 1. Juli 2015 erlittenen Gesundheitsschaden zwar eine Integritätsentschädigung bei einer Integritätseinbusse von 15 %, nicht jedoch eine Invalidenrente zuzusprechen,

dass der Beschwerdeführer den kantonalen Gerichtsentscheid als nicht nachvollziehbar und die verfahrensleitenden Fristsetzungen der Vorinstanz als "unfair" beanstandet; inwiefern das kantonale Gericht bei der Sachverhaltsfeststellung rechtsfehlerhaft im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG vorgegangen und die darauf beruhenden Erwägungen bundesrechtswidrig sein sollen, legt er indessen nicht dar; das Schildern des Geschehensablaufs und der Lebensumstände reicht klarerweise nicht aus,

dass die Eingabe damit den Mindestanforderungen einer sachbezogenen Beschwerdebegründung offensichtlich nicht zu genügen vermag,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,

dass die Eingabe überdies nicht eigenhändig unterschrieben ist ( Art. 42 Abs. 1 BGG ),

dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG letztmals (vgl. Urteil 8C_455/2019 vom 11. Juli 2019) ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet werden kann,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons Aargau und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 1. Juni 2021

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Maillard

Der Gerichtsschreiber: Grünvogel