Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_303/2023 KI-generiert

Appeal Inadmissible: Procedural Order for Medical Assessment Not Immediately Appealable

Geschäftsnummer 8C_303/2023
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an appeal submitted to the Swiss Federal Tribunal by an individual concerning a ruling made by the Social Security Court of the Canton of Zurich on March 2, 2023. This ruling involved a July 2022 decision by the Zurich Canton Invalidity Insurance Office, which mandated a medical assessment for the appellant. The central issue under consideration was whether this ruling constituted a final decision or an interim decision, as the latter can only be independently contested under specific conditions outlined in the Swiss Federal Tribunal Act. The appellant challenged the need for the ordered medical evaluation, but concerns about potential harms or unnecessary procedures were not legally substantiated in the proceedings.

Legislator-Regeste

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Art. 91 Abs. 1 BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Appeal Inadmissible: Procedural Order for Medical Assessment Not Immediately Appealable: This ruling involved a July 2022 decision by the Zurich Canton Invalidity Insurance Office, which mandated a medical assessment for the appellant. The central issue under consideration was whether this ruling constituted a final decision or an interim decision, as the latter can only be independently contested under specific conditions outlined in the Swiss Federal Tribunal Act. The appellant challenged the need for the ordered medical evaluation, but concerns about potential harms or unnecessary procedures were not legally substantiated in the proceedings.

Schlagwörter

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Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung) anfechtbarer Zwischenentscheid prozessleitende Verfügungen Anfechtung von Verwaltungsverfügungen Ausstandsverfahren medizinische Notwendigkeit Versicherungsleistungsbegehren

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG

The Federal Tribunal refused to enter upon the appeal using the simplified procedure based on this provision because the contested decision was an interlocutory decision not subject to appeal.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The procedural decision to impose court costs on the appellant is based on this article.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

8C_303/2023

Urteil vom 30. Mai 2023

IV. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Wirthlin, Präsident,

Gerichtsschreiber Grünvogel.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Guido Brusa,

Beschwerdeführerin,

gegen

IV-Stelle des Kantons Zürich,

Röntgenstrasse 17, 8005 Zürich,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen das Urteil des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 2. März 2023 (IV.2022.00491).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 11. Mai 2023 gegen das Urteil des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 2. März 2023,

in Erwägung,

dass in diesem Urteil die Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 14. Juli 2022 zur Diskussion stand, mit welcher eine medizinische Begutachtung angeordnet wurde,

dass der dieser Verfügung zu Grunde liegende Leistungsstreit nicht abgeschlossen ist, womit es sich beim von der Vorinstanz Entschiedenen um einen Zwischenentscheid handelt,

dass Zwischenentscheide vor Bundesgericht nur unter sehr engen, in Art. 92 f. BGG abschliessend aufgezählten Voraussetzungen selbstständig angefochten werden können,

dass darunter auch ein Zwischenentscheid über ein Ausstandsbegehren fällt ( Art. 91 Abs. 1 BGG ),

dass aus diesem Grund das Bundesgericht selbstständige Beschwerden gegen Gutachtereinsetzungen (nur) soweit zulässt, als damit der (formelle) Ausstand einer eingesetzten medizinischen Fachperson thematisiert wird; hingegen ist es im gegenwärtigen Verfahrensstadium nicht statthaft, ausserhalb davon Liegendes zu thematisieren, so etwa die Notwendigkeit der angeordneten Begutachtung (zum Ganzen: BGE 138 V 318 ; 271, insbesondere E. 3.1 ff. mit Hinweisen); ein rechtlich nicht wiedergutzumachender Nachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG oder aber die Einsparung eines weitläufigen Beweisverfahrens im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG ist damit nicht ausgewiesen und derlei wird im Übrigen von der Beschwerdeführerin auch nicht substanziiert behauptet (zur diesbezüglichen Begründungspflicht siehe Art. 42 Abs. 2 BGG ; BGE 144 III 475 E. 1.2; 141 IV 284 E. 2.3; 289 E. 1.3; vgl. auch Urteil 8C_27/2021 vom 14. Januar 2021 mit weiteren Hinweisen),

dass dies, zumal keine Ausstandsfragen aufgeworfen sind, zu einem Nichteintreten auf die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG führt (in diesem Sinne bereits das Urteil 9C_146/2013 vom 20. März 2013 mit nämlichem Rechtsvertreter),

dass die Beschwerdeführerin nach Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG kostenpflichtig wird,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 300.- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 30. Mai 2023

Im Namen der IV. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Wirthlin

Der Gerichtsschreiber: Grünvogel