Insolvency Compensation Denial Upheld Due to Insufficient Mitigation Efforts
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertAn individual filed a complaint against the decision of the Administrative Court of the Canton of Schwyz concerning unemployment insurance, specifically the failure to meet procedural requirements to claim insolvency compensation. The cantonal court determined that the complainant had insufficiently fulfilled the duty to mitigate damages, as outlined in Article 55 of the Unemployment Insurance Act (AVIG), by failing to take adequate steps to recover unpaid wages beyond a single phone call. This lack of adequate action was deemed insufficient despite the individual's age and the personal and legal connections between the non-paying employer and the complainant's new employer. The complaint did not adequately address these findings, leading to an evident deficiency in its reasoning. As a result, the Federal Tribunal decided not to proceed with the complaint.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 55 Abs. 1 AVIG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Insolvency Compensation Denial Upheld Due to Insufficient Mitigation Efforts: The cantonal court determined that the complainant had insufficiently fulfilled the duty to mitigate damages, as outlined in Article 55 of the Unemployment Insurance Act (AVIG), by failing to take adequate steps to recover unpaid wages beyond a single phone call. This lack of adequate action was deemed insufficient despite the individual's age and the personal and legal connections between the non-paying employer and the complainant's new employer. The complaint did not adequately address these findings, leading to an evident deficiency in its reasoning. As a result, the Federal Tribunal decided not to proceed with the complaint.
Schlagwörter
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KI-generiertUsed to decide not to enter upon the appeal due to a manifest defect in the statement of reasons (simplified procedure).
Used to waive the imposition of court costs.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
8C_294/2020
Urteil vom 27. Mai 2020
I. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Maillard, Präsident,
Gerichtsschreiber Grünvogel.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Kantonale Arbeitslosenkasse Schwyz, Lückenstrasse 8, 6430 Schwyz,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Arbeitslosenversicherung (Prozessvoraussetzung),
Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Schwyz
vom 2. April 2020 (II 2020 23).
Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 30. April 2020(Poststempel) gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Schwyz vom 2. April 2020,
in die Mitteilung des Bundesgerichts vom 1. Mai 2020 an A.________, worin auf die gesetzlichen Formerfordernisse von Beschwerden hinsichtlich Begehren und Begründung sowie auf die nur innert der Rechtsmittelfrist noch bestehende Verbesserungsmöglichkeit hingewiesen worden ist,
in die daraufhin von A.________ am 16. Mai 2019eingereichte Eingabe,
in Erwägung,
dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,
dass konkret auf die für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen einzugehen und im Einzelnen zu zeigen ist, welche Vorschriften und weshalb sie von der Vorinstanz verletzt worden sind ( BGE 140 III 264 E. 2.3 S. 266; 134 V 53 E. 3.3 S. 60 und 133 IV 286 E. 1.4 S. 287),
dass das kantonale Gericht dargelegt hat, weshalb der Beschwerdeführer der in Art. 55 Abs. 1 AVIG umschriebenen Schadenminderungspflicht nur in unzureichendem Umfang nachgekommen ist, was einen Anspruch auf Insolvenzentschädigung ausschliesst,
dass es sich dabei mit den Parteivorbringen näher auseinandersetzte und unter Hinweis auf die dazu ergangene Rechtsprechung auch erklärte, weshalb das Fehlen jedwelcher Schritte zur Lohneintreibung abgesehen von einer telefonischen Abmahnung ungeachtet des Alters des Beschwerdeführers und der personellen wie auch juristischen Verflechtung zwischen der die Löhne nicht auszahlenden und seiner neuen Arbeitgeberin als objektiv unzureichend zu werten sei,
dass der Beschwerdeführer darauf nicht hinreichend eingeht, sondern ausserhalb davon Liegendes thematisiert,
dass dieser Begründungsmangel offensichtlich ist,
dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,
dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet werden kann, womit sich das Gesuch um unentgeltliche Prozessführung als gegenstandslos erweist,
erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz und dem Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 27. Mai 2020
Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Maillard
Der Gerichtsschreiber: Grünvogel