Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_288/2011 KI-generiert

Plaintiff's Appeal on Disability Benefits Rejection Ruled Inadmissible Due to Lack of Substantiation

Geschäftsnummer 8C_288/2011
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a complaint regarding a decision made by a federal administrative court concerning the denial of a request for disability pension benefits. The individual had submitted a new application for pension benefits, claiming a significant change in their health status since the previous decision, but the administration ruled that the application could not be accepted due to insufficient evidence of such a change. The administrative court upheld this decision, leading the individual to appeal to the federal tribunal, which evaluated the legal grounds of the appeal and determined that it lacked merit. Consequently, the tribunal decided not to consider the complaint further and denied the request for legal aid on the basis of its lack of prospects for success.

Legislator-Regeste

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 64 Abs. 1 und 2 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Plaintiff's Appeal on Disability Benefits Rejection Ruled Inadmissible Due to Lack of Substantiation: The individual had submitted a new application for pension benefits, claiming a significant change in their health status since the previous decision, but the administration ruled that the application could not be accepted due to insufficient evidence of such a change. The administrative court upheld this decision, leading the individual to appeal to the federal tribunal, which evaluated the legal grounds of the appeal and determined that it lacked merit. Consequently, the tribunal decided not to consider the complaint further and denied the request for legal aid on the basis of its lack of prospects for success.

Schlagwörter

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Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung) Invalidenversicherungsleistungen Anspruch auf rechtliches Gehör medizinische Gründe sozialversicherungsrechtliches Klageverfahren substantiierte Begründung vereinfachtes Verfahren

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was not admitted based on this provision due to a manifest defect in the reasoning.

Art. 64 Abs. 1 und 2 BGG

The request for free legal aid was dismissed based on this provision due to the hopelessness of the appeal.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

The court dispensed with charging court fees based on this provision.

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Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (6)

C-5471/2012 (2014-11-03)
Disability Pension Reconsideration Mandated Due to New Medical Evidence
«…echtserheblichen Sachverhalts zu sorgen hat, spielt insoweit nicht (vgl. hierzu BGE 130 V 64 E. 5.2.5; Urteile des BGer 8C_288/2011 vom 5. Mai 2011 und 8C_196/2008 vom 5. Juni 2008 sowie Urteil des EVG I 734/05 vom 8. März 2006 E. 3.2).…»
C-229/2013 (2014-05-27)
Insurance Office Ordered to Reconsider Disability Pension Application
«…ichen Berichte (vgl. Beilagen zu B-act. 8, 10 und 13) unbeachtlich (vgl. hierzu BGE 130 V 64 E. 5.2.5; Urteile des BGer 8C_288/2011 vom 5. Mai 2011 und 8C_196/2008 vom 5. Juni 2008 sowie Urteil des EVG I 734/05 vom 8. März 2006 E. 3.2). 5. Aufgrund d…»
C-3667/2011 (2013-11-25)
Applicant Denied Disability Benefits Reconsideration Due to Insufficient Evidence of Worsening Condition
«…hts- erheblichen Sachverhalts zu sorgen hat, spielt insoweit nicht (vgl. hierzu BGE 130 V 64 E. 5.2.5; Urteile des BGer 8C_288/2011 vom 5. Mai 2011 und 8C_196/2008 vom 5. Juni 2008 sowie Urteil des EVG I 734/05 vom 8. März 2006 E. 3.2). Zudem gilt, d…»
C-2492/2010 (2012-11-12)
Claimant's Invalidity Pension Re-evaluation Remanded Due to New Medical Evidence
«…9 eingegangenen resp. verfassten ärztlichen Dokumente unbeachtlich (vgl. hierzu BGE 130 V 64 E. 5.2.5; Urteile des BGer 8C_288/2011 vom 5. Mai 2011 und 8C_196/2008 vom 5. Juni 2008 sowie Urteil des EVG I 734/05 vom 8. März 2006 E. 3.2). Diese können a…»
C-3088/2010 (2012-02-24)
Swiss Disability Insurance: Reapplication Denial Upheld Due to Insufficient Proof of Worsening Condition
«…nge- gangenen resp. verfassten ärztlichen Dokumente unbeachtlich (vgl. hier- zu BGE 130 V 64 E. 5.2.5; Urteile des BGer 8C_288/2011 vom 5. Mai 2011 und 8C_196/2008 vom 5. Juni 2008 sowie Urteil des EVG I 734/05 vom 8. März 2006 E. 3.2). Diese können a…»
C-3983/2009 (2011-08-17)
Disability Insurance Applicant Fails to Prove Changed Condition for Higher Pension
«…retensentscheid gemäss Art. 87 IVV überhaupt zu berücksichtigen sind (BGE 130 V 64 E. 5.2.5; Urteile des Bundesgerichts 8C_288/2011 vom 5. Mai 2011 und 8C­ 196/2008 vom 5. Juni 2008), ist lediglich vollständigkeitshalber zu bemerken, dass dabei insbes…»

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

8C_288/2011

{T 0/2}

Urteil vom 5. Mai 2011

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Leuzinger, als Einzelrichterin,

Gerichtsschreiber Grünvogel.

Verfahrensbeteiligte

D._________,

vertreten durch S.________,

Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle für Versicherte im Ausland,

avenue Edmond-Vaucher 18, 1203 Genf,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts vom 7. Februar 2011.

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 1. April 2011 (Poststempel) gegen den Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts vom 7. Februar 2011,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt; Art. 95 ff. BGG nennt die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe,

dass dabei konkret auf die für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen der Vorinstanz einzugehen ist (vgl. BGE 134 II 244 E. 2.3 S. 246 f.),

dass vor Vorinstanz allein im Streit stand, ob die Verwaltung mit Verfügung vom 12. November 2008 zu Recht auf die am 15. Dezember 2007 eingereichte Neuanmeldung zum Rentenbezug wegen fehlender Glaubhaftmachung einer erheblichen Veränderung des Gesundheitszustandes nicht eingetreten ist,

dass das Bundesverwaltungsgericht dabei die anwendbaren Bestimmungen ( Art. 87 Abs. 3 und 4 IVV ) und dazu ergangene Rechtsprechung ( BGE 130 V 64 E. 5.2.5 S. 68; vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2 S. 111) nannte und alsdann prüfte, ob mit den vom Versicherten im Verwaltungsverfahren eingereichten Unterlagen eine erhebliche Verschlechterung des Gesundheitszustands seit dem letzten Rentenentscheid der IV-Stelle vom 18. Februar 1999 glaubhaft gemacht worden sei, und dies verneinte,

dass es dabei erwog, aus der Zeit vor dem 18. Februar 1999 stammende Arztberichte seien von Vornherein nicht geeignet, eine Veränderung des Gesundheitszustands für den hier allein massgeblichen Zeitraum zwischen letztem Rentenentscheid (vom 18. Februar 1999) und neuerlicher Verfügung vom 12. November 2008 zu belegen,

dass es weiter bezogen auf den im Beschwerdeverfahren beigebrachten Bericht des Neuropsychiaters Dr. S.________ von der Klinik E.________ vom 28. November 2008, unter Verweis auf BGE 130 V 64 E. 5.2.5 S. 69 und Urteil I 464/06 vom 15. März 2007 E. 4.2 ausführte, Arztberichte, welche aus der Zeit nach dem Erlass der Nichteintretensverfügung datierten und erst im Beschwerdeverfahren aufgelegt würden, bei der Beurteilung der Frage, ob die Verwaltung auf eine Neuanmeldung hätte eintreten müssen, nicht zu berücksichtigen seien, hingegen allenfalls Anlass für eine neuerliche Rentenprüfung sein könnten, wozu die IV-Stelle denn auch vorliegend gestützt auf den genannten Bericht Hand biete,

dass sich der Beschwerdeführer mit diesen massgeblichen Erwägungen nicht ansatzweise auseinandersetzt, wenn er lediglich eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör und eine unvollständige Sachverhaltsfeststellung durch die Vorinstanz mit der Begründung rügt, die Vorinstanz habe die von ihm eingereichten Arztberichte der Psychiatrischen Klinik K.________ vom 13. November 1998 und der Klinik E.________ vom 28. November 2008 nicht (hinreichend) beachtet,

dass dieser Begründungsmangel offensichtlich ist, weshalb auf die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten ist,

dass das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wegen Aussichtslosigkeit der Beschwerde ( Art. 64 Abs. 1 und 2 BGG ) abzuweisen ist, indessen in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

erkennt die Einzelrichterin:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

4. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Bundesverwaltungsgericht und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 5. Mai 2011

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Einzelrichterin: Der Gerichtsschreiber:

Leuzinger Grünvogel