Failure to Pay Cost Advance Leads to Appeal Dismissal
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case concerns a complaint filed against a decision from the Administrative Court of the Canton of Bern regarding social assistance. The complainant submitted a request for free legal assistance, which was denied, and was subsequently required to pay a fee before the appeal could proceed. Despite being given a deadline to pay the required fee, the complainant failed to do so. Consequently, the higher court decided to not consider the complaint due to the lack of compliance with the procedural requirements. Additionally, the complainant was ordered to bear the court costs.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 62 Abs. 3 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 33 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG; Failure to Pay Cost Advance Leads to Appeal Dismissal: The complainant submitted a request for free legal assistance, which was denied, and was subsequently required to pay a fee before the appeal could proceed. Despite being given a deadline to pay the required fee, the complainant failed to do so. Consequently, the higher court decided to not consider the complaint due to the lack of compliance with the procedural requirements. Additionally, the complainant was ordered to bear the court costs.
Schlagwörter
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KI-generiertUsed in the dispositive to refuse the appeal because the required cost deposit was not paid.
Cited as a warning regarding future behavior concerning improper submissions, although not directly applied as a ruling point in the final orders 1-3, but mentioned as a potential consequence.
Used to order the appellant to pay the court costs.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
8C_282/2016
Urteil vom 13. Juli 2016
I. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Maillard, Präsident,
Gerichtsschreiber Grünvogel.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Einwohnergemeinde Köniz, Direktion Bildung und Soziales,
Sägestrasse 65, 3098 Köniz,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Sozialhilfe (Prozessvoraussetzung),
Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern
vom 12. April 2016.
Nach Einsicht
in die mit Eingabe vom 11. Mai 2016 (Poststempel) ergänzte Beschwerde vom 26. April 2016 (Poststempel) gegen den Entscheid 200 15 1039 SH des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 12. April 2016,
in die Verfügung vom 20. Mai 2016, mit welcher das in der Beschwerdeschrift gestellte Gesuch um unentgeltliche Prozessführung abgewiesen und A.________ aufgefordert wurde, einen Kostenvorschuss von Fr. 500.- zu bezahlen,
in die Eingabe vom 1. Juni 2016 (Poststempel),
in die mit Verfügung vom 23. Juni 2016 erfolgte Aufforderung, den Kostenvorschusses innert einer Nachfrist bis zum 5. Juli 2016 zu leisten, ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde,
in Erwägung,
dass der Beschwerdeführer den Vorschuss auch innerhalb der Nachfrist nicht geleistet hat,
dass deshalb gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,
dass dem Beschwerdeführer in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG die Gerichtskosten aufzuerlegen sind,
dass er überdies - bei allem Verständnis für seine Enttäuschung - angemahnt wird, inskünftig auf den Anstand verletzende Eingaben wie jene vom 1. Juni 2016 zu verzichten, andernfalls ihm gestützt auf Art. 33 Abs. 1 BGG eine Ordnungsbusse bis zu 1000 Franken auferlegt werden könnte,
erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 200.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, und dem Regierungsstatthalteramt Bern-Mittelland schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 13. Juli 2016
Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Maillard
Der Gerichtsschreiber: Grünvogel