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8C_277/2011 KI-generiert

Appeal Inadmissibility Due to Missed Deadline

Geschäftsnummer 8C_277/2011
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a complaint filed by a regional insurance office regarding a prior decision made by the Canton Aargau Insurance Court on February 10, 2011. The complaint was submitted to the Swiss Federal Tribunal after the statutory period for appeal, and it was established that the appeal was submitted one day late, on April 7, 2011, while the deadline was April 6, 2011. The court found that no valid reasons were provided to justify the late submission, leading to a ruling that the appeal was inadmissible. Consequently, the responsible party was ordered to bear the court costs.

Legislator-Regeste

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Art. 100 Abs. 1 BGG, Art. 44 Abs. 1 BGG, Art. 48 Abs. 1 BGG, Art. 50 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Appeal Inadmissibility Due to Missed Deadline: The complaint was submitted to the Swiss Federal Tribunal after the statutory period for appeal, and it was established that the appeal was submitted one day late, on April 7, 2011, while the deadline was April 6, 2011. The court found that no valid reasons were provided to justify the late submission, leading to a ruling that the appeal was inadmissible. Consequently, the responsible party was ordered to bear the court costs.

Schlagwörter

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Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung) Fristversäumnis Invalidenversicherung gesetzliche Voraussetzungen Unterbrechung der Verjährung Verspätungsausschluss verspätete Einreichung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG

The appeal was dismissed in the simplified procedure because it was filed late.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The appellant was ordered to pay the court costs.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

8C_277/2011

Urteil vom 9. Mai 2011

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Ursprung, Präsident,

Gerichtsschreiber Batz.

Verfahrensbeteiligte

IV-Stelle des Kantons Aargau,

Kyburgerstrasse 15, 5000 Aarau,

Beschwerdeführerin,

gegen

H.________,

vertreten durch Rechtsanwältin Alexandra Zürcher,

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau vom 10. Februar 2011.

Nach Einsicht

in die Beschwerde der IV-Stelle des Kantons Aargau vom 7. April 2011 (Poststempel) gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau vom 10. Februar 2011,

in Erwägung,

dass Beschwerden gegen Entscheide - von hier nicht zutreffenden Ausnahmen abgesehen - innert 30 Tagen nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung beim Bundesgericht einzureichen sind ( Art. 100 Abs. 1 BGG ), ansonsten der angefochtene Entscheid in Rechtskraft erwächst mit der Wirkung, dass das Bundesgericht auf eine verspätet eingereichte Beschwerde nicht eintreten darf ( BGE 132 II 153 , 124 V 400 E. 1a S. 401),

dass der angefochtene Entscheid vom 10. Februar 2011 der Beschwerdeführerin gemäss eigener Darstellung in der Beschwerde und laut aktenkundigem Empfangsschein am 7. März 2011 zugestellt wurde,

dass daher die 30-tägige Frist zur Einreichung der Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten am 8. März 2011 zu laufen begann ( Art. 44 Abs. 1 BGG ) und am 6. April 2011 endete,

dass die Einreichung der vorliegenden Beschwerde beim Bundesgericht jedoch erst am 7. April 2011 (Postaufgabe) und somit verspätet erfolgte ( Art. 48 Abs. 1 BGG ),

dass demnach auf die - offensichtlich unzulässige - Beschwerde nicht eingetreten werden kann, zumal keine Gründe dargetan sind, welche zu einer Wiederherstellung der versäumten Rechtsmittelfrist zu führen vermöchten ( Art. 50 Abs. 1 BGG ),

dass deshalb die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG zu erledigen ist und die Beschwerdeführerin gemäss Art. 66 Abs. 1 BGG kostenpflichtig wird,

dass mit diesem Urteil in der Sache das Gesuch um Gewährung der aufschiebenden Wirkung gegenstandslos wird,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 300.- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons Aargau und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 9. Mai 2011

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Ursprung Batz