Unemployment Fund Delay Appeal: Insufficient Substantiation
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a complainant who filed an appeal against a decision by the Administrative Court of the Canton of Thurgau dated March 16, 2022, regarding an unemployment insurance matter. The complainant had raised a legal complaint against the Regional Unemployment Fund of Thurgau on December 1, 2021, alleging a delay in legal proceedings. The issue centered around whether a subsequent decision, which addressed the accounting month of August 2021, rendered the previous complaint moot. The complainant disputed this, arguing that the factual findings related to the timing and subject of the unemployment benefits decision were incorrect and impacted the complaint's validity. However, the submitted complaint was deemed to be insufficiently substantiated under the legal requirements, as it failed to adequately address the reasoning of the prior decision and explain how legal norms were violated, leading to the Federal Tribunal's decision not to proceed with the appeal.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 97 Abs. 1 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Unemployment Fund Delay Appeal: Insufficient Substantiation: The complainant had raised a legal complaint against the Regional Unemployment Fund of Thurgau on December 1, 2021, alleging a delay in legal proceedings. The issue centered around whether a subsequent decision, which addressed the accounting month of August 2021, rendered the previous complaint moot. The complainant disputed this, arguing that the factual findings related to the timing and subject of the unemployment benefits decision were incorrect and impacted the complaint's validity. However, the submitted complaint was deemed to be insufficiently substantiated under the legal requirements, as it failed to adequately address the reasoning of the prior decision and explain how legal norms were violated, leading to the Federal Tribunal's decision not to proceed with the appeal.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertZitierte Rechtsprechung
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThe appeal was not admitted to proceedings under the simplified procedure due to insufficient substantiation.
The court waived the collection of court fees in this specific case.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
8C_275/2022
Urteil vom 18. Mai 2022
I. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Wirthlin, Präsident,
Gerichtsschreiber Grünvogel.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Arbeitslosenkasse des Kantons Thurgau, Multiplex 1, Langfeldstrasse 53a, 8510 Frauenfeld,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Arbeitslosenversicherung (Prozessvoraussetzung),
Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Thurgau vom 16. März 2022 (VV.2021.289/E).
Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 9. Mai 2022 gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Thurgau vom 16. März 2022,
in Erwägung,
dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,
dass dabei konkret auf die für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen einzugehen und im Einzelnen zu zeigen ist, welche Vorschriften und weshalb diese von der Vorinstanz verletzt worden sind ( BGE 134 V 53 E. 3.3 und 133 IV 286 E. 1.4), während rein appellatorische Kritik nicht genügt (vgl. BGE 137 V 57 E. 1.3 und 136 I 65 E. 1.3.1),
dass die Vorinstanz in Berücksichtigung der Parteivorbringen darlegte, weshalb sie die am 1. Dezember 2021 gegen die Kasse erhobene Rechtsverweigerungsbeschwerde als unbegründet erachtet,
dass der Beschwerdeführer die dabei getroffenen Sachverhaltsfeststellungen insoweit sinngemäss als qualifiziert unrichtig im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG rügt, als darin festgehalten wird, mit der zwischenzeitig ergangenen Verfügung sei auch über den Abrechnungsmonat August 2021 entschieden worden,
dass eine Sachverhaltsfeststellung erst dann als qualifiziert unrichtig gerügt werden kann, wenn die Behebung des Mangels für den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann ( Art. 97 Abs. 1 BGG ),
dass die vom Beschwerdeführer beanstandete Feststellung zwar für die Frage von Belang ist, ob die Angelegenheit wegen nachträglichen Wegfalls eines schutzwürdigen Interesses an der Beurteilung der Angelegenheit von der Vorinstanz als zwischenzeitig gegenstandslos geworden hätte erledigt erklärt werden dürfen, nicht aber für die allein entscheidende Frage, ob der Beschwerdeführer am 1. Dezember 2021 zu Recht eine Rechtsverzögerungsbeschwerde erhoben hat,
dass die Vorinstanz sich damit in Erwägung 3.2 des angefochtenen Urteils im Einzelnen befasst hat, worauf der Beschwerdeführer indessen nicht näher eingeht,
dass sich demnach die Beschwerde als offensichtlich unzureichend begründet im Sinne von Art. 42 Abs. 2 BGG erweist,
dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,
dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet werden kann,
erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau und dem Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 18. Mai 2022
Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Wirthlin
Der Gerichtsschreiber: Grünvogel