SUVA Delay in Issuing Appealable Decision Rendered Moot by Subsequent Action
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertA German individual filed a complaint against the Swiss National Accident Insurance Fund (Suva) due to a delay in the issuance of an appealable decision regarding his liability request. This complaint was originally dismissed by the Social Insurance Court of the Canton of Zurich. Subsequently, the complainant appealed to the Swiss Federal Tribunal, seeking the annulment of the prior decision and requesting Suva to issue an appealable ruling on his liability request. However, before the Federal Tribunal could decide on this appeal, Suva addressed the complainant's liability request with a decision dated May 1, 2019, thus rendering the appeal moot.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 78 ATSG, Art. 89 Abs. 1 lit. c BGG, Art. 71 BGG, Art. 72 BZP, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 32 Abs. 2 BGG; SUVA Delay in Issuing Appealable Decision Rendered Moot by Subsequent Action: This complaint was originally dismissed by the Social Insurance Court of the Canton of Zurich. Subsequently, the complainant appealed to the Swiss Federal Tribunal, seeking the annulment of the prior decision and requesting Suva to issue an appealable ruling on his liability request. However, before the Federal Tribunal could decide on this appeal, Suva addressed the complainant's liability request with a decision dated May 1, 2019, thus rendering the appeal moot.
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KI-generiertCited to establish that the discontinuance of the proceedings falls within the jurisdiction of the President of the Division.
Cited to justify the waiver of court costs for the unrepresented appellant.
Used in conjunction with Art. 72 BZP to justify discontinuing the federal court proceedings because the appeal became moot.
Used in conjunction with Art. 71 BGG to justify discontinuing the federal court proceedings following the decision on the merits by the lower authority.
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Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
8C_275/2019
Verfügung vom 10. Juli 2019
I. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Maillard, Präsident,
Gerichtsschreiber Wüest.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Deutschland,
Beschwerdeführer,
gegen
Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva), Fluhmattstrasse 1, 6004 Luzern,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Unfallversicherung (Rechtsverzögerung),
Beschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 3. April 2019 (UV.2018.00182).
Nach Einsicht
in den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 3. April 2019, mit welchem die Vorinstanz eine Rechtsverzögerungs- resp. Rechtsverweigerungsbeschwerde des A.________ betreffend Erlass einer anfechtbaren Verfügung durch die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva) zur Frage der Verantwortlichkeit nach Art. 78 ATSG abgewiesen hat,
in die Beschwerde des A.________ vom 23. April 2019 (Poststempel), mit welcher er beantragt, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben und die Suva anzuweisen, hinsichtlich seines Verantwortlichkeitsbegehrens eine anfechtbare Verfügung zu erlassen,
in die Vernehmlassung der Suva vom 24. Mai 2019 und die damit gleichzeitig aufgelegte Verfügung vom 1. Mai 2019, mit welcher sie dem Ersuchen des A.________ um Erlass einer anfechtbaren Verfügung betreffend Verantwortlichkeit nach Art. 78 ATSG nachgekommen ist,
in Erwägung,
dass zur Beschwerde nur legitimiert ist, wer ein schutzwürdiges Interesse an der Beurteilung seiner Eingabe hat ( Art. 89 Abs. 1 lit. c BGG ) und dieses Interesse nicht nur bei der Beschwerdeeinreichung, sondern auch noch im Zeitpunkt der Urteilsfällung aktuell und praktisch sein muss ( BGE 142 I 135 E. 1.3.1 S. 143; SVR 2010 UV Nr. 16 S. 61, 8C_622/2009 E. 1.1),
dass die Suva mit Verfügung vom 1. Mai 2019 über das Verantwortlichkeitsbegehren des Beschwerdeführers entschieden hat, wogegen der Beschwerdeführer bereits Beschwerde beim Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich erhoben hat,
dass damit die vorliegende Beschwerde gegenstandslos geworden und das bundesgerichtliche Verfahren in Anwendung von Art. 71 BGG in Verbindung mit Art. 72 BZP abzuschreiben ist,
dass sich Weiterungen zum mutmasslichen Prozessausgang erübrigen, da der nicht anwaltlich vertretene Beschwerdeführer keinen Anspruch auf Parteientschädigung hat und zudem ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird ( Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ),
dass die Verfahrensabschreibung in die Zuständigkeit des Abteilungspräsidenten fällt ( Art. 32 Abs. 2 BGG ),
verfügt der Präsident:
1. Die Beschwerde wird als gegenstandslos abgeschrieben.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Diese Verfügung wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 10. Juli 2019
Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Maillard
Der Gerichtsschreiber: Wüest