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8C_275/2009 KI-generiert

Appeal Dismissed for Failure to Meet Formal Requirements in Unemployment Insurance Case

Geschäftsnummer 8C_275/2009
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a complaint against a decision made by the unemployment insurance fund regarding a claimant's eligibility. The claimant filed a complaint against a non-admissibility ruling issued by the insurance court, which was later assessed by the Federal Tribunal. The Tribunal reviewed the arguments in the complaint and determined that the submission failed to meet the necessary legal requirements, particularly in regards to the format and justification needed for an appeal. Consequently, the Tribunal decided that it would not proceed with the complaint due to its insufficiency and chose not to impose any court costs in this instance.

Legislator-Regeste

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 108 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Appeal Dismissed for Failure to Meet Formal Requirements in Unemployment Insurance Case: The claimant filed a complaint against a non-admissibility ruling issued by the insurance court, which was later assessed by the Federal Tribunal. The Tribunal reviewed the arguments in the complaint and determined that the submission failed to meet the necessary legal requirements, particularly in regards to the format and justification needed for an appeal. Consequently, the Tribunal decided that it would not proceed with the complaint due to its insufficiency and chose not to impose any court costs in this instance.

Schlagwörter

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Arbeitslosenversicherung Formerfordernisse Arbeitslosigkeit Beschwerdelegitimation Schadenminderungspflicht bei Arbeitslosigkeit gesetzliche Grenzen

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Cited as the basis for the Tribunal's decision not to enter upon the appeal due to formal deficiencies.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Cited because the Tribunal decided not to levy court costs in this specific case.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

8C_275/2009

Urteil vom 24. April 2009

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Ursprung, Präsident,

Gerichtsschreiber Batz.

Parteien

R.________, Beschwerdeführerin,

gegen

Unia Arbeitslosenkasse, Zentralverwaltung, Strassburgstrasse 11, 8004 Zürich,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Arbeitslosenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau

vom 24. Februar 2009.

Nach Einsicht

in die Beschwerde der R.________ vom 21. März 2009 (Poststempel) gegen den Nichteintretensentscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau vom 24. Februar 2009,

in die nach Erlass der Verfügung des Bundesgerichts vom 23. März 2009 betreffend fehlende Beilagen am 26. März 2009 erfolgte Nachreichung des vorinstanzlichen Entscheides,

in die Mitteilung des Bundesgerichts an R.________ vom 27. März 2009, wonach ihre Beschwerde die gesetzlichen Formerfordernisse nicht zu erfüllen scheine und eine Verbesserung nur innert der Be- schwerdefrist möglich sei,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass nach der Rechtsprechung eine Beschwerdeschrift, welche sich bei Nichteintretensentscheiden lediglich mit der materiellen Seite des Falles auseinandersetzt, keine sachbezogene Begründung aufweist und damit keine rechtsgenügliche Beschwerde darstellt ( BGE 123 V 335 ; 118 Ib 134 ; ARV 2002 Nr. 7 S. 61 E. 2; vgl. auch BGE 134 II 244 ),

dass die Beschwerdeführerin in keiner Weise darlegt, weshalb die Vorinstanz auf die Beschwerde hätte eintreten sollen,

dass zwar eine Nachreichung des mit Verfügung vom 23. März 2009 einverlangten vorinstanzlichen Entscheides erfolgt ist, jedoch keine Verbesserung der Eingabe vom 21. März 2009 vorgenommen wurde, obwohl das Bundesgericht die Beschwerdeführerin in der Mitteilung vom 27. März 2009 auf die Formerfordernisse des Rechtsmittels und die nur innert der Beschwerdefrist noch mögliche Verbesserung desselben hingewiesen hatte,

dass mithin kein gültiges Rechtsmittel vorliegt,

dass das Ansetzen einer Nachfrist zur Verbesserung der mangelhaften Rechtsschrift im Sinne von Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG - im Gegensatz zur Nachreichung der fehlenden Beilagen ( Art. 42 Abs. 5 und 6 BGG ; vgl. BGE 130 I 312 E. 1.3.1 S. 320; 123 II 359 E. 6b/bb S. 369; 118 Ib 134 E. 2; je mit Hinweis) - ausser Betracht fällt ( BGE 134 II 244 E. 2.4.2 S. 247 f.),

dass somit auf die - offensichtlich unzulässige - Beschwerde in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten ist,

dass es sich bei den gegebenen Verhältnissen rechtfertigt, von der Erhebung von Gerichtskosten für das bundesgerichtliche Verfahren ausnahmsweise abzusehen ( Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ),

dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und der Abteilungspräsident zuständig ist,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons Aargau, dem Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Aargau (AWA) und dem Staatssekretariat für Wirtschaft schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 24. April 2009

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Ursprung Batz