Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_274/2019 KI-generiert

Disability Insurance Appeal Dismissed for Lack of Substantive Legal Grounds

Geschäftsnummer 8C_274/2019
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a legal dispute concerning disability insurance between an individual and the Zurich Cantonal Disability Office. The individual filed an appeal against the decision made by the Social Insurance Court of the Canton of Zurich, which had upheld the disability office's ruling denying benefits after a November 2016 reapplication. This decision was based on an earlier ruling from June 2013 that found no significant change in the individual's medical condition. The complainant argued for a different interpretation of evidence regarding their health but failed to provide a substantive legal basis or evidence showing an error in the previous court's decision. Consequently, the Swiss Federal Tribunal decided not to proceed with the appeal, considering it evidently unfounded, and also denied the request for free legal aid due to the perceived lack of merit in the appeal.

Legislator-Regeste

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Art. 97 Abs. 1 BGG, Art. 95 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 64 Abs. 1 in fine BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Disability Insurance Appeal Dismissed for Lack of Substantive Legal Grounds: The individual filed an appeal against the decision made by the Social Insurance Court of the Canton of Zurich, which had upheld the disability office's ruling denying benefits after a November 2016 reapplication. This decision was based on an earlier ruling from June 2013 that found no significant change in the individual's medical condition. The complainant argued for a different interpretation of evidence regarding their health but failed to provide a substantive legal basis or evidence showing an error in the previous court's decision. Consequently, the Swiss Federal Tribunal decided not to proceed with the appeal, considering it evidently unfounded, and also denied the request for free legal aid due to the perceived lack of merit in the appeal.

Schlagwörter

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Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung) Leistung der Invalidenversicherung unentgeltliche Rechtspflege Fehlen materieller Voraussetzungen medizinische Gründe Zulässige Gründe Sozialversicherungsverfahren

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was not entered upon due to a manifest defect in the statement of reasons, as applied in the dispositive order 1.

Art. 64 Abs. 1 in fine BGG

The request for free legal aid was denied because the appeal was hopeless, as ruled in dispositive order 2.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

The court waived the collection of court fees on an exceptional basis, as stated in dispositive order 3.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

8C_274/2019

Urteil vom 14. Mai 2019

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Maillard, Präsident,

Gerichtsschreiberin Berger Götz.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

IV-Stelle des Kantons Zürich,

Röntgenstrasse 17, 8005 Zürich,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich

vom 11. März 2019 (IV.2017.00925).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 26. April 2019 (Poststempel) gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 11. März 2019 und das sinngemäss gestellte Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass dabei konkret auf die für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen der Vorinstanz einzugehen und im Einzelnen zu zeigen ist, welche Vorschriften und weshalb sie von der Vorinstanz verletzt worden sind ( BGE 140 III 264 E. 2.3 S. 266; 134 V 53 E. 3.3 S. 60 und 133 IV 286 E. 1.4 S. 287),

dass die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid die auf eine Neuanmeldung vom 21. November 2016 hin erlassene leistungsverneinende Verfügung der IV-Stelle des Kantons Zürich vom 11. Juli 2017 - nach eingehender Besprechung der medizinischen Aktenlage - mit der Begründung bestätigte, seit der rentenaufhebenden Verfügung vom 12. Juni 2013 sei keine relevante Veränderung des Gesundheitszustandes eingetreten,

dass sich die Beschwerdeführerin in appellatorischer Weise auf eine eigene, vom angefochtenen Entscheid abweichende Beweiswürdigung und Darstellung ihrer gesundheitlichen Verhältnisse beschränkt,

dass ihre blosse Berufung auf Arztberichte, mit denen sich die Vorinstanz auseinandergesetzt hat, keine sachbezogene Begründung darstellt (vgl. statt vieler: Urteil 9C_378/2012 vom 31. Mai 2012 mit Hinweis),

dass sie es unterlässt, auch nur ansatzweise aufzuzeigen, inwiefern die vorinstanzliche Beweiswürdigung qualifiziert unzutreffend (unhaltbar, willkürlich: BGE 141 IV 369 E. 6.3 S. 375) im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG oder die darauf beruhenden Erwägungen rechtsfehlerhaft (vgl. Art. 95 BGG ) sein sollen; zu behaupten, sie sei langandauernd, bereits seit 1999 krank, geht in diesem Neuanmeldungsverfahren im Übrigen von vornherein an der Sache vorbei,

dass der Begründungsmangel offensichtlich ist, weshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,

dass das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wegen aussichtsloser Beschwerdeführung abzuweisen ist (Art. 64 Abs. 1 in fine BGG),

dass indessen in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet werden kann,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

4. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 14. Mai 2019

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Maillard

Die Gerichtsschreiberin: Berger Götz