Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_267/2011 KI-generiert

Appeal Dismissed for Procedural Defects in Insurance Case

Geschäftsnummer 8C_267/2011
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case at hand involves a complaint by an individual against a decision made by a cantonal social insurance court regarding accident insurance claims. The individual argued for entitlement to benefits related to heart issues that emerged years after previous shoulder and arm injuries. However, the prior court had determined that there was no sufficient causal connection between the original injuries and the later health issues. Upon reviewing the individual's subsequent legal appeal, the Federal Tribunal found that the appeal lacked proper justification, failed to address the critical considerations of the previous court, and did not meet the legal requirements for a valid complaint. Consequently, the tribunal ruled that the appeal could not be accepted.

Legislator-Regeste

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Art. 42 BGG, Art. 97 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit.b BGG, Art. 42 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG; Appeal Dismissed for Procedural Defects in Insurance Case: The individual argued for entitlement to benefits related to heart issues that emerged years after previous shoulder and arm injuries. However, the prior court had determined that there was no sufficient causal connection between the original injuries and the later health issues. Upon reviewing the individual's subsequent legal appeal, the Federal Tribunal found that the appeal lacked proper justification, failed to address the critical considerations of the previous court, and did not meet the legal requirements for a valid complaint. Consequently, the tribunal ruled that the appeal could not be accepted.

Schlagwörter

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Unfallversicherung (Prozessvoraussetzung) Versicherungsleistungsbegehren Verfahrensmangel Haftungsbegründung Subrogation des Versicherers Sistierung der Versicherung Pflichtleistung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used to rule that the appeal cannot be heard due to an obvious defect in substantiation.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to order the appellant to bear the court costs due to the outcome of the proceedings.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

8C_267/2011

Urteil vom 20. Mai 2011

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Ursprung, Präsident,

Gerichtsschreiber Batz.

Verfahrensbeteiligte

H.________,

vertreten durch E.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

AXA Versicherungen AG, General Guisan-Strasse 40, 8400 Winterthur,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Unfallversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 11. März 2011.

Nach Einsicht

in die Beschwerde der H.________ vom 1. April 2011 (Poststempel) gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 11. März 2011,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei im Rahmen der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt; Art. 95 ff. BGG nennen dabei die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe,

dass dabei konkret auf die für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen der Vorinstanz einzugehen ist; eine rein appellatorische Kritik genügt ebenso wenig (vgl. BGE 136 I 65 E. 1.3.1 S. 68 und 134 II 244 E. 2.3 S. 246 f.) wie blosse Verweisungen bzw. Fragestellungen ( BGE 133 II 396 E. 3.1 S. 399 f.; 131 III 384 E. 2.3 S. 387 f. ; 130 I 290 E. 4.10 S. 302; vgl. auch Laurent Merz, in: Basler Kommentar zum Bundesgerichtsgesetz, 2008, N. 53 sowie 56 f. zu Art. 42 BGG und dortige weitere Hinweise),

dass die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid eingehend dargelegt hat, weshalb die vorliegend einzig zu prüfende Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin für die 2002 erstmals aufgetretenen Herzbeschwerden (zufolge Verneinung des natürlichen Kausalzusammenhangs zwischen den im Jahr 1988 erlittenen Schulter- bzw. Armverletzungen und der 2002 aufgetretenen und als Spätfolge in Betracht fallenden Mitralklappenerkrankung) nicht als gegeben erachtet werden kann,

dass sich die Beschwerdeführerin in ihrer Eingabe vom 1. April 2011 mit diesen entscheidenden Erwägungen der Vorinstanz nicht in einer den gesetzlichen Anforderungen an die Begründungspflicht genügen-den Weise auseinandersetzt - sie hält ausdrücklich dafür, sich "zu den Ausführungen im beanstandeten Urteil nicht weiter äussern" (zu wollen), - und auch weder rügt noch aufzeigt, inwiefern das kantonale Gericht in seinen Erwägungen eine Rechtsverletzung gemäss Art. 95 ff. BGG bzw. eine unrichtige oder unvollständige Sachverhaltsfeststellung im Sinne von Art. 97 BGG begangen haben sollte,

dass dieser Begründungsmangel offensichtlich ist ( Art. 108 Abs. 1 lit.b BGG ) und daher schon insoweit kein gültiges Rechtsmittel eingereicht worden ist,

dass die Eingabe der Beschwerdeführerin überdies kein rechtsgenügliches Begehren enthält ( Art. 42 Abs. 1 BGG ; vgl. BGE 133 III 489 E 3.1 S. 489 f.; 132 III 186 E. 1.2 S. 188; 130 III 136 E. 1.2 S. 139; 125 III 412 E. 1b S. 414 mit Hinweisen),

dass demnach, bei allem Verständnis für die Lage der Beschwerdeführerin, kein gültiges Rechtsmittel eingereicht worden ist, obwohl das Bundesgericht die Versicherte bereits in einem früheren Verfahren (8C_634/2009; Urteil vom 1. September 2009) u.a. auf die Gültigkeitserfordernisse von Beschwerden eigens hingewiesen hatte,

dass somit - ohne Ansetzung einer Nachfrist zur Verbesserung ( BGE 134 II 244 ) - auf die Beschwerde in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht eingetreten werden kann,

dass dem Verfahrensausgang entsprechend die Gerichtskosten der Beschwerdeführerin aufzuerlegen sind ( Art. 66 Abs. 1 BGG ),

dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und der Abteilungspräsident zuständig ist,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 300.- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 20. Mai 2011

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Ursprung Batz