Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_265/2020 KI-generiert

Invalidity Insurance Benefit Appeal Dismissed for Lack of Formal Justification

Geschäftsnummer 8C_265/2020
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an appellant contesting a decision from the Administrative Court of the Canton of Thurgau, which affirmed a ruling by the local IV-Stelle (Invalidity Insurance Office) determining that the appellant was not entitled to a helplessness allowance. The appellant submitted an appeal against this decision, claiming that her condition was influenced by "black magic" and implied financial inability to compensate her attorney adequately. The Federal Tribunal reviewed the case but found the appeal was insufficiently substantiated, as it did not adequately address the specific findings of the lower court's decision. Consequently, the appeal did not meet the legal requirements for further consideration.

Legislator-Regeste

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Art. 100 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Invalidity Insurance Benefit Appeal Dismissed for Lack of Formal Justification: The appellant submitted an appeal against this decision, claiming that her condition was influenced by "black magic" and implied financial inability to compensate her attorney adequately. The Federal Tribunal reviewed the case but found the appeal was insufficiently substantiated, as it did not adequately address the specific findings of the lower court's decision. Consequently, the appeal did not meet the legal requirements for further consideration.

Schlagwörter

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Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung) Invalidenversicherung Versicherungsleistung vereinfachtes Verfahren gesetzliche Versicherungspflicht Hilflosenentschädigung sozialversicherungsrechtliche Streitigkeit

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was not entered upon in the simplified procedure because it was obviously not sufficiently substantiated.

Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used for the practical decision not to enter upon the appeal (also fits procedural rule category).

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Applied to waive the imposition of court costs in this exceptional case.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

8C_265/2020

Urteil vom 27. Mai 2020

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Maillard, Präsident,

Gerichtsschreiber Grünvogel.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

IV-Stelle des Kantons Thurgau, Rechts- und Einsprachedienst,

St. Gallerstrasse 11, 8500 Frauenfeld,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Thurgau

vom 8. April 2020 (VV.2019.85/E).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 4. Mai 2020 (Poststempel) gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Thurgau vom 8. April 2020,

in die Mitteilung des Bundesgerichts vom 6. Mai 2020 an A.________, worin auf die gesetzlichen Formerfordernisse von Beschwerden hinsichtlich Begehren und Begründung sowie auf die nur innert der Rechtsmittelfrist noch bestehende Verbesserungsmöglichkeit hingewiesen worden ist,

in Erwägung,

dass innert der nach Art. 100 Abs. 1 BGG 30-tägigen, gemäss Art. 44-48 BGG am 19. Mai 2020 abgelaufenen Rechtsmittelfrist keine weitere Eingabe erfolgt ist,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass dies ein konkretes Auseinandersetzen mit den für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen der Vorinstanz voraussetzt ( BGE 138 I 171 E. 1.4 S. 176 ; 136 I 65 E. 1.3.1 S. 68 und 134 II 244 E. 2.1 S. 245 f.; vgl. auch BGE 140 III 86 E. 2 S. 88 mit weiteren Hinweisen),

dass die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid in Würdigung der Akten und Auseinandersetzung mit den Parteivorbringen zur Auffassung gelangte, die Verfügung der IV-Stelle vom 7. Juni 2017, wonach die Beschwerdeführerin keinen Anspruch auf Hilflosenentschädigung habe, sei rechtens,

dass die Beschwerdeführerin darauf nicht hinreichend eingeht, indem sie ihre Leidensgeschichte pauschal als durch schwarze Magie geprägt bezeichnet, und das Unterliegen vor Vorinstanz mit den fehlenden finanziellen Ressourcen, den von ihr beigezogenen Rechtsanwalt angemessen entschädigen zu können, begründet,

dass die Beschwerde insgesamt offensichtlich nicht hinreichend begründet ist,

dass deshalb darauf im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten ist,

dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet werden kann,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 27. Mai 2020

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Maillard

Der Gerichtsschreiber: Grünvogel