Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_262/2023 KI-generiert

Appeal Dismissed for Non-Payment of Cost Advance and Vexatious Conduct

Geschäftsnummer 8C_262/2023
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an individual appealing to the Swiss Federal Tribunal concerning a previous ruling by the Administrative Court of the Canton of Zürich. The matter centers on the individual's request for social assistance and unentitled legal aid. Despite being granted an opportunity to pay a court fee advance, the individual did not comply within the deadline, instead requesting a reassessment of their claim for unentitled legal aid and a suspension of proceedings pending another related legal matter. The court had previously informed the individual that such a reassessment requires new evidence or changed circumstances, which were not presented. Additionally, the court had clarified that a suspension request does not exempt payment of the court fee. Consequently, the failure to provide the advance payment led to the non-admission of the appeal and the irrelevance of the suspension request.

Legislator-Regeste

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Art. 108 Abs. 1 BGG, Art. 33 Abs. 2 BGG, Art. 62 Abs. 3 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Appeal Dismissed for Non-Payment of Cost Advance and Vexatious Conduct: The matter centers on the individual's request for social assistance and unentitled legal aid. Despite being granted an opportunity to pay a court fee advance, the individual did not comply within the deadline, instead requesting a reassessment of their claim for unentitled legal aid and a suspension of proceedings pending another related legal matter. The court had previously informed the individual that such a reassessment requires new evidence or changed circumstances, which were not presented. Additionally, the court had clarified that a suspension request does not exempt payment of the court fee. Consequently, the failure to provide the advance payment led to the non-admission of the appeal and the irrelevance of the suspension request.

Schlagwörter

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Sozialhilfe (Prozessvoraussetzung) Kostenvorschuss mutwillige Prozessführung Verfahren um unentgeltliche Rechtspflege Unterstützungskosten Vorschuss Vorleben

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 BGG

Used as the basis for the decision not to enter upon the appeal due to non-payment of the cost deposit.

Art. 33 Abs. 2 BGG

Cited regarding the possibility of imposing a disciplinary fine (Ordnungsbusse) for vexatious litigation, although the tribunal ultimately refrained from doing so.

Art. 62 Abs. 3 BGG

Cited alongside Art. 108 Abs. 1 BGG in the reasoning leading to the non-entry upon the appeal, specifically concerning the cost deposit.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Cited in the justification for imposing court costs on the appellant.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

8C_262/2023

Urteil vom 4. September 2023

IV. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Wirthlin, Präsident,

Gerichtsschreiber Grünvogel.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Stadt Zürich, vertr. durch das Sozialdepartement, Departementssekretariat, Verwaltungszentrum Werd, Werdstrasse 75, 8004 Zürich,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Sozialhilfe (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen die Verfügung des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich vom 10. März 2023 (RG.2023.00003).

Nach Einsicht

in die im Anschluss an die einen Anspruch auf unentgeltliche Rechtspflege vereinende Verfügung vom 16. Juni 2023 ergangene Verfügung vom 14. Juli 2023, mit welcher A.________ zur Bezahlung eines Kostenvorschusses innert einer Nachfrist bis zum 25. August 2023 verpflichtet wurde, ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde,

in die Eingabe des A.________ vom 14. August 2023 (Poststempel),

in Erwägung,

dass der Beschwerdeführer den Vorschuss auch innerhalb der Nachfrist nicht geleistet hat,

dass er stattdessen innert dieser Frist um Neubeurteilung des Gesuchs um unentgeltliche Rechtspflege und um Sistierung des Verfahrens bis zum Vorliegen eines rechtskräftigen Entscheids des beim Sozialversicherungsgericht Zürich anhängigen Verfahrens IV_2030.00050 ersucht,

dass indessen eine Neubeurteilung des Gesuchs um unentgeltliche Rechtspflege veränderte Verhältnisse oder neue Tatsachen hinsichtlich der Anspruchsgrundlagen voraussetzt (Urteil 9C_442/2022 vom 3. Februar 2023 mit Hinweis u.a. auf Urteil 5A_430/2010 vom 13. August 2010 E. 2.4),

dass dies dem Gesuchsteller so bereits verschiedentlich eröffnet worden ist (Verfügungen 8C_36/2022 vom 2. März 2022, 8C_494/2020 vom 24. September 2020 und 8C_438/2021 vom 31. August 2021),

dass er sich dennoch darauf beschränkt, dieses Gesuch (erneut) ohne Geltendmachung solcher veränderter Verhältnisse oder neuer Tatsachen einzureichen,

dass ihm sodann hinsichtlich des Sistierungsgesuchs bereits vorgängig mitgeteilt worden ist, weshalb ein solches nicht von der Bezahlung des Kostenvorschusses innert gesetzter Frist befreit (Verfügung vom 16. Juni 2023, zweitletzter Absatz, sowie Urteil 8C_499/2022 vom 22. November 2022),

dass somit die Nichtleistung des Kostenvorschusses innert der gesetzten Nachfrist bestehen bleibt, was gestützt auf Art. 62 Abs. 3 und Art. 108 Abs. 1 BGG zum Nichteintreten auf die Beschwerde und zur Gegenstandslosigkeit des Sistierungsgesuchs führt,

dass mit Blick auf die querulatorische Rechtsmittelführung ein ausnahmsweiser Verzicht auf Gerichtskosten ausser Frage steht ( Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG ),

dass abschliessend auf Art. 33 Abs. 2 BGG zu verweisen ist, wonach im Falle böswilliger oder mutwilliger Rechtsmittelführung wie der vorliegenden die Partei und ihre Vertretung mit einer Ordnungsbusse bis zu 2000 Franken und bei Wiederholung bis zu 5000 Franken bestraft werden können; darauf wird vorliegend nochmals verzichtet,

erkennt der Präsident:

1. Auf das Gesuch um Neubeurteilung des Gesuchs um unentgeltliche Rechtspflege wird nicht eingetreten.

2. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

3. Die Gerichtskosten von Fr. 500.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

4. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Zürich und dem Bezirksrat Zürich schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 4. September 2023

Im Namen der IV. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Wirthlin

Der Gerichtsschreiber: Grünvogel