Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_253/2022 KI-generiert

Claimant vs. Invalidity Insurance Authority (Residence Abroad Invalidity Benefits Appeal)

Geschäftsnummer 8C_253/2022
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an individual appealing against a decision by the Swiss Federal Administrative Court, which upheld the refusal by an insurance authority to grant an invalidity pension. The authority had based its decision on an assessment that did not consider potential health deterioration that occurred after the initial decision was made in October 2019, but noted that any such deterioration might justify a new application for benefits. The appellant submitted additional documents to support the claim for an invalidity pension, including a 2022 decision from a pension institution and a medical report, but did not directly address the reasoning provided by the administrative court. The appellant's approach did not meet the requirements for a specific legal argument as mandated for an appeal, and new evidence presented at this stage was not permissible without exception under established legal provisions.

Legislator-Regeste

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Art. 99 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 108 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Claimant vs. Invalidity Insurance Authority (Residence Abroad Invalidity Benefits Appeal): The authority had based its decision on an assessment that did not consider potential health deterioration that occurred after the initial decision was made in October 2019, but noted that any such deterioration might justify a new application for benefits. The appellant submitted additional documents to support the claim for an invalidity pension, including a 2022 decision from a pension institution and a medical report, but did not directly address the reasoning provided by the administrative court. The appellant's approach did not meet the requirements for a specific legal argument as mandated for an appeal, and new evidence presented at this stage was not permissible without exception under established legal provisions.

Schlagwörter

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Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung) Invalidenversicherung Anfechtung von Verwaltungsverfügungen Versicherungsleistung materielle Begründetheit Forderungseingabe medizinische Beweismittel

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 BGG

The appeal was not admitted to the simplified procedure because the grounds for appeal were insufficient.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Used to waive the collection of court fees.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

8C_253/2022

Urteil vom 31. Mai 2022

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Wirthlin, Präsident,

Gerichtsschreiber Grünvogel.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA, Avenue Edmond-Vaucher 18, 1203 Genf,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 17. März 2022 (C-5879/2019).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 25. April 2022 gegen das gemäss postamtlicher Bescheinigung A.________ am 31. März 2021 zugestellte Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 17. März 2022,

in die Mitteilung des Bundesgerichts vom 2. Mai 2022 an A.________, worin auf die gesetzlichen Formerfordernisse von Beschwerden hinsichtlich Begehren und Begründung sowie auf die nur innert der Rechtsmittelfrist noch bestehende Verbesserungsmöglichkeit hingewiesen worden ist,

in die daraufhin von A.________ am 19. Mai 2022 eingereichte Eingabe,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass dies von der Beschwerde führenden Person verlangt, sich konkret mit den für das Ergebnis des angefochtenen Urteils massgeblichen Erwägungen auseinanderzusetzen; eine rein appellatorische Kritik genügt nicht (vgl. BGE 137 V 57 E. 1.3 ; 136 I 65 E. 1.3.1; BGE 134 V 53 E. 3.3; 133 IV 286 E. 1.4),

dass das Bundesverwaltungsgericht in einlässlicher Würdigung der ihm vorliegenden Beweismittel dargelegt hat, weshalb die IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 9. Oktober 2019 zu Recht keine Invalidenrente zugesprochen hat,

dass es dabei insbesondere auch erklärt hat, weshalb eine allfällige gesundheitliche Verschlechterung, die nach Erlass der Verfügung vom 9. Oktober 2019 eingetreten ist, für die Frage der Rechtmässigkeit dieser Verfügung ohne Belang ist, aber allenfalls Grundlage für eine Neuanmeldung zum Leistungsbezug bei der IV-Stelle sein kann,

dass der Beschwerdeführer darauf nicht näher eingeht,

dass er statt dessen den Bescheid der Pensionsversicherungsanstalt B.________ vom 24. Januar 2022 und einen Bericht von Frau Dr. med. C.________ vom 26. April 2022 zu den Akten reicht und beantragt, aufgrund der sich daraus neu ergebenen Aspekte sei ihm nunmehr eine Invalidenrente zuzusprechen,

dass damit dem Erfordernis einer sachbezogenen Begründung offensichtlich nicht Genüge getan ist,

dass es abgesehen davon unzulässig ist, vor Bundesgericht neue Beweismittel anzurufen, ohne aufzuzeigen, inwiefern es sich dabei um solche handelt, die im Rahmen von Art. 99 Abs. 1 BGG ausnahmsweise Berücksichtigung finden können (vgl. dazu BGE 143 V 19 E. 1.2),

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,

dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet werden kann,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Bundesverwaltungsgericht, Abteilung III, und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 31. Mai 2022

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Wirthlin

Der Gerichtsschreiber: Grünvogel