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8C_251/2021 KI-generiert

Appeal against Mandatory Employment Program Inadmissible as Interlocutory Decision

Geschäftsnummer 8C_251/2021
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves two individuals, represented by an attorney, who filed a complaint against a decision made by the Social Welfare Authority of the city of Schaffhausen. The decision required them to participate in a work program as a condition of receiving social assistance, but did not immediately result in a reduction or denial of their support. The complaint was directed against a ruling from the Cantonal Court of Schaffhausen that upheld this requirement. The legal issue concerns whether this interim decision can be independently contested under Swiss federal law, as the ruling does not yet constitute a final decision on social welfare entitlement reduction.

Legislator-Regeste

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Art. 93 BGG, Art. 93 Abs. 1 BGG, Art. 93 Abs. 3 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG, Art. 64 Abs. 1 in fine BGG, Art. 66 Abs. 1 und Abs. 3 BGG; Appeal against Mandatory Employment Program Inadmissible as Interlocutory Decision: The decision required them to participate in a work program as a condition of receiving social assistance, but did not immediately result in a reduction or denial of their support. The complaint was directed against a ruling from the Cantonal Court of Schaffhausen that upheld this requirement. The legal issue concerns whether this interim decision can be independently contested under Swiss federal law, as the ruling does not yet constitute a final decision on social welfare entitlement reduction.

Schlagwörter

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Sozialhilfe (Prozessvoraussetzung) Zwischenentscheid Pflichtleistung Beschäftigungsbeihilfen Beschäftigungsbedingungen unentgeltliche Rechtspflege Leistungskürzung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG

The appeal was dismissed in the simplified procedure because the requirements under Art. 93 LTF were not met.

Art. 64 Abs. 1 in fine BGG

The request for free legal aid was denied based on the hopeless nature of the appeal.

Art. 66 Abs. 1 und Abs. 3 BGG

The court costs were imposed on the appellants based on the outcome of the case.

Art. 93 Abs. 3 BGG

Cited to explain the availability of an appeal against the final decision on benefit reduction later on.

Art. 93 BGG

The decision, concerning an order to participate in a work program without immediate benefit reduction, was classified as an interlocutory decision appealable only under the conditions of Art. 93 LTF.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

8C_251/2021

Urteil vom 14. April 2021

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Maillard, Präsident,

Gerichtsschreiber Grünvogel.

Verfahrensbeteiligte

1. A.A.________,

2. B.A.________,

beide vertreten durch Rechtsanwalt Roger Burges,

Beschwerdeführer,

gegen

Sozialhilfebehörde der Stadt Schaffhausen, Vorstadt 43, 8200 Schaffhausen,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Sozialhilfe (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des

Obergerichts des Kantons Schaffhausen

vom 2. März 2021 (60/2020/4).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 3. April 2021 gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Schaffhausen vom 2. März 2021,

in Erwägung,

dass der angefochtene Entscheid die gestützt auf kantonales Recht erlassene Auflage an die Beschwerdeführer zur Teilnahme an einem Arbeitsprogramm zum Gegenstand hat,

dass mit dieser Auflage keine unmittelbar erfolgte Kürzung oder Verweigerung der Sozialhilfeunterstützung einhergeht,

dass es sich daher bei diesem Entscheid um einen Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 BGG handelt ( BGE 133 V 477 E. 4.2 und 4.3 S. 481 f.; 133 V 645 E. 2.1 S. 647), der nur unter den Voraussetzungen von Art. 93 Abs. 1 BGG selbstständig angefochten werden kann (statt vieler: Urteile 8C_861/2017 vom 13. Dezember 2017 und 8C_806/2014 vom 17. November 2014),

dass Derartiges weder dargetan noch offensichtlich ist (zur diesbezüglichen Begründungspflicht: BGE 141 III 80 E. 1.2; 141 IV 289 E. 1.3 S. 292; je mit Hinweisen), was zu einem Nichteintreten auf die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG führt,

dass den Beschwerdeführern die Beschwerde gegen den Leistungskürzungsentscheid dannzumal offenstehen wird ( Art. 93 Abs. 3 BGG ; statt vieler: Urteil 8C_731/2020 vom 20. November 2020),

dass das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wegen aussichtsloser Beschwerdeführung abzuweisen ist (Art. 64 Abs. 1 in fine BGG),

dass die Gerichtskosten ausgangsgemäss den Beschwerdeführern zu überbinden sind ( Art. 66 Abs. 1 und Abs. 3 BGG ),

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3. Die Gerichtskosten von Fr. 300.- werden den Beschwerdeführern auferlegt.

4. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Obergericht des Kantons Schaffhausen und dem Departement des Innern des Kantons Schaffhausen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 14. April 2021

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Maillard

Der Gerichtsschreiber: Grünvogel