Federal Supreme Court Rejects Public Personnel Law Appeal for Untimely Filing
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an appeal submitted to the Swiss Federal Tribunal by a Swiss Conference of Cantonal Education Directors against a decision by the Administrative Court of the Canton of Bern dated February 16, 2021. The matter pertains to public personnel law, specifically a procedural prerequisite. The complaint was lodged by the Conference after receiving the aforementioned administrative court decision. However, the appeal, filed on March 29, 2021, was deemed late as it was submitted beyond the 30-day deadline following the decision's delivery to the appellant's post office box on February 24, 2021. The appeal challenges the procedural verdict, focusing on the timing of acknowledgment and submission of the decision.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 100 Abs. 1 BGG, Art. 44 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Federal Supreme Court Rejects Public Personnel Law Appeal for Untimely Filing: The matter pertains to public personnel law, specifically a procedural prerequisite. The complaint was lodged by the Conference after receiving the aforementioned administrative court decision. However, the appeal, filed on March 29, 2021, was deemed late as it was submitted beyond the 30-day deadline following the decision's delivery to the appellant's post office box on February 24, 2021. The appeal challenges the procedural verdict, focusing on the timing of acknowledgment and submission of the decision.
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KI-generiertThe appeal was not processed because it was clearly filed late, based on this provision for simplified procedure.
The court waived the collection of judicial costs in this specific instance.
Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (5)
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
8C_249/2021
Urteil vom 12. April 2021
I. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Maillard, Präsident,
Gerichtsschreiber Grünvogel.
Verfahrensbeteiligte
Schweizerische Konferenz
der kantonalen Erziehungsdirektoren,
Beschwerdeführerin,
gegen
A.________,
vertreten durch Rechtsanwalt Cristian Torrado,
Beschwerdegegner.
Gegenstand
Öffentliches Personalrecht (Prozessvoraussetzung),
Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern
vom 16. Februar 2021 (100.2020.402U).
Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 29. März 2021 gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 16. Februar 2021,
in Erwägung,
dass das Bundesgericht die Eintretensvoraussetzungen von Amtes wegen und mit freier Kognition prüft ( BGE 146 V 331 E. 1 S. 333; 145 V 380 E. 1 S. 382), worunter auch die Rechtzeitigkeit der Beschwerde fällt,
dass die Rechtsmittelfrist eingehalten ist, wenn die Beschwerde innert 30 Tagen seit Eröffnung der vollständigen Ausfertigung des Entscheids beim Bundesgericht eingereicht wird ( Art. 100 Abs. 1 BGG ),
dass Entscheide als eröffnet gelten, wenn sie ordnungsgemäss zugestellt sind und die betroffene Person davon Kenntnis nehmen kann (statt vieler: Urteil 2C_463/2019 vom 8. Juni 2019 E. 3.2.2), wobei nicht erforderlich ist, dass der Empfänger die Sendung tatsächlich in Empfang nimmt ( BGE 145 IV 252 E. 1.3.2 S. 254; 144 IV 57 E. 2.3.2 S. 62; 142 III 599 E. 2.4.1 S. 603; je mit Hinweisen); dies gilt selbstredend ungeachtet der Art der Zustellung,
dass nach ständiger bundesgerichtlicher Rechtsprechung eine Sendung als zugestellt gilt, wenn sie in den Machtbereich des Empfängers gelangt ( BGE 145 IV 252 E. 1.3.2 S. 254; 144 IV 57 E. 2.3.2 S. 62; 142 III 599 E. 2.4.1 S. 603; je mit Hinweisen),
dass das Postfach des Empfängers dessen Machtbereich zuzurechnen ist (vgl. statt vieler: Urteil 8C_604/2019 vom 18. Oktober 2019 E. 5.2),
dass der hier angefochtene Entscheid der Beschwerdeführerin gemäss dem auch ihr jederzeit zugänglichen Auszug des elektronischen Suchsystems "Track & Trace" der Schweizerischen Post am 24. Februar 2021 ins Postfach gelegt wurde, womit die Beschwerdefrist gemäss Art. 44 Abs. 1 BGG am folgenden Tag zu laufen begonnen hat und nach Art. 100 Abs. 1 BGG i.V.m. Art. 45-48 BGG am 26. März 2021 abgelaufen ist,
dass sich dergestalt die erst am 29. März 2021 der Schweizerischen Post übergebene Beschwerde als offensichtlich verspätet erweist,
dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,
dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,
erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Verwaltungsrechtliche Abteilung, und der Rekurskommission EDK/GDK schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 12. April 2021
Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Maillard
Der Gerichtsschreiber: Grünvogel