Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_247/2020 KI-generiert

Unemployment Insurance Appeal Rejected for Formal Defects

Geschäftsnummer 8C_247/2020
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an individual who filed a complaint with the Swiss Federal Tribunal against a decision made by the Administrative Court of the Canton of Graubünden regarding unemployment insurance. The complaint was directed at a decision dated March 6, 2020, involving the complainant and the Syna Unemployment Insurance Fund. The Federal Tribunal noted that the complaint submitted on April 20, 2020, failed to meet the formal requirements of articulating specific requests and justifications for the appeal, as it only expressed disagreement with the previous decision. Additionally, the complainant did not provide further submissions by the deadline of May 11, 2020, as extended due to COVID-19 measures. This procedural non-compliance was central to the case, focusing on issues relating to the admissibility of the appeal.

Legislator-Regeste

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Art. 100 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Unemployment Insurance Appeal Rejected for Formal Defects: The complaint was directed at a decision dated March 6, 2020, involving the complainant and the Syna Unemployment Insurance Fund. The Federal Tribunal noted that the complaint submitted on April 20, 2020, failed to meet the formal requirements of articulating specific requests and justifications for the appeal, as it only expressed disagreement with the previous decision. Additionally, the complainant did not provide further submissions by the deadline of May 11, 2020, as extended due to COVID-19 measures. This procedural non-compliance was central to the case, focusing on issues relating to the admissibility of the appeal.

Schlagwörter

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Arbeitslosenversicherung (Prozessvoraussetzung) Arbeitslosenversicherung vereinfachtes Verfahren gesetzliche Formmängel Arbeitslosigkeit Arbeitslosenversicherungsorgan Zusatzversicherung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was not admitted to proceedings under the simplified procedure due to failure to meet formal requirements.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

The court decided to waive the collection of court fees as an exception.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

8C_247/2020

Urteil vom 15. Mai 2020

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Maillard, Präsident,

Gerichtsschreiber Grünvogel.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Syna Arbeitslosenkasse,

Steinbockstrasse 12, 7000 Chur,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Arbeitslosenversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Graubünden

vom 6. März 2020 (S 18 100).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 20. April 2020 (Poststempel) gegen den gemäss postamtlicher Bescheinigung am 12. März 2020 dem damaligen Rechtsvertreter von A.________ ausgehändigten Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Graubünden vom 6. März 2020,

in die Mitteilung des Bundesgerichts vom 21. April 2020 an A.________, worin auf die gesetzlichen Formerfordernisse von Beschwerden hinsichtlich Begehren und Begründung sowie auf die nur innert der Rechtsmittelfrist noch bestehende Verbesserungsmöglichkeit hingewiesen worden ist,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass die Eingabe vom 20. April 2020 diesen Anforderungen in keiner Art und Weise zu genügen vermag, beschränkt sich der Beschwerdeführer darin doch allein zu erklären, mit dem angefochtenen Entscheid nicht einverstanden zu sein,

dass innert der nach Art. 100 Abs. 1 BGG 30-tägigen, gemäss Art. 44-48 BGG in Verbindung mit Art. 1 f. der Verordnung über den Stillstand der Fristen in Zivil- und Verwaltungsverfahren zur Aufrechterhaltung der Justiz im Zusammenhang mit dem Coronavirus (COVID-19) am 11. Mai 2020 abgelaufenen Rechtsmittelfrist keine weitere Eingabe erfolgt ist,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,

dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden und dem Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 15. Mai 2020

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Maillard

Der Gerichtsschreiber: Grünvogel