Federal Court Refusal to Review Cantonal Cost Assessment Due to Insufficient Constitutional Argumentation
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a complainant who filed a complaint against a decision made by the Administrative Court of the Canton of Zurich on February 11, 2021, concerning imposed court costs related to social assistance. The complainant argued that she could not pay these costs due to a lack of financial resources and challenged the decision based on constitutional rights. The request for a waiver or deferment of the court costs was noted, and it was established that such requests should be addressed to the authority that imposed the costs, which in this case is the cantonal administrative court. Consequently, the complaint was not admitted for federal consideration, and the request for waiving or deferring the court costs was forwarded to the Administrative Court of the Canton of Zurich for further treatment. The Federal Tribunal decided not to impose any court costs for the proceeding before them.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Federal Court Refusal to Review Cantonal Cost Assessment Due to Insufficient Constitutional Argumentation: The complainant argued that she could not pay these costs due to a lack of financial resources and challenged the decision based on constitutional rights. The request for a waiver or deferment of the court costs was noted, and it was established that such requests should be addressed to the authority that imposed the costs, which in this case is the cantonal administrative court. Consequently, the complaint was not admitted for federal consideration, and the request for waiving or deferring the court costs was forwarded to the Administrative Court of the Canton of Zurich for further treatment. The Federal Tribunal decided not to impose any court costs for the proceeding before them.
Schlagwörter
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KI-generiertUsed to declare that the appeal will not be entertained under the simplified procedure.
Used to waive the collection of court fees for the proceedings before the Federal Tribunal.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
8C_244/2021
Urteil vom 10. Mai 2021
I. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Maillard, Präsident,
Gerichtsschreiber Grünvogel.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführerin,
gegen
Stadt Zürich,
vertreten durch Sozialdepartement,
Zentrale Verwaltung, Verwaltungszentrum Werd, Werdstrasse 75, 8004 Zürich,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Sozialhilfe (Prozessvoraussetzung),
Beschwerde gegen die Verfügung des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich
vom 11. Februar 2021 (VB.2021.00081).
Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 30. März 2021 (Poststempel) gegen die Verfügung des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich vom 11. Februar 2021,
in Erwägung,
dass die Beschwerdeführerin in ihrer Eingabe die in der vorinstanzlichen Nichteintretensverfügung ihr auferlegten Gerichtskosten beanstandet, weil sie diese mangels finanzieller Ressourcen nicht bezahlen könne,
dass die Kostenauflage auf kantonalem Recht beruht, insoweit vor Bundesgericht nur wegen Verletzung verfassungsmässiger Rechte angefochten werden kann,
dass hierfür eine qualifizierte Rügepflicht besteht, das heisst, es muss anhand der massgeblichen Erwägungen des kantonalen Entscheids klar und detailliert dargelegt werden, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch diesen Entscheid verletzt sein sollen ( Art. 42 Abs. 2 BGG ; BGE 135 V 94 E. 1; 134 V 53 E. 3.3; 134 II 244 E. 2.2 und 133 IV 286 E. 1.4),
dass die Beschwerdeführerin nichts Derartiges vorträgt, statt dessen sinngemäss um Erlass oder zumindest Stundung der Gerichtskosten ersucht,
dass Erlass- und Stundungsgesuche von der Behörde zu behandeln sind, welche die Kosten auferlegt hat, das heisst vorliegend dem kantonalen Verwaltungsgericht, es sei denn, das kantonale Recht erkläre hierfür eine andere Stelle für zuständig,
dass somit auf die Eingabe, soweit als Beschwerde ausgestaltet, im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten ist,
dass die Eingabe, soweit als Gesuch um nachträglichen Erlass oder Stundung der vom kantonalen Gericht ausgesprochenen Gerichtskosten abgefasst, an das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich übermittelt wird (zur Zuständigkeit und der Weiterzugsmöglichkeit innerhalb des Verwaltungsgerichts siehe § 2 Abs. 2 und § 4 der Verordnung über die Kanzlei des Verwaltungsgerichts vom 10. November 2010 [LS 175.211] sowie § 8a Satz 1 der Organisationsverordnung des Verwaltungsgerichts vom 23. August 2010 [LS 175.21]),
dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG nochmals ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten für das Verfahren vor dem Bundesgericht verzichtet wird (in diesem Sinne bereits Urteil 8C_722/2017 vom 28. November 2017),
erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Das Gesuch um Erlass der vom Verwaltungsgericht des Kantons Zürich mit Verfügung VB.2021.00081 vom 11. Februar 2021 gesprochenen Gerichtsgebühr von Fr. 470.- wird an dieses zur weiteren Behandlung überwiesen.
3. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
4. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Zürich, dem Bezirksrat Zürich und dem Regierungsrat des Kantons Zürich schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 10. Mai 2021
Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Maillard
Der Gerichtsschreiber: Grünvogel