Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_244/2011 KI-generiert

Claimant v. Insurer (Appeal Regarding 1980 Benefit Cancellation and Late-Onset Injury Claim)

Geschäftsnummer 8C_244/2011
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a dispute concerning an appeal against a decision made by a social insurance court regarding accident insurance. The complainant sought to challenge the Swiss Accident Insurance Institution's refusal to reconsider the discontinuation of benefits established in a decision from 1980, which the court did not entertain. The lower court affirmed that there was no possibility for appeal against this refusal, as statutory time limits for revising the earlier decision had expired. Additionally, the court found no natural causal link between a past accident and later reported health issues, which were raised approximately 26 years later. The complainant's arguments were deemed insufficient as they failed to adequately address the essential considerations of the previous decisions. As a result, the complainant's request for legal aid was rejected on the basis of the complaint’s lack of merit, and the appeal was dismissed without the imposition of court costs.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 1 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 67 Abs. 1 VwVG, Art. 55 Abs. 1 ATSG, Art. 64 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; Claimant v. Insurer (Appeal Regarding 1980 Benefit Cancellation and Late-Onset Injury Claim): The complainant sought to challenge the Swiss Accident Insurance Institution's refusal to reconsider the discontinuation of benefits established in a decision from 1980, which the court did not entertain. The lower court affirmed that there was no possibility for appeal against this refusal, as statutory time limits for revising the earlier decision had expired. Additionally, the court found no natural causal link between a past accident and later reported health issues, which were raised approximately 26 years later. The complainant's arguments were deemed insufficient as they failed to adequately address the essential considerations of the previous decisions. As a result, the complainant's request for legal aid was rejected on the basis of the complaint’s lack of merit, and the appeal was dismissed without the imposition of court costs.

Schlagwörter

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Unfallversicherung (Prozessvoraussetzung) Wiedererwägung durch den Versicherer Unfallversicherer Versicherungsleistungsanspruch Anerkennung der Krankenkasse Sistierung der Versicherung Einstellung von Leistungen

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was not entertained under the simplified procedure due to a formal defect in the statement of grounds.

Art. 64 Abs. 1 BGG

The request for free legal aid was rejected because the appeal was deemed hopeless.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

8C_244/2011

Urteil vom 7. April 2011

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Ursprung, Präsident,

Gerichtsschreiber Grünvogel.

Verfahrensbeteiligte

K.________,

vertreten durch die F.________ GmbH,

Beschwerdeführer,

gegen

Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA), Fluhmattstrasse 1, 6004 Luzern,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Unfallversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts Basel-Stadt vom 15. Oktober 2009.

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 24. März 2011 gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts Basel-Stadt vom 15. Oktober 2009,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung mit Angabe der Beweismittel zu enthalten hat, wobei im Rahmen der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt ( Art. 42 Abs. 2 BGG ),

dass die Begründung sachbezogen sein muss, damit aus ihr ersichtlich ist, in welchen Punkten und weshalb der angefochtene Entscheid beanstandet wird ( BGE 131 II 449 E. 1.3 S. 452; 123 V 335 E. 1 S. 337 f. mit Hinweisen),

dass dies ein Auseinandersetzen mit den für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen voraussetzt ( BGE 134 II 244 E. 2.1 S. 245 f. mit weiteren Hinweisen),

dass das kantonale Gericht, soweit auf die Beschwerde einzutreten sei, den Einspracheentscheid der SUVA vom 15. Juli 2006 bestätigte, mit welchem auf die Eingabe des Versicherten vom 12. Januar 2006, soweit als Gesuch um Wiedererwägung der Leistungseinstellungsverfügung vom 11. November 1980 verstanden, nicht eingetreten und, soweit sie als Gesuch um Revision derselben Verfügung vom 11. November 1980 oder als Rückfall- oder Spätfolgenmeldung entgegen zu nehmen, abgewiesen wurde,

dass es ausführte, gegen ein Nichteintreten auf ein Wiederwägungsgesuch stünde kein Rechtsmittel offen, sodann sei die Frist von 10 Jahren, innert welcher in Anlehnung an Art. 67 Abs. 1 VwVG in Verbindung mit Art. 55 Abs. 1 ATSG die Verfügung vom 11. November 1980 allenfalls hätte in Revision gezogen werden können, längstens abgelaufen,

dass es weiter das Vorliegen eines natürlichen Kausalzusammenhangs zwischen dem Unfall vom 17. Mai 1979 und den rund 26 Jahre später als Rückfall bzw. Spätfolge gemeldeten Beschwerden verneinte,

dass sich der Beschwerdeführer mit diesen entscheidwesentlichen Erwägungen nicht hinreichend auseinandersetzt, wenn er einzig behauptet, vor dem Unfall beschwerdefrei gewesen zu sein, um daraus abzuleiten, die SUVA habe seinen damaligen Gesundheitszustand nicht korrekt erfasst,

dass dieser Begründungsmangel offensichtlich ist, womit das vereinfachte Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG zur Anwendung gelangt,

dass das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wegen Aussichtslosigkeit der Beschwerde ( Art. 64 Abs. 1 BGG ) abzuweisen ist,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,

dass auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

4. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht Basel-Stadt und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 7. April 2011

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Ursprung Grünvogel