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8C_238/2013 KI-generiert

Swiss Federal Supreme Court declares inadmissible appeal for lack of substantiated legal reasoning under Art. 42(1)(2) BGG in accident insurance dispute over natural causality of tick bite and claimed health damages.

Geschäftsnummer 8C_238/2013
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage keine Kosten erhoben

Legislator-Zusammenfassung

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The Swiss Federal Supreme Court (I. Social Law Division) dismissed the insured person's appeal—entered as inadmissible—against a cantonal decision regarding accident insurance. The appellate court upheld the lower instance decision denying benefits. The claimant challenged a Bern Administrative Court ruling of February 25, 2013, concerning a denial of accident insurance coverage. The dispute centered on the requirement of proving, with a preponderance of probability, the natural causality between a tick bite and the claimed health damages. The Court dismissed the case under Article 108(1)(b) BGG based on the failure to meet the appeal requirements of Article 42(1) and (2) BGG: the appellant did not adequately demonstrate how the lower court violated legal norms (Articles 95 ff., 97 BGG), did not substantiate allegations of a violation of the right to be heard, and a request for a hearing was untimely under ECHR Article 6, para. 1. The Court ordered no court costs to be collected.

Legislator-Regeste

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 42 BGG, Art. 97 BGG, Art. 6 Ziff. 1 EMRK, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 108 Abs. 1 BGG; Swiss Federal Supreme Court declares inadmissible appeal for lack of substantiated legal reasoning under Art. 42(1)(2) BGG in accident insurance dispute over natural causality of tick bite and claimed health damages: Social Law Division) dismissed the insured person's appeal—entered as inadmissible—against a cantonal decision regarding accident insurance. The appellate court upheld the lower instance decision denying benefits. The claimant challenged a Bern Administrative Court ruling of February 25, 2013, concerning a denial of accident insurance coverage. The dispute centered on the requirement of proving, with a preponderance of probability, the natural causality between a tick bite and the claimed health damages. The Court dismissed the case under Article 108(1)(b) BGG based on the failure to meet the appeal requirements of Article 42(1) and (2) BGG: the appellant did not adequately demonstrate how the lower court violated legal norms (Articles 95 ff., 97 BGG), did not substantiate allegations of a violation of the right to be heard, and a request for a hearing was untimely under ECHR Article 6, para. 1. The Court ordered no court costs to be collected.

Schlagwörter

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Unfallversicherung (Prozessvoraussetzung) gesetzliche Unfallversicherung gesetzliche Formmängel gesetzliche Grenzen administrative Entlassung Klageschrift versicherungsmässige Voraussetzung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG
Basis for declaring the appeal inadmissible due to lack of adequate reasoning.
Art. 42 BGG
51 und 53 sowie 61 zu Art. 42 BGG und dortige weitere Hinweise),
Art. 97 BGG
eine für den Entscheid wesentliche unrichtige oder unvollständige Sachverhaltsfeststellung im Sinne von Art. 97 BGG begangen haben sollte,
Art. 6 Ziff. 1 EMRK
BGG vorgebracht werden und zudem ein - klar und unmissverständlich gestelltes - Begehren um eine öffentliche Verhandlung im Sinne von Art. 6 Ziff. 1 EMRK grundsätzlich schon im erstinstanzlichen Verfahren eingereicht werden muss ( BGE 122 V 47 E.
Art. 66 Abs. 1 Satz
dass es sich bei den gegebenen Verhältnissen rechtfertigt, von der Erhebung von Gerichtskosten für das bundesgerichtliche Verfahren umständehalber abzusehen ( Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ),
Art. 108 Abs. 1 BGG
dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und die Abteilungspräsidentin zuständig ist,
Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG
Used to waive court costs in the federal proceedings.

Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Basis for declaring the appeal inadmissible due to lack of adequate reasoning.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Used to waive court costs in the federal proceedings.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

8C_238/2013 {T 0/2}

Urteil vom 16. April 2013

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Leuzinger, Präsidentin,

Gerichtsschreiber Batz.

Verfahrensbeteiligte

B.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA), Fluhmattstrasse 1, 6004 Luzern,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Unfallversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung,

vom 25. Februar 2013.

Nach Einsicht

in die vom Verwaltungsgericht des Kantons Bern an das Bundesgericht weitergeleitete Beschwerde des B.________ vom 7. März 2013 (Poststempel) gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, vom 25. Februar 2013,

in die Verfügung des Bundesgerichts vom 11. März 2013, worin B.________ unter anderem auf die Formerfordernisse von Beschwerden aufmerksam gemacht und er auf die Möglichkeit einer Verbesserung der mangelhaften Eingabe innert der Rechtsmittelfrist sowie die nicht mögliche Erstreckung der Beschwerdefrist hingewiesen worden ist,

in die daraufhin dem Bundesgericht zugestellte Eingabe des Versicherten vom 25. März 2013 (Poststempel),

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt, ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten wird ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ); die Bestimmungen der Art. 95 ff. BGG nennen die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe,

dass dabei konkret auf die für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen der Vorinstanz einzugehen und im Einzelnen zu zeigen ist, welche Vorschriften bzw. Rechte und weshalb sie von der Vorinstanz verletzt worden sind ( BGE 134 V 53 E. 3.3 S. 60 und 133 IV 286 E. 1.4 S. 287); eine rein appellatorische Kritik genügt nicht (vgl. BGE 136 I 65 E. 1.3.1 S. 68 und 134 II 244 E. 2.1 f. S. 245 f.; vgl. auch LAURENT MERZ, in: Basler Kommentar zum Bundesgerichtsgesetz, 2. Aufl. 2011, N. 51 und 53 sowie 61 zu Art. 42 BGG und dortige weitere Hinweise),

dass die Eingaben des Beschwerdeführers vom 7. und 25. März 2013 diesen Mindestanforderungen offensichtlich nicht gerecht werden, da sie sich mit den für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgebenden Erwägungen der Vorinstanz (insbesondere bezüglich der nicht mit dem erforderlichen Beweismass der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellten natürlichen Kausalität zwischen dem Zeckenbiss und den geltend gemachten Gesundheitsschäden) nicht in einer den gesetzlichen Anforderungen an die Begründungspflicht genügenden Weise auseinandersetzen und namentlich weder rügen noch aufzeigen, inwiefern das kantonale Gericht eine Rechtsverletzung gemäss Art. 95 f. BGG resp. eine für den Entscheid wesentliche unrichtige oder unvollständige Sachverhaltsfeststellung im Sinne von Art. 97 BGG begangen haben sollte,

dass hieran die in bloss pauschaler Weise erhobenen Einwendungen bezüglich einer Verletzung des rechtlichen Gehörs bzw. eines Ersuchens um "Anhörung" resp. "mündliche Verhandlung" nichts ändern, weil auch insoweit gegenüber den entscheidwesentlichen vorinstanzlichen Erwägungen keine hinreichend substanziierten zulässigen Beschwerdegründe im Sinne von Art. 95 ff. BGG vorgebracht werden und zudem ein - klar und unmissverständlich gestelltes - Begehren um eine öffentliche Verhandlung im Sinne von Art. 6 Ziff. 1 EMRK grundsätzlich schon im erstinstanzlichen Verfahren eingereicht werden muss ( BGE 122 V 47 E. 3 S. 54), so dass diese Einwände hier zum Vornherein ins Leere stossen,

dass deshalb keine hinreichende Begründung und somit kein gültiges Rechtsmittel eingereicht worden ist, obwohl das Bundesgericht den Beschwerdeführer insbesondere auf die entsprechenden Anforderungen an Rechtsmittel und die nur innert der Beschwerdefrist noch bestehende Verbesserungsmöglichkeit bezüglich der mangelhaften Eingabe am 11. März 2013 ausdrücklich hingewiesen hat,

dass demnach auf die offensichtlich unzulässige Beschwerde - ohne Ansetzung einer Nachfrist zur Verbesserung ( BGE 134 II 244 E. 2.4 S. 247) - in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht eingetreten werden kann,

dass es sich bei den gegebenen Verhältnissen rechtfertigt, von der Erhebung von Gerichtskosten für das bundesgerichtliche Verfahren umständehalber abzusehen ( Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ),

dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und die Abteilungspräsidentin zuständig ist,

erkennt die Präsidentin:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 16. April 2013

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Leuzinger

Der Gerichtsschreiber: Batz