Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_235/2011 KI-generiert

Dismissal for Non-Payment of Costs Following Refusal of Legal Aid Due to Futility

Geschäftsnummer 8C_235/2011
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a complaint against the decision of a cantonal court regarding social welfare. The complainant submitted a request for free legal assistance, which was denied on the grounds of the case's evident lack of prospects of success, rather than financial inadequacy. After the complainant failed to pay the required advance costs within the set period, the court dismissed the proceedings. The complaint to the higher court did not sufficiently address the reasons for the lower court's decision, leading to the higher court concluding that it could not accept the complaint and that the request for free legal assistance should be rejected due to the apparent hopelessness of the case.

Legislator-Regeste

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Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 64 Abs. 1 und 2 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Dismissal for Non-Payment of Costs Following Refusal of Legal Aid Due to Futility: The complainant submitted a request for free legal assistance, which was denied on the grounds of the case's evident lack of prospects of success, rather than financial inadequacy. After the complainant failed to pay the required advance costs within the set period, the court dismissed the proceedings. The complaint to the higher court did not sufficiently address the reasons for the lower court's decision, leading to the higher court concluding that it could not accept the complaint and that the request for free legal assistance should be rejected due to the apparent hopelessness of the case.

Schlagwörter

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Sozialhilfe (Prozessvoraussetzung) Kosten der unentgeltlichen Rechtspflege Kostenvorschussleistung formelle Verfahrenseinstellung Verlust des Versorgerschadens Verfahrensrechte schwerer Härtefall

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used to declare that the appeal will not be entertained in the simplified procedure because the requirements for the appeal were not met.

Art. 64 Abs. 1 und 2 BGG

Used to reject the request for legal aid due to the lack of prospect of success of the appeal.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Used to waive the collection of court costs.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

8C_235/2011

Urteil vom 25. März 2011

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Ursprung, Präsident,

Gerichtsschreiber Grünvogel.

Verfahrensbeteiligte

S.________,

vertreten durch J.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Sozialhilfebehörde Pratteln,

Schlossstrasse 34, 4133 Pratteln 1,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Sozialhilfe (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen die Verfügung

des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht, vom 14. Februar 2011.

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 18. März 2011 (Poststempel) gegen die Verfügung des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht, vom 14. Februar 2011, mit welcher das Verfahren 810 10 486 / 1015 infolge ausgebliebener Leistung des Kostenvorschusses innert angesetzter Frist abgeschrieben wurde,

in Erwägung,

dass der Erhebung des Kostenvorschusses ein ablehnender Entscheid voraus gegangen ist, mit welchem wegen offensichtlicher Aussichtslosigkeit der Begehren die unentgeltliche Rechtspflege verweigert wurde,

dass das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege nicht etwa mit der Begründung fehlender finanzieller Bedürftigkeit abgewiesen wurde, was der Beschwerdeführer in seinen Vorbringen zu übersehen scheint,

dass die Eingabe abgesehen davon nicht hinreichend begründet ist, da der angefochtene Entscheid gestützt auf kantonales Recht ergangen ist und es deshalb gemäss Art. 42 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 106 Abs. 2 BGG am Beschwerdeführer gelegen hätte, an Hand der kantonale Erwägungen im Einzelnen aufzuzeigen, inwiefern der angefochtene Entscheid gegen verfassungsmässige Rechte verstossen soll ( BGE 136 I 65 E. 1.3.1 S. 68; 134 II 244 E. 2.1 und 2.2 S. 245 f. ; 134 I 313 E. 313 E. 315; 133 II 249 E. 1.4.2 S. 254), der Beschwerdeführer indessen mit seinen Ausführungen nicht darzulegen vermag, inwiefern der wegen offensichtlicher Aussichtslosigkeit der Beschwerde trotz finanzieller Bedürftigkeit erhobene Kostenvorschuss in Höhe von Fr. 1'400.- in verfassungswidriger Anwendung kantonaler Verfahrensbestimmungen oder von Bundesrecht ergangen sein soll,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,

dass das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wegen Aussichtslosigkeit der Beschwerde ( Art. 64 Abs. 1 und 2 BGG ) abzuweisen ist,

dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht, schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 25. März 2011

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Ursprung Grünvogel