Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_232/2023 KI-generiert

Unemployment Benefit Suspension Appeal Dismissed for Procedural Non-Compliance

Geschäftsnummer 8C_232/2023
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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A decision from the Swiss Federal Tribunal concerns a case where two individuals, A.A. and B.A., filed a complaint against the Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Zürich regarding unemployment insurance benefits. The court case revolves around a previous judgment by the Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich, which supported the agency's decision to suspend the eligibility for unemployment benefits for a span of six days, based on specific legal provisions. One of the complainants, A.A., initiated the appeal, but since it lacked personal grievance grounds according to legal standards, it was not admitted. Further, the complainants failed to demonstrate the factual errors or the violation of federal law in the previous court's findings, making their appeal insufficient to warrant admission. As a result, the Federal Tribunal decided not to pursue the complaint under a simplified procedure, also opting to waive court costs.

Legislator-Regeste

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Art. 95 BGG, Art. 97 Abs. 1 BGG, Art. 89 Abs. 1 BGG, Art. 45 Abs. 3 AVIV, Art. 95 lit. a-e BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz; Unemployment Benefit Suspension Appeal Dismissed for Procedural Non-Compliance: and B.A., filed a complaint against the Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Zürich regarding unemployment insurance benefits. The court case revolves around a previous judgment by the Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich, which supported the agency's decision to suspend the eligibility for unemployment benefits for a span of six days, based on specific legal provisions. One of the complainants, A.A., initiated the appeal, but since it lacked personal grievance grounds according to legal standards, it was not admitted. Further, the complainants failed to demonstrate the factual errors or the violation of federal law in the previous court's findings, making their appeal insufficient to warrant admission. As a result, the Federal Tribunal decided not to pursue the complaint under a simplified procedure, also opting to waive court costs.

Schlagwörter

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Arbeitslosenversicherung (Prozessvoraussetzung) Einstellung der Arbeitslosenentschädigung Beschwerdelegitimation Verfahrensverletzungen Arbeitslosigkeit verfassungsmässige Anforderung Ausstandsverfahren

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG

The appeal was rejected under the simplified procedure due to lack of proper substantiation.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

The federal court waived the collection of court costs in this instance.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

8C_232/2023

Urteil vom 30. Mai 2023

IV. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Wirthlin, Präsident,

Gerichtsschreiber Grünvogel.

Verfahrensbeteiligte

A.A.________ und B.A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Zürich, Abteilung Arbeitslosenversicherung, Thurgauerstrasse 80, 8090 Zürich,

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Arbeitslosenversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen das Urteil des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 3. März 2023 (AL.2022.00285).

Erwägungen:

1. Nach Art. 95 BGG kann mit der Beschwerde nebst anderem die Verletzung von Bundesrecht gerügt werden (lit. a), die Feststellung des Sachverhalts demgegenüber nur, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels für den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann ( Art. 97 Abs. 1 BGG ). Gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG hat die Beschwerde unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten, wobei in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt. Dabei ist konkret auf die für das Ergebnis des angefochtenen Urteils massgeblichen Erwägungen einzugehen und im Einzelnen zu zeigen, welche Vorschriften von der Vorinstanz weshalb verletzt worden sind ( BGE 134 V 53 E. 3.3 und 133 IV 286 E. 1.4). Die blosse Wiedergabe der eigenen Sichtweise oder einfach zu behaupten, der angefochtene Gerichtsentscheid sei falsch, genügt nicht (vgl. zur unzulässigen appellatorischen Kritik: BGE 148 IV 205 E. 2.6; 144 V 50 E. 4.2; 137 V 57 E. 1.3 und 136 I 65 E. 1.3.1)

2. Soweit A.A________ als Ehegatte von B.A.________ in eigenem Namen Beschwerde führt, kann darauf bereits mangels persönlicher Beschwer im Sinne von Art. 89 Abs. 1 BGG nicht eingetreten werden.

3. Die Vorinstanz bestätigte im angefochtenen Urteil vom 3. März 2023 die von der Beschwerdegegnerin gestützt auf Art. 30 Abs. 1 lit. d und Abs. 3 AVIG in Verbindung mit Art. 45 Abs. 3 AVIV vorgenommene Einstellung in der Anspruchsberechtigung auf Arbeitslosentaggelder von sechs Tagen. In prozessualer Hinsicht legte sie dabei dar, weshalb vorliegend kein Anlass bestanden habe, der Beschwerdeführerin eine unentgeltliche Rechtsvertretung zu bestellen.

4. Die Beschwerdeführerin zeigt nicht auf, inwieweit die von der Vorinstanz in diesem Zusammenhang getroffenen Sachverhaltsfeststellungen offensichtlich unrichtig im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG , das heisst willkürlich ( BGE 146 IV 88 E. 1.3.1 f.; 140 III 115 E. 2; je mit Hinweisen), sein und die darauf beruhenden Erwägungen gegen Bundesrecht verstossen oder einen anderen Beschwerdegrund (vgl. Art. 95 lit. a-e BGG ) gesetzt haben sollen. Insbesondere genügt es nicht, pauschal einzelne Verfassungsbestimmungen als verletzt zu behaupten und im Übrigen den Geschehensablauf aus eigener Sicht zu schildern. Dieser Begründungsmangel, der nicht nur hinsichtlich der Einstellung in der Anspruchsberechtigung, sondern auch bezüglich der unentgeltlichen Rechtsvertretung besteht, ist offensichtlich.

5. Dies führt zu einem Nichteintreten auf das Rechtsmittel im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG .

6. In Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG wird ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet.

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich und dem Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 30. Mai 2023

Im Namen der IV. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Wirthlin

Der Gerichtsschreiber: Grünvogel