Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_227/2022 KI-generiert

Appeal Dismissed for Insufficient Legal Argumentation

Geschäftsnummer 8C_227/2022
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an individual who filed an appeal against a decision made by the Social Insurance Division of the Cantonal Court of Nidwalden on January 31, 2022, concerning their entitlement to disability insurance benefits. The Swiss Federal Tribunal was tasked with reviewing the appeal, which was submitted on April 7, 2022. The appellant was advised by the Tribunal on April 8, 2022, concerning the formal requirements for filing complaints, including the need for a clear request and rationale, and was given a chance to amend the submission, which they did on April 13, 2022. Despite the appellant's arguments, which mainly repeated previous claims without addressing potential legal or procedural errors made by the cantonal court, the Federal Tribunal found that the appeal failed to meet the minimum standards required for valid argumentation and thus decided not to proceed with the appeal. The appellant's claims of a deterioration in their health condition were noted but deemed irrelevant for the ongoing proceedings.

Legislator-Regeste

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Appeal Dismissed for Insufficient Legal Argumentation: The Swiss Federal Tribunal was tasked with reviewing the appeal, which was submitted on April 7, 2022. The appellant was advised by the Tribunal on April 8, 2022, concerning the formal requirements for filing complaints, including the need for a clear request and rationale, and was given a chance to amend the submission, which they did on April 13, 2022. Despite the appellant's arguments, which mainly repeated previous claims without addressing potential legal or procedural errors made by the cantonal court, the Federal Tribunal found that the appeal failed to meet the minimum standards required for valid argumentation and thus decided not to proceed with the appeal. The appellant's claims of a deterioration in their health condition were noted but deemed irrelevant for the ongoing proceedings.

Schlagwörter

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Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung) verfassungsrechtliche Rüge verfahrensrechtliche Fragen Ruhegehalt wegen Dienstunfähigkeit Versicherungsleistungsbegehren willkürliche Beweiswürdigung anfechtbarer Zwischenentscheid

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was not admitted to consideration in the simplified procedure due to insufficient substantiation.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Used to waive the collection of court fees in this specific case.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

8C_227/2022

Urteil vom 5. Mai 2022

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Wirthlin, Präsident,

Gerichtsschreiberin Berger Götz.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle Nidwalden, Stansstaderstrasse 88, 6371 Stans,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts Nidwalden, Sozialversicherungsabteilung, vom

31. Januar 2022 (SV 21 28 P 21 14).

Erwägungen:

1. Am 7. April 2022 (Poststempel) wurde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Nidwalden vom 31. Januar 2022 Beschwerde erhoben.

2. Das Bundesgericht wies A.________ mit Mitteilung vom 8. April 2022 auf die gesetzlichen Formerfordernisse von Beschwerden hinsichtlich Begehren und Begründung sowie auf die nur innert der Rechtsmittelfrist noch bestehende Verbesserungsmöglichkeit hin.

3. Daraufhin reichte A.________ die Ergänzung vom 13. April 2022 ein.

4. Gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG hat die Beschwerde unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten, wobei in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt. Dabei ist konkret auf die für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen der Vorinstanz einzugehen und im Einzelnen zu zeigen, welche Vorschriften von der Vorinstanz weshalb verletzt worden sind ( BGE 134 V 53 E. 3.3 und 133 IV 286 E. 1.4). Rein appellatorische Kritik genügt nicht (vgl. BGE 144 V 50 E. 4.2; 137 V 57 E. 1.3 und 136 I 65 E. 1.3.1).

5. Das kantonale Gericht legte im angefochtenen Entscheid ausführlich dar, aus welchen Gründen kein Anspruch auf eine Invalidenrente bestehe.

6. Der Beschwerdeführer wiederholt in seinen letztinstanzlichen Eingaben vom 7. und 13. April 2022 seine eigene Sicht der Dinge. Er legt nicht dar, inwiefern die vom kantonalen Gericht vorgenommene Beweiswürdigung rechtsfehlerhaft, d.h. willkürlich ( BGE 146 IV 88 E. 1.3.1 mit Hinweisen) sein oder der Entscheid sonstwie gegen Bundesrecht verstossen soll. Einzig mit der Rüge, seine Gesundheitsbeeinträchtigungen würden gegen die unverhältnismässigen "vorinstanzliche (n) Erwägungen, Gutachten und Urteile" sprechen, kann er den Mindestanforderungen an die Beschwerdebegründung offensichtlich nicht genügen. Soweit er schliesslich in seiner ergänzenden Eingabe vom 13. April 2022 geltend macht, es sei eine Verschlimmerung eingetreten, müsste dieser Umstand (als allfälliger Anlass für eine Neuanmeldung bei der Invalidenversicherung) im vorliegenden Prozess so oder anders unbeachtlich bleiben.

7. Deshalb ist im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten.

8. In Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG wird ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet.

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht Nidwalden, Sozialversicherungsabteilung, und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 5. Mai 2022

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Wirthlin

Die Gerichtsschreiberin: Berger Götz