Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_22/2023 KI-generiert

Insurer's Refusal to Consider Objection to Accident Insurance Termination Upheld

Geschäftsnummer 8C_22/2023
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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A complainant, represented by a legal protection company, contested a decision by an insurance company regarding an accident insurance matter. The dispute centered around the insurance company's refusal to process an objection regarding the retroactive cessation of benefits from March 16, 2021. This decision followed the complainant's inadequate initial submission on February 4, 2022, against a January 19, 2022 ruling. The Social Insurance Court of Zurich upheld the insurance company's stance from June 17, 2022, agreeing that no extension was necessary for the complainant to correct the deficiency. The complainant elevated the case to the Swiss Federal Tribunal. However, the complainant did not adequately address the established facts or the canton court's rationale, which led to the Federal Tribunal ruling that the complaint failed to meet the requirements for a substantive appeal and, therefore, rejected it.

Legislator-Regeste

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Art. 95 BGG, Art. 97 Abs. 1 BGG, Art. 10 Abs. 5 ATSV, Art. 61 lit. b Satz, Art. 95 lit. a-e BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; Insurer's Refusal to Consider Objection to Accident Insurance Termination Upheld: The dispute centered around the insurance company's refusal to process an objection regarding the retroactive cessation of benefits from March 16, 2021. This decision followed the complainant's inadequate initial submission on February 4, 2022, against a January 19, 2022 ruling. The Social Insurance Court of Zurich upheld the insurance company's stance from June 17, 2022, agreeing that no extension was necessary for the complainant to correct the deficiency. The complainant elevated the case to the Swiss Federal Tribunal. However, the complainant did not adequately address the established facts or the canton court's rationale, which led to the Federal Tribunal ruling that the complaint failed to meet the requirements for a substantive appeal and, therefore, rejected it.

Schlagwörter

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Unfallversicherung (Prozessvoraussetzung) Recht des Versicherers Dahinfallen der Versicherungsleistungen materielle Begründetheit Leistungen der Unfallversicherung Parteianhörung begründeter Entscheid

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used to rule non-entry into the merits due to the appeal not being sufficiently reasoned.

Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG

Used to impose court costs on the appellant.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

8C_22/2023

Urteil vom 7. Februar 2023

IV. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Wirthlin, Präsident,

Gerichtsschreiber Grünvogel.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

vertreten durch AXA-ARAG Rechtsschutz AG,

Beschwerdeführer,

gegen

Vaudoise Allgemeine Versicherungs-Gesellschaft AG, Place de Milan, 1007 Lausanne,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Unfallversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen das Urteil des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 26. Oktober 2022 (UV.2022.00143).

Erwägungen:

1. Nach Art. 95 BGG kann mit der Beschwerde nebst anderem die Verletzung von Bundesrecht gerügt werden (lit. a), die Feststellung des Sachverhalts demgegenüber nur, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels für den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann ( Art. 97 Abs. 1 BGG ). Gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG hat die Beschwerde unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten, wobei in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt. Dabei ist konkret auf die für das Ergebnis des angefochtenen Urteils massgeblichen Erwägungen einzugehen und im Einzelnen zu zeigen, welche Vorschriften von der Vorinstanz weshalb verletzt worden sind ( BGE 134 V 53 E. 3.3 und 133 IV 286 E. 1.4). Die blosse Wiedergabe der eigenen Sichtweise oder einfach zu behaupten, der angefochtene Gerichtsentscheid sei falsch, genügt nicht (vgl. zur unzulässigen appellatorischen Kritik: BGE 144 V 50 E. 4.2; 137 V 57 E. 1.3 und 136 I 65 E. 1.3.1).

2. Das kantonale Gericht bestätigte in Auseinandersetzung mit den Parteivorbringen und in Würdigung der Akten den Einspracheentscheid der Beschwerdegegnerin vom 17. Juni 2022, worin auf die am 4. Februar 2022 bzw. 13. Juni 2022 erhobene Einsprache gegen die Verfügung vom 19. Januar 2022 (rückwirkende Leistungseinstellung per 16. März 2021) nicht eingetreten wurde. Dabei legte es näher dar, weshalb die Beschwerdegegnerin dem rechtskundig vertretenen Beschwerdeführer trotz unzureichend begründeter erster Eingabe vom 4. Februar 2022 keine (mit Androhung des Nichteintretens im Säumnisfall verbundene) Nachfrist zur Behebung des Begründungsmangels nach Art. 10 Abs. 5 ATSV ansetzen musste.

3. Der Beschwerdeführer geht auf die dazu getroffenen Sachverhaltsfeststellungen nicht ein. Ebenso wenig setzt er sich mit der vom kantonalen Gericht vertretenen Auffassung näher auseinander, wonach nicht nur im kantonalen Beschwerdeverfahren (vgl. dazu Art. 61 lit. b Satz 2 ATSG ), sondern auch im Einspracheverfahren nicht in jedem Fall eine Nachfrist zur Beschwerdeverbesserung zu gewähren ist. Lediglich Gegenteiliges zu fordern reicht nicht aus. Inwiefern das Vorgehen des kantonalen Gerichts gegen Bundesrecht verstossen oder einen anderen Beschwerdegrund (vgl. Art. 95 lit. a-e BGG ) setzen soll, ist damit nicht dargelegt.

4. Demzufolge liegt offensichtlich keine hinreichend sachbezogen begründete Beschwerde vor, was zu einem Nichteintreten im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG führt.

5. Die Gerichtskosten sind ausgangsgemäss dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 300.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 7. Februar 2023

Im Namen der IV. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Wirthlin

Der Gerichtsschreiber: Grünvogel