Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_22/2021 KI-generiert

Claimant's Appeal on Disability Pension Start Date Inadmissible Due to Insufficient Legal Argument

Geschäftsnummer 8C_22/2021
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a complaint filed by an individual against the IV-Stelle (Invalidity Insurance Office) of the Canton of St. Gallen concerning a decision by the Canton's Insurance Court dated November 27, 2020. The dispute centers on the assignment of a full invalidity pension effective from September 1, 2017. The petitioner argued for an earlier commencement date for the pension, based on a letter dated July 4, 2016, which the court did not consider as a new application for benefits. The petitioner sought to challenge the prior court decision, asserting that it wrongly established the start date of the pension, but failed to engage substantively with the reasoning provided by the lower court in its decision. As a result, the case was reviewed by the Swiss Federal Tribunal, which decided on procedural grounds that the complaint lacked a sufficiently specific argumentation and thus led to its non-admission.

Legislator-Regeste

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Art. 97 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Claimant's Appeal on Disability Pension Start Date Inadmissible Due to Insufficient Legal Argument: Gallen concerning a decision by the Canton's Insurance Court dated November 27, 2020. The dispute centers on the assignment of a full invalidity pension effective from September 1, 2017. The petitioner argued for an earlier commencement date for the pension, based on a letter dated July 4, 2016, which the court did not consider as a new application for benefits. The petitioner sought to challenge the prior court decision, asserting that it wrongly established the start date of the pension, but failed to engage substantively with the reasoning provided by the lower court in its decision. As a result, the case was reviewed by the Swiss Federal Tribunal, which decided on procedural grounds that the complaint lacked a sufficiently specific argumentation and thus led to its non-admission.

Schlagwörter

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Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung) Festsetzung der Invalidenrente neues rechtliches Vorbringen Invalidenversicherung Beginn der Rechtswirkung Beschwerdelegitimation Sozialversicherungsstreitigkeit

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used to declare the appeal inadmissible due to an obvious lack of substantive reasoning.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to charge the appellant with the court costs.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

8C_22/2021

Urteil vom 8. Februar 2021

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Maillard, Präsident,

Gerichtsschreiber Grünvogel.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle des Kantons St. Gallen,

Brauerstrasse 54, 9016 St. Gallen,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen

vom 27. November 2020 (IV 2020/135).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 7. Januar 2021 gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 27. November 2020,

in Erwägung,

dass, soweit der Beschwerdeführer in seiner Eingabe vom 7. Januar 2021 um Überprüfung (Wiedererwägung/Revision) des Urteils 8C_238/2014 vom 1. Juni 2015 ersucht, hierfür ein separates Dossier (8F_2/2021) eröffnet worden ist,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass konkret auf die für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen der Vorinstanz einzugehen und im Einzelnen zu zeigen ist, welche Vorschriften und weshalb sie von der Vorinstanz verletzt worden sind ( BGE 134 V 53 E. 3.3 S. 60 und 133 IV 286 E. 1.4 S. 287), während rein appellatorische Kritik nicht genügt (vgl. BGE 136 I 65 E. 1.3.1 S. 68 und 134 II 244 E. 2.1 f. S. 245 f.),

dass die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid einlässlich dargelegt hat, weshalb die Verfügung der IV-Stelle vom 19. Mai 2020, mit welcher dem Beschwerdeführer mit Wirkung ab 1. September 2017 eine ganze Invalidenrente zugesprochen wurde, rechtens sei,

dass sie sich insbesondere mit der Forderung des Beschwerdeführers, den Rentenbeginn auf einen früheren Zeitpunkt festzulegen, auseinandersetzte und ausführte, weshalb dessen Schreiben vom 4. Juli 2016 nicht als (zu einem früheren Rentenbeginn führende) Neuanmeldung zum Leistungsbezug gewertet werden könne,

dass der Beschwerdeführer zwar Gegenteiliges fordert, ohne sich indessen mit dem von der Vorinstanz dazu Erwogenen näher auseinanderzusetzen, geschweige denn dabei aufzuzeigen, inwiefern die vom kantonalen Gericht vorgenommene Beweiswürdigung und getroffenen Sachverhaltsfeststellungen im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG auf einer Rechtsverletzung beruhen oder qualifiziert unzutreffend (d.h. unhaltbar, willkürlich: BGE 135 II 145 E. 8.1 S. 153) sein sollen,

dass der Eingabe insgesamt keine hinreichend sachbezogene Beschwerdebegründung entnommen werden kann, wobei dieser Mangel offensichtlich ist,

dass dies zu einem Nichteintreten auf die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG führt,

dass der Beschwerdeführer nach Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG kostenpflichtig wird,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 300.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen, Abteilung III, und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 8. Februar 2021

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Maillard

Der Gerichtsschreiber: Grünvogel