Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_217/2022 KI-generiert

Appeal Dismissed for Failure to Meet Procedural Requirements in Unemployment Benefit Suspension Case

Geschäftsnummer 8C_217/2022
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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A complainant filed an appeal against a decision made by the Social Insurance Court of the Canton of Zurich concerning an unemployment insurance issue, specifically regarding the refusal to accept a reasonable job offer and the subsequent adjustment of qualifying days for benefits. The appeal was submitted to the Swiss Federal Tribunal on April 1, 2022, with a reiteration on April 28, 2022, highlighting the applicant's financial dependence on the outcome. The appeal did not address the reasoning of the lower court's decision or demonstrate any legal errors, thus failing to meet the minimum requirements for substantiating the complaint. Consequently, the Federal Tribunal considered the appeal insufficient and opted not to pursue it further, though it waived court costs for the applicant.

Legislator-Regeste

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Art. 30 Abs. 1 lit. d AVIG, Art. 97 Abs. 1 BGG, Art. 95 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Appeal Dismissed for Failure to Meet Procedural Requirements in Unemployment Benefit Suspension Case: The appeal was submitted to the Swiss Federal Tribunal on April 1, 2022, with a reiteration on April 28, 2022, highlighting the applicant's financial dependence on the outcome. The appeal did not address the reasoning of the lower court's decision or demonstrate any legal errors, thus failing to meet the minimum requirements for substantiating the complaint. Consequently, the Federal Tribunal considered the appeal insufficient and opted not to pursue it further, though it waived court costs for the applicant.

Schlagwörter

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Arbeitslosenversicherung (Prozessvoraussetzung) Einstellung der Arbeitslosenentschädigung Prozessvoraussetzung Arbeitslosigkeit Mindestleistungen formelle Verfahrenseinstellung Arbeitsangebot

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used to declare that the appeal will not be entered upon due to failure to meet the minimum requirements for the statement of grounds.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Used to decide to waive the collection of court fees.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

8C_217/2022

Urteil vom 18. Mai 2022

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Wirthlin, Präsident,

Gerichtsschreiberin Berger Götz.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Zürich, Abteilung Arbeitslosenversicherung, Stampfenbachstrasse 32, 8001 Zürich,

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Arbeitslosenversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen das Urteil des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 15. März 2022 (AL.2021.00276).

Erwägungen:

1. Am 1. April 2022 (Poststempel) wurde gegen das Urteil des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 15. März 2022 Beschwerde erhoben.

2. Am 28. April 2022 (Poststempel) reichte A.________ die gleichlautende Beschwerde nochmals ein mit der zusätzlichen Bemerkung, er sei auf das Geld angewiesen und warte auf die Entscheidung.

3. Gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG hat die Beschwerde unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten, wobei in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt. Dabei ist konkret auf die für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen der Vorinstanz einzugehen und im Einzelnen zu zeigen, welche Vorschriften von der Vorinstanz weshalb verletzt worden sind ( BGE 134 V 53 E. 3.3 und 133 IV 286 E. 1.4). Rein appellatorische Kritik genügt nicht (vgl. BGE 144 V 50 E. 4.2; 137 V 57 E. 1.3 und 136 I 65 E. 1.3.1).

4. Das kantonale Gericht legte im angefochtenen Urteil in Auseinandersetzung mit den Parteivorbringen und in Würdigung der Akten ausführlich dar, aus welchen Gründen der Beschwerdeführer den Tatbestand der Nichtannahme einer zumutbaren Stelle gemäss Art. 30 Abs. 1 lit. d AVIG erfülle und die Einstellung in der Anspruchsberechtigung - in teilweiser Gutheissung der Beschwerde - von 15 auf 14 Einstelltage zu korrigieren sei.

5. Der Beschwerdeführer beschränkt sich in seinen letztinstanzlichen Eingaben vom 1. und 28. April 2022 im Wesentlichen auf eine Wiederholung des bereits vor dem kantonalen Gericht Vorgebrachten. Er beschäftigt sich nicht mit den für das Ergebnis des angefochtenen Urteils massgeblichen vorinstanzlichen Erwägungen, indem er weder rügt noch aufzeigt, inwiefern diese im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG offensichtlich unrichtig, d.h. unhaltbar oder willkürlich sein ( BGE 146 IV 88 E. 1.3.1 mit Hinweisen) oder auf einer Rechtsverletzung gemäss Art. 95 BGG beruhen sollten.

6. Da er folglich den Mindestanforderungen an die Beschwerdebegründung in keiner Weise zu genügen vermag, ist im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf das Rechtsmittel nicht einzutreten.

7. In Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG wird ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet.

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich, dem Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) und der Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 18. Mai 2022

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Wirthlin

Die Gerichtsschreiberin: Berger Götz