Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_216/2021 KI-generiert

Insurer Appeals Obligation for Further Medical Investigation on Ankle Injury Causation

Geschäftsnummer 8C_216/2021
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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In this case before the Swiss Federal Tribunal, a dispute arose between an insurance company and an individual concerning a claim under an accident insurance policy. The issue centered on whether a medical condition—anterolateral impingement in the left ankle, diagnosed on August 24, 2018—was related to an ankle sprain that occurred on August 22, 2017. Initially, the cantonal court partially upheld an appeal against the insurance company's decision, requesting further external medical examinations before a new decision could be made. The insurance company, instead of complying, rendered a decision without these additional examinations, prompting the cantonal court to reaffirm its previous instructions. The company appealed this decision, which was not admitted by the Federal Tribunal due to previously established legal findings, thus requiring the insurance company to follow the cantonal court's directive for additional medical evaluation.

Legislator-Regeste

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Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Insurer Appeals Obligation for Further Medical Investigation on Ankle Injury Causation: The issue centered on whether a medical condition—anterolateral impingement in the left ankle, diagnosed on August 24, 2018—was related to an ankle sprain that occurred on August 22, 2017. Initially, the cantonal court partially upheld an appeal against the insurance company's decision, requesting further external medical examinations before a new decision could be made. The insurance company, instead of complying, rendered a decision without these additional examinations, prompting the cantonal court to reaffirm its previous instructions. The company appealed this decision, which was not admitted by the Federal Tribunal due to previously established legal findings, thus requiring the insurance company to follow the cantonal court's directive for additional medical evaluation.

Schlagwörter

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Unfallversicherung (Prozessvoraussetzung) Sprunggelenksverletzung ergänzende medizinische Abklärung Versicherer nicht wiedergutzumachender Nachteil Voruntersuchung Sachverständigengutachten

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used to declare the appeal inadmissible because the cantonal court did not rule on anything new which was not already covered in the previous Federal Supreme Court decision.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to impose court costs on the appellant.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

8C_216/2021

Urteil vom 9. April 2021

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Maillard, Präsident,

Gerichtsschreiber Grünvogel.

Verfahrensbeteiligte

Helsana Unfall AG,

Recht & Compliance,

Postfach, 8081 Zürich,

Beschwerdeführerin,

gegen

A.________,

vertreten durch Rechtsanwalt Hermann Grosser,

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Unfallversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid

des Kantonsgerichts Appenzell Innerrhoden

vom 2. Februar 2021 (V 14-2020).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 16. März 2021 (Poststempel) gegen den Entscheid V 14-2020 des Kantonsgerichts Appenzell Innerrhoden vom 2. Februar 2021,

in Erwägung,

dass das kantonale Gericht im Entscheid V 14-2019 vom 3. Dezember 2019 eine gegen den Einspracheentscheid der Beschwerdeführerin vom 20. Juni 2019 erhobene Beschwerde teilweise guthiess und die Angelegenheit an diese zur ergänzenden Abklärung (versicherungsexterne medizinische Begutachtung) und anschliessendem neuen Entscheid zurückwies,

dass das Bundesgericht mit Urteil 8C_34/2020 vom 21. Februar 2020 auf die dagegen erhobene Beschwerde u.a. wegen fehlendem nicht wieder gutzumachendem Nachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG nicht eintrat und dabei ausführte, hinsichtlich der vorliegend allein entscheidenden Frage, ob das erstmals am 24. August 2018 diagnostizierte anterolaterale Impingement beim oberen Sprunggelenk (OSG) links einen leistungsbegründenden Zusammenhang mit einer am 22. August 2017 erlitten OSG-Distorsion stünde, mache das kantonale Gericht keine materiellrechtlichen Vorgaben,

dass das Bundesgericht sodann erwog, ebenso wenig stelle die Rückweisung zur Einholung des versicherungsexternen medizinischen Gutachtenseinen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren im Sinne von lit. b der oben erwähnten Bestimmung dar,

dass die Beschwerdeführerin daraufhin in der Sache neu verfügte, ohne die von der Vorinstanz geforderten medizinischen Abklärungen vorzunehmen, und dies mit Einspracheentscheid vom 7. August 2020 bestätigte,

dass das kantonale Gericht im angefochtenen Entscheid V 14-2020 vom 2. Februar 2021 dieses Vorgehen beanstandet und die Beschwerdeführerin auffordert, wie bereits Entschieden vorzugehen,

dass die Vorinstanz mit anderen Worten nichts Neues entschieden hat, was nicht bereits Gegenstand des bundesgerichtlichen Verfahrens 8C_34/2020 gewesen wäre,

dass daher auf die Beschwerde mit Verweis auf das bereits im Urteil 8C_34/2020 vom 21. Februar 2020 Gesagte im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten ist,

dass daran insbesondere der Einwand, man habe den Einspracheentscheid auf eine neue, vom ersten Einspracheentscheid abweichende rechtliche Grundlage gestellt, nichts zu ändern vermag,

dass die Beschwerdeführerin die vom kantonalen Gericht geforderten Abklärungen nunmehr vorzunehmen hat, ehe es über die im Urteil 8C_34/2020 vom 21. Februar 2020 erwähnte entscheidende Frage befindet,

dass die Beschwerdeführerin nach Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG kostenpflichtig wird,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Kantonsgericht Appenzell Innerrhoden und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 9. April 2021

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Maillard

Der Gerichtsschreiber: Grünvogel