Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_215/2022 KI-generiert

Appeal Dismissed for Non-Payment of Fees Due to Vexatious Conduct

Geschäftsnummer 8C_215/2022
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an appellant who filed a complaint against a decision made by the Zurich Administrative Court relating to social assistance issues. The complainant had requested free legal aid but was denied, and was instructed to pay an advance payment of CHF 800 as court fees. Despite being given a deadline extension to meet this requirement, the appellant failed to pay within the stipulated time. The Swiss Federal Tribunal noted that the appellant engaged in unnecessary and inappropriate arguments against authorities, and was previously warned about such behavior, risking a fine of up to CHF 1000 for further misconduct. As a result, the Tribunal decided not to proceed with the appeal due to non-compliance with procedural requirements.

Legislator-Regeste

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Art. 62 Abs. 3 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 33 Abs. 1 BGG; Appeal Dismissed for Non-Payment of Fees Due to Vexatious Conduct: The complainant had requested free legal aid but was denied, and was instructed to pay an advance payment of CHF 800 as court fees. Despite being given a deadline extension to meet this requirement, the appellant failed to pay within the stipulated time. The Swiss Federal Tribunal noted that the appellant engaged in unnecessary and inappropriate arguments against authorities, and was previously warned about such behavior, risking a fine of up to CHF 1000 for further misconduct. As a result, the Tribunal decided not to proceed with the appeal due to non-compliance with procedural requirements.

Schlagwörter

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Sozialhilfe (Prozessvoraussetzung) Gebührenzahlung Kostenvorschuss Unterstützungskosten Lohnpfändung Direktzahlung mutwillige Prozessführung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG

This provision was cited as the basis for the simplified procedure used to declare the appeal non-admitted due to the failure to pay the cost advance.

Art. 33 Abs. 1 BGG

Cited as the basis for threatening the appellant with a disciplinary fine of up to Fr. 1000 if he does not cease improper conduct in future filings.

Art. 62 Abs. 3 BGG

Cited in the reasoning leading to the non-admission of the appeal because the cost advance was not paid.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Cited in relation to the imposition of court costs, despite the defendant's prior request for free legal aid.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

8C_215/2022

Urteil vom 10. Juni 2022

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Wirthlin, Präsident,

Gerichtsschreiber Grünvogel.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Stadt Zürich, vertreten durch das Sozialdepartement, Departementssekretariat, Verwaltungszentrum Werd, Werdstrasse 75, 8036 Zürich,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Sozialhilfe (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich vom 9. Juli 2021 (VB.2021.00394).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 31. März 2022 (Poststempel) gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich vom 9. Juli 2021,

in die Verfügung vom 8. April 2022, mit welcher das mit Beschwerdeerhebung gestellte Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege abgewiesen und eine Frist zur Leistung des Kostenvorschusses in der Höhe von Fr. 800.- angesetzt wurde,

in die Verfügung vom 17. Mai 2022, mit welcher A.________ zur Bezahlung des Kostenvorschusses eine Nachfrist bis zum 30. Mai 2022 gesetzt wurde, ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde,

in Erwägung,

dass der Beschwerdeführer den Vorschuss auch innerhalb der Nachfrist nicht geleistet hat,

dass deshalb gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,

dass ein erneuter Verzicht auf die Erhebung von Gerichtskosten nach Art. 66 Abs. 1 BGG (so noch: Urteil 8C_518/2018 vom 16. Oktober 2018) mit Blick auf die Art und Weise der Beschwerdeführung (querulatorische Züge; teils ungebührliche, weitschweifige Vorbringen) ausser Frage steht,

dass der Beschwerdeführer ermahnt wird, auf die primär gegen Behördenmitglieder gerichteten, nach wie vor vorhandenen Ungebührlichkeiten (dazu bereits Urteil 8C_861/2013 vom 22. Mai 2014 E. 2.1 in fine und 2.2) inskünftig gänzlich zu verzichten, widrigenfalls er, wie bereits schon einmal angedroht (a.a.O.), eine Ordnungsbusse von bis zu Fr. 1000.- ( Art. 33 Abs. 1 BGG ) zu gewärtigen hat,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 300.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Zürich und dem Bezirksrat Zürich schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 10. Juni 2022

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Wirthlin

Der Gerichtsschreiber: Grünvogel