Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_215/2020 KI-generiert

Social Assistance Appeal Inadmissible as Interlocutory Judgment

Geschäftsnummer 8C_215/2020
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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In this case before the Swiss Federal Tribunal, an individual filed a complaint against a decision made by the Administrative Court of the Canton of St. Gallen. The case involves the individual's appeal concerning social assistance and the prerequisites for such proceedings, following a previous ruling by the cantonal Department of the Interior. The Administrative Court had annulled the initial decision and sent the case back for recalculation. The individual contested this intermediate decision at the Federal Tribunal level. However, the complaint was deemed inadmissible under the conditions set forth in Art. 93 para. 1 of the Swiss Federal Tribunal Act, as no irreparable disadvantage was demonstrated, nor would resolving the complaint result in an immediate final decision.

Legislator-Regeste

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Art. 93 Abs. 1 BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 93 Abs. 3 BGG, Art. 100 BGG, Art. 64 Abs. 1 BGG; Social Assistance Appeal Inadmissible as Interlocutory Judgment: Gallen. The case involves the individual's appeal concerning social assistance and the prerequisites for such proceedings, following a previous ruling by the cantonal Department of the Interior. The Administrative Court had annulled the initial decision and sent the case back for recalculation. The individual contested this intermediate decision at the Federal Tribunal level. However, the complaint was deemed inadmissible under the conditions set forth in Art. 93 para. 1 of the Swiss Federal Tribunal Act, as no irreparable disadvantage was demonstrated, nor would resolving the complaint result in an immediate final decision.

Schlagwörter

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Sozialhilfe (Prozessvoraussetzung) anfechtbarer Zwischenentscheid Sozialhilfe Kostenverlegung Verfahren um unentgeltliche Rechtspflege Untätigkeitsklage Auslegung von Urteilen

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG

Used to justify the dismissal of the appeal in the simplified procedure because it was directed against an interlocutory decision.

Art. 64 Abs. 1 BGG

Used to reject the request for free legal aid due to the hopeless nature of the appeal.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Used to waive the collection of court fees as an exception.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

8C_215/2020

Urteil vom 27. April 2020

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Maillard, Präsident,

Gerichtsschreiber Grünvogel.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Politische Gemeinde Buchs,

St. Gallerstrasse 2, 9471 Buchs,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Sozialhilfe (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons St. Gallen

vom 12. Februar 2020 (B 2019/125).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 20. März 2020 (Poststempel) gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 12. Februar 2020,

in Erwägung,

dass die Vorinstanz den bei ihr angefochtenen Entscheid des kantonalen Departements des Innern vom 28. Mai 2018 aufhob und die Sache zur Neuberechnung im Sinne der Erwägungen zurückwies,

dass damit ein Zwischenentscheid vorliegt, der nur unter den Voraussetzungen nach Art. 93 Abs. 1 BGG beim Bundesgericht selbstständig anfechtbar ist,

dass dies auch für die dabei ausgesprochene Kostenfolge gilt ( BGE 139 V 604 E. 3.2 S. 607; 135 III 329 E. 1 S. 331 ff.; 133 V 645 E. 2 S. 647 f.),

dass die Zulässigkeit der Beschwerde somit - alternativ - voraussetzt, dass der Entscheid einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken kann ( Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG ) oder dass die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde ( Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG ),

dass weder das eine noch das andere behauptet wird ( zur diesbezüglichen Begründungspflicht: BGE 138 III 46 E. 1.2 S. 47; 137 III 324 E. 1.1 S. 328 f.; je mit Hinweisen),

dass abgesehen davon auch nichts Derartiges erkennbar ist,

dass der Zwischenentscheid und damit auch die darin enthaltene Kostenregelung gestützt auf Art. 93 Abs. 3 BGG zusammen mit dem Endentscheid vor Bundesgericht angefochten werden können,

dass, gelangt der Streit nicht mehr vor das kantonale Gericht, etwa weil das kantonale Departement des Innern im Sinne des Beschwerdeführers entscheidet, kann direkt im Anschluss an deren Entscheid die Kostenregelung des hier angefochtenen Entscheids innert der Beschwerdefrist von Art. 100 BGG beim Bundesgericht angefochten werden (vgl. BGE 142 V 551 E. 3.3.2 S. 558 und 142 II 363 E. 1.1 S. 366 mit Hinweisen),

dass dies zu einem Nichteintreten auf vorliegende Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG führt,

dass dabei das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wegen aussichtsloser Beschwerdeführung gemäss Art. 64 Abs. 1 BGG abzuweisen ist,

dass indessen in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet werden kann,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

4. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons St. Gallen und dem Departement des Innern des Kantons St. Gallen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 27. April 2020

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Maillard

Der Gerichtsschreiber: Grünvogel