Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_212/2011 KI-generiert

Swiss Federal Supreme Court Dismisses Appeal for Failure to Meet Pleading Requirements

Geschäftsnummer 8C_212/2011
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an individual appealing against a decision made by a social insurance court regarding workers' accident insurance. The individual filed a complaint with the Federal Tribunal after the social insurance court's ruling on January 24, 2011, claiming that the earlier judgment was legally flawed. However, the appeal was found to lack sufficient justification and did not adequately address the key considerations that influenced the lower court's decision. As a result, the Federal Tribunal ruled that it could not proceed with the appeal and also rejected the request for free legal assistance due to the lack of merit in the claims presented.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 1 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 97 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 64 Abs. 1 und 2 BGG; Swiss Federal Supreme Court Dismisses Appeal for Failure to Meet Pleading Requirements: The individual filed a complaint with the Federal Tribunal after the social insurance court's ruling on January 24, 2011, claiming that the earlier judgment was legally flawed. However, the appeal was found to lack sufficient justification and did not adequately address the key considerations that influenced the lower court's decision. As a result, the Federal Tribunal ruled that it could not proceed with the appeal and also rejected the request for free legal assistance due to the lack of merit in the claims presented.

Schlagwörter

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Unfallversicherung (Prozessvoraussetzung) unentgeltliche Rechtspflege gesetzliche Unfallversicherung sozialversicherungsrechtliche Streitigkeit Forderungseingabe mangelnder Solvenznachweis Klagefrist

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used to declare the appeal inadmissible in simplified procedure due to insufficient grounding.

Art. 64 Abs. 1 und 2 BGG

Used to dismiss the request for free legal aid because the appeals were hopeless.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to impose court costs on the appellant.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

8C_212/2011

Urteil vom 8. April 2011

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Ursprung, Präsident,

Gerichtsschreiber Batz.

Verfahrensbeteiligte

H.________,

vertreten durch Advokat David Levin,

Beschwerdeführer,

gegen

Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA), Fluhmattstrasse 1, 6004 Luzern,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Unfallversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts Basel-Stadt

vom 24. Januar 2011.

Nach Einsicht

in die Beschwerde des H.________ vom 14. März 2011 (Poststempel) gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts Basel-Stadt vom 24. Januar 2011 und das Gesuch um unentgeltliche Rechts-pflege,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung mit Angabe der Beweismittel zu enthalten hat, wobei im Rahmen der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt ( Art. 42 Abs. 2 BGG ); die Begründung muss sachbezogen sein, damit aus ihr ersichtlich ist, in welchen Punkten und weshalb der angefochtene Entscheid beanstandet wird ( BGE 131 II 449 E. 1.3 S. 452; 123 V 335 E. 1 S. 337 f. mit Hinweisen); dies setzt voraus, dass sich die Beschwerde führende Person mit den für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen auseinandersetzt ( BGE 134 II 244 E. 2.1 S. 245 f. mit weiteren Hinweisen),

dass die Beschwerde vom 14. März 2011 diesen gesetzlichen Begründungsanforderungen nicht genügt, da sie sich mit den für das Ergebnis des angefochtenen vorinstanzlichen Entscheids massgeblichen Erwägungen nicht in hinreichender Weise auseinandersetzt;

dass sich die beim Bundesgericht eingereichte Rechtsschrift nur in wenigen untergeordneten Punkten von der Beschwerde, welche der Rechtsvertreter des Versicherten schon vor dem kantonalen Sozialversicherungsgericht eingereicht hat, unterscheidet ( BGE 134 II 244 E. 2.1 ff. S. 245 ff.) und die Begründung praktisch wörtlich der bereits vor dem kantonalen Gericht eingereichten Beschwerde entspricht,

dass mit den am Schluss der Rechtsschrift eingefügten Ausführungen über die Unfallkausalität nicht in konkreter und genügend substanziierter Weise dargelegt wird, inwiefern das erstinstanzliche Gericht eine Rechtsverletzung gemäss Art. 95 f. BGG bzw. eine unrichtige oder unvollständige Sachverhaltsfeststellung im Sinne von Art. 97 BGG begangen haben sollte,

dass demnach - ohne Ansetzung einer Nachfrist zur Verbesserung ( BGE 134 II 244 E. 2.4 S. 247) - im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht eingetreten werden kann,

dass das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wegen Aussichtslosigkeit der Begehren abzuweisen ist ( Art. 64 Abs. 1 und 2 BGG ), womit der Beschwerdeführer nach Art. 66 Abs. 1 BGG kostenpflichtig wird,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3. Die Gerichtskosten von Fr. 300.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

4. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht Basel-Stadt und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 8. April 2011

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Ursprung Batz