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8C_209/2009 KI-generiert

Disability insurance remand after partial annulment: appeal against interlocutory remand order inadmissible for failure to show irreparable harm or cost-saving finality under Art. 93 BGG, with legal aid denied for lack of merit.

Geschäftsnummer 8C_209/2009
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage keine Kosten erhoben

Legislator-Zusammenfassung

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The Swiss Federal Court (Bundesgericht) dismissed the insured person’s appeal as inadmissible, thus leaving the Cantonal Court of Valais’ remand decision in force. The Cantonal Court had partially upheld the insured’s appeal, annulled the IV-Stelle’s decision of 1 February 2008, and referred the case back for further proceedings; this remand decision remains operative. The insured challenged that remand order before the Federal Court, which found it to be an interlocutory decision under Art. 93 BGG that did not meet either exception for appealability: the insured failed to show a risk of irreparable harm (Art. 93 para. 1 lit. a BGG) or that immediate final judgment would save significant time and costs (Art. 93 para. 1 lit. b BGG). No court costs were imposed, but the request for free legal representation was denied as the appeal lacked merit; the request for free court proceedings became moot.

Legislator-Regeste

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Art. 93 BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 42 Abs. 2 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG; Disability insurance remand after partial annulment: appeal against interlocutory remand order inadmissible for failure to show irreparable harm or cost-saving finality under Art. 93 BGG, with legal aid denied for lack of merit: The Cantonal Court had partially upheld the insured’s appeal, annulled the IV-Stelle’s decision of 1 February 2008, and referred the case back for further proceedings; this remand decision remains operative. The insured challenged that remand order before the Federal Court, which found it to be an interlocutory decision under Art. 93 BGG that did not meet either exception for appealability: the insured failed to show a risk of irreparable harm (Art. 93 para. 1 lit. a BGG) or that immediate final judgment would save significant time and costs (Art. 93 para. 1 lit. b BGG). No court costs were imposed, but the request for free legal representation was denied as the appeal lacked merit; the request for free court proceedings became moot.

Schlagwörter

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Invalidenversicherung Anfechtbarkeit des Rückweisungsentscheids Sozialversicherungsverfahren unentgeltliche Rechtspflege vereinfachtes Verfahren Leitverfahren Darlegung eines nicht wieder gutzumachenden Nachteils

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 93 BGG

Basis for declaring the appeal inadmissible because the challenged decision was an interlocutory decision that did not meet the exceptions of admissibility.

Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG

Procedural basis for the simplified procedure used to declare the appeal inadmissible.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Basis for deciding not to impose court costs.

Art. 64 BGG

Basis for denying the request for free legal representation as the appeal lacked merit.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

8C_209/2009

Urteil vom 20. März 2009

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Ursprung, Präsident,

Gerichtsschreiber Batz.

Parteien

P.________, Beschwerdeführer,

gegen

Kantonale IV-Stelle Wallis, Bahnhofstrasse 15, 1950 Sitten, Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Invalidenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Kantonsgerichts Wallis vom 3. Februar 2009.

Nach Einsicht

in die Beschwerde des P.________ vom 2. März 2009 (Poststempel) gegen den Entscheid des Kantonsgerichts Wallis vom 3. Februar 2009, mit welchem das Rechtsmittel des Versicherten, soweit darauf einzutreten war, im Sinne der Erwägungen gutgeheissen, die Verfügung vom 1. Februar 2008 aufgehoben und die Sache zur Wiederaufnahme des Verfahrens an die IV-Stelle zurückgewiesen wurde,

in die nach Erlass der Verfügung vom 3. März 2009 betreffend fehlende Beilagen bzw. der Mitteilung vom 3. März 2009, worin auf die gesetzlichen Formerfordernisse von Beschwerden resp. die Voraussetzungen für die Gewährung der unentgeltlichen Verbeiständung hingewisen wurde, dem Bundesgericht am 9. März 2009 zugesandte Eingabe mit Nachreichung des vorinstanzlichen Entscheides,

in Erwägung,

dass es sich beim angefochtenen kantonalen Rückweisungsentscheid um einen - selbstständig eröffneten - Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 BGG handelt ( BGE 133 V 477 E. 4.2 und 4.3 S. 481 f.; 133 V 645 E. 2.1 S. 647; zum hier nicht gegebenen Ausnahmefall, dass ein Rückweisungsentscheid als Endentscheid zu qualifizieren ist, siehe SVR 2008 IV Nr. 39 S. 131, 9C_684/2007, E. 1.1),

dass die Zulässigkeit der Beschwerde somit - alternativ - voraussetzt, dass der Entscheid einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken kann ( Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG ), oder dass die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit und Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde ( Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG ),

dass nicht ersichtlich ist und auch nicht dargetan wird, dass eine dieser Eintretensvoraussetzungen erfüllt ist (zum Erfordernis der rechtsgenüglichen Begründung vgl. Art. 42 Abs. 2 Satz 1 BGG ),

dass somit die Beschwerde offensichtlich unzulässig ist,

dass es sich bei den gegebenen Verhältnissen rechtfertigt, von der Erhebung von Gerichtskosten abzusehen ( Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ), weshalb sich das sinngemässe Gesuch um unentgeltliche Prozessführung als gegenstandslos erweist,

dass hingegen das Begehren um unentgeltliche Verbeiständung infolge Aussichtslosigkeit des bundesgerichtlichen Verfahrens abzuweisen ist, zumal es - entgegen dem, was der Beschwerdeführer anzunehmen scheint - nicht Sache des Bundesgerichts ist, ihm einen unentgeltlichen Rechtsbeistand beizugeben, worauf in der Mitteilung vom 3. März 2009 bereits hingewiesen worden ist,

dass über die unentgeltliche Verbeiständung für das nun wieder aufzunehmende Verwaltungsverfahren die IV-Stelle zu befinden haben wird, wie die Vorinstanz in E. 3c (S. 7) des angefochtenen Entscheides zutreffend dargelegt hat,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,

dass hiefür die Zuständigkeit des Abteilungspräsidenten gegeben ist,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Das Gesuch um unentgeltliche Verbeiständung für das bundesgerichtliche Verfahren wird abgewiesen.

4. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Kantonsgericht Wallis, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 20. März 2009

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Ursprung Batz