Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_207/2022 KI-generiert

Worker's Appeal Dismissed for Insufficient Substantiation Regarding Mask Refusal and Unemployment Benefits

Geschäftsnummer 8C_207/2022
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case concerns a complaint brought by an individual against the Regional Employment Office (RAV) in Heerbrugg and the Office for Economy and Labor in St. Gallen regarding a decision made by the Cantonal Insurance Court of St. Gallen. The individual was deemed ineligible for unemployment compensation as of December 1, 2020, due to a lack of ability to work based on Article 15 of the Swiss Unemployment Insurance Act. This assessment was related to the individual's refusal to wear a mask, which was not substantiated by a medical certificate despite requests to provide one. The individual's appeal did not address the critical reasons for the decision and was seen as merely an unsubstantiated criticism, which led to the decision not to proceed with the appeal.

Legislator-Regeste

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Art. 15 Abs. 1 AVIG, Art. 8 Abs. 1 lit. f AVIG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Worker's Appeal Dismissed for Insufficient Substantiation Regarding Mask Refusal and Unemployment Benefits: Gallen regarding a decision made by the Cantonal Insurance Court of St. Gallen. The individual was deemed ineligible for unemployment compensation as of December 1, 2020, due to a lack of ability to work based on Article 15 of the Swiss Unemployment Insurance Act. This assessment was related to the individual's refusal to wear a mask, which was not substantiated by a medical certificate despite requests to provide one. The individual's appeal did not address the critical reasons for the decision and was seen as merely an unsubstantiated criticism, which led to the decision not to proceed with the appeal.

Schlagwörter

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Arbeitslosenversicherung (Prozessvoraussetzung) Arbeitslosenentschädigung medizinische Beweismittel Maskentragpflicht Pflichtleistung begründeter Entscheid Beendigung des Arbeitsverhältnisses

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The Tribunal decided not to enter into the appeal based on this procedural provision regarding final appeals.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

The Tribunal decided exceptionally not to impose court costs.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

8C_207/2022

Urteil vom 5. April 2022

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Wirthlin, Präsident,

Gerichtsschreiber Grünvogel.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

RAV Heerbrugg, Berneckerstrasse 12, 9435 Heerbrugg, vertreten durch das Amt für Wirtschaft und Arbeit, Rechtsdienst, Unterstrasse 22, 9000 St. Gallen,

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Arbeitslosenversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 17. Februar 2022 (AVI 2021/38).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 30. März 2022 (Poststempel) gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 17. Februar 2022,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass konkret auf die für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen einzugehen und im Einzelnen zu zeigen ist, welche Vorschriften und weshalb sie von der Vorinstanz verletzt worden sind; eine rein appellatorische Kritik genügt nicht (statt vieler: BGE 140 III 264 E. 2.3 und 134 V 53 E. 3.3),

dass die Vorinstanz in Würdigung der Aktenlage und der Parteivorbringen darlegte, weshalb beim Beschwerdeführer von einer seit dem 1. Dezember 2020 fehlenden Vermittlungsfähigkeit im Sinne von Art. 15 Abs. 1 AVIG auszugehen sei, was in Nachachtung von Art. 8 Abs. 1 lit. f AVIG einen Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung ab diesem Zeitpunkt ausschliesse,

dass das was der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, nicht über eine letztinstanzlich unzulässige appellatorische Kritik hinausgeht,

dass er sich insbesondere nicht mit dem für die vorinstanzliche Annahme seiner Vermittlungsunfähigkeit entscheidenden Vorhalt auseinandersetzt, trotz entsprechender Aufforderung kein Arztzeugnis beigebracht zu haben, welches die konsequente Weigerung, auch nur vorübergehend eine Maske zu tragen, als gesundheitsbedingt belegt hätte,

dass dieser Begründungsmangel offensichtlich ist,

dass dies zu einem Nichteintreten auf die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG führt,

dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet werden kann,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen und dem Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 5. April 2022

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Wirthlin

Der Gerichtsschreiber: Grünvogel