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8C_189/2022 KI-generiert

Federal Supreme Court Dismisses Appeal for Failure to Exhaust Remedies Against IV Office Decision

Geschäftsnummer 8C_189/2022
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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In the case brought before the Swiss Federal Tribunal, a complainant challenged a decision by the social insurance court of the canton of Aargau on an issue related to disability insurance. The initial decision rejected a complaint filed against the cantonal invalidity insurance office due to procedural shortcomings. The court determined that the complainant had failed to request an appealable ruling from the insurance office before filing the complaint, a prerequisite for such legal challenges. Despite the complainant's argument centering on the alleged failure of the insurance office to communicate a decision to the cantonal court, the tribunal found that the complaint was not sufficiently substantiated. The procedural errors and lack of familiarity with legal processes on the part of the complainant’s representative were noted as avoidable mistakes.

Legislator-Regeste

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Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 3 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Federal Supreme Court Dismisses Appeal for Failure to Exhaust Remedies Against IV Office Decision: The initial decision rejected a complaint filed against the cantonal invalidity insurance office due to procedural shortcomings. The court determined that the complainant had failed to request an appealable ruling from the insurance office before filing the complaint, a prerequisite for such legal challenges. Despite the complainant's argument centering on the alleged failure of the insurance office to communicate a decision to the cantonal court, the tribunal found that the complaint was not sufficiently substantiated. The procedural errors and lack of familiarity with legal processes on the part of the complainant’s representative were noted as avoidable mistakes.

Schlagwörter

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Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung) Verfahrenskosten Erschöpfung des Instanzenzuges Aufsichtsbeschwerde Invalidenversicherung ungenügender Nachweis der Gesundheitsverschlechterung Nichtanhandnahmeverfügung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 BGG

The appeal was not admitted in the simplified procedure due to insufficient substantiation.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

The court decided to waive the collection of court fees under exceptional circumstances.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

8C_189/2022

Urteil vom 25. März 2022

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Wirthlin, Präsident,

Gerichtsschreiber Grünvogel.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

vertreten durch B.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

IV-Stelle des Kantons Aargau, Bahnhofplatz 3C, 5000 Aarau,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen das Urteil des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau vom 3. Februar 2022 (VBE.2021.465).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 21. März 2022 gegen das Urteil des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau vom 3. Februar 2022,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass dabei konkret auf die für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen einzugehen und im Einzelnen zu zeigen ist, welche Vorschriften und weshalb sie von der Vorinstanz verletzt worden sind ( BGE 134 V 53 E. 3.3 und 133 IV 286 E. 1.4), während rein appellatorische Kritik nicht genügt (vgl. BGE 137 V 57 E. 1.3 und 136 I 65 E. 1.3.1),

dass die Vorinstanz im angefochtenen Urteil auf eine am 15. Oktober 2021 gegen die IV-Stelle des Kantons Aargau erhobene Rechtsverweigerungsbeschwerde mit der Begründung nicht eintrat, die Beschwerdeführerin hätte vor der Beschwerdeerhebung zunächst bei der IV-Stelle um Erlass einer anfechtbaren Verfügung ersuchen müssen, was indessen nicht der Fall gewesen sei,

dass die Beschwerdeführerin darauf nicht eingeht, stattdessen die angeblich fehlende Mitteilung der IV-Stelle an das kantonale Gericht kritisiert, in der Sache nunmehr am 21. Januar 2022 verfügt zu haben,

dass damit offensichtlich keine hinreichend sachbezogen begründete Beschwerde vorliegt,

dass dies zu einem Nichteintreten im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 BGG führt,

dass die Beschwerden in dieser Sache bei Aufwendung elementarer Sorgfalt seitens der Rechtsvertreterin vermeidbar gewesen wären und sich nur durch fehlende Vertrautheit mit den Verfahrensabläufen erklären lassen,

dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet werden kann,

dass unter den gegebenen Umständen auch die Rechtsvertreterin kostenpflichtig werden könnte ( Art. 66 Abs. 3 BGG ), worauf sie hier verwiesen sei,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons Aargau und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 25. März 2022

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Wirthlin

Der Gerichtsschreiber: Grünvogel