Social Assistance Recipient Must Participate in Daily Wage Program
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertA complainant challenged a decision by the Cantonal Court of Schaffhausen that required her to participate in a daily wage program run by a foundation, arguing over the specifics of her accident insurance coverage during the program. The cantonal court had upheld a directive under cantonal law, asserting that participation in the program was reasonable even if accident coverage was only provided under KVG. The complainant sought to have this decision overturned by the Swiss Federal Tribunal, alleging constitutional rights violations, but the complaint failed to engage with the cantonal court's rationale or demonstrate any constitutional infringement, rendering the appeal inadmissible. Additionally, the decision in question was considered an intermediate ruling not subject to an immediate appeal as it did not directly influence social assistance benefits.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 93 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Social Assistance Recipient Must Participate in Daily Wage Program: The cantonal court had upheld a directive under cantonal law, asserting that participation in the program was reasonable even if accident coverage was only provided under KVG. The complainant sought to have this decision overturned by the Swiss Federal Tribunal, alleging constitutional rights violations, but the complaint failed to engage with the cantonal court's rationale or demonstrate any constitutional infringement, rendering the appeal inadmissible. Additionally, the decision in question was considered an intermediate ruling not subject to an immediate appeal as it did not directly influence social assistance benefits.
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KI-generiertThe appeal was not admitted for decision in the simplified procedure based on this article.
The court decided not to levy court costs in this instance as an exception under this provision.
The court noted that the decision, being an interlocutory decision regarding participation in a work program without immediate benefit reduction, was not appealable at this stage under this article.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
8C_186/2019
Urteil vom 15. März 2019
I. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Maillard, Präsident,
Gerichtsschreiber Grünvogel.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführerin,
gegen
Gemeinde Wilchingen,
Hauptstrasse 45, 8217 Wilchingen,
vertreten durch den Regionalen Sozialdienst Klettgau, Bahnhofstrasse 1, 8213 Neunkirch,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Sozialhilfe (Prozessvoraussetzung),
Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Schaffhausen vom 8. Februar 2019 (60/2018/6).
Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 7. März 2019 (Poststempel) gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Schaffhausen vom 8. Februar 2019,
in Erwägung,
dass das kantonale Gericht im angefochtenen Entscheid die in Anwendung kantonalen Rechts ergangene Weisung an die Beschwerdeführerin bestätigte, am Taglohnprogramm der Stiftung B.________ teilnehmen zu müssen,
dass es dabei die von der Beschwerdeführerin aufgeworfene Frage, wie sie denn genau während der Programmteilnahme gegen Unfälle versichert sei, unbeantwortet liess, da selbst wenn ein Unfall (lediglich) nach KVG versichert wäre, die Teilnahme am Taglohnprogramm immer noch zumutbar bliebe, anderes sei im vorliegenden Beschwerdeverfahren nicht zu prüfen,
dass bei Beschwerden, die sich - wie vorliegend - gegen einen in Anwendung kantonalen Rechts ergangenen Entscheid richten, anhand der massgeblichen Erwägungen des kantonalen Entscheids klar und detailliert darzulegen ist, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch diesen Entscheid verletzt sein sollen (Art. 42 Abs. 2 BGG; BGE 135 V 94 E. 1 S. 95; 134 V 53 E. 3.3 S. 60; 134 II 244 E. 2.2 S. 246 und 133 IV 286 E. 1.4 S. 287),
dass die Beschwerdeführerin letztinstanzlich erneut die Frage nach dem Versichertenstatus diskutieren will, ohne sich indessen auch nur ansatzweise mit dem von der Vorinstanz dazu Erwogenen auseinander zu setzen, geschweige denn aufzuzeigen, inwieweit der vorinstanzliche Ansatz verfassungswidrig sein soll,
dass abgesehen davon der vorinstanzliche Entscheid als Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 BGG zum gegenwärtigen Zeitpunkt vor Bundesgericht ohnehin nicht anfechtbar ist, da mit der Weisung keine unmittelbar erfolgende Kürzung oder Verweigerung der Sozialhilfeunterstützung einhergeht (Näheres dazu siehe etwa Urteil 8C_857/2018 vom 10. Januar 2019 mit Hinweisen),
dass im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,
dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,
erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Obergericht des Kantons Schaffhausen und dem Departement des Innern des Kantons Schaffhausen schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 15. März 2019
Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Maillard
Der Gerichtsschreiber: Grünvogel