Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_183/2022 KI-generiert

Social Insurance Pension Appeal Insufficiently Substantiated

Geschäftsnummer 8C_183/2022
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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In this case before the Swiss Federal Tribunal, a complainant challenged a decision from the Social Insurance Court of the Canton of Zurich regarding their entitlement to an invalidity pension. The complainant argued that since a Spanish pension authority had granted them an invalid pension, the Swiss authorities should do likewise, citing assumed obligations under bilateral agreements with the European Union. However, the complainant did not provide detailed arguments on how these agreements might obligate Swiss authorities to grant a similar benefit. The Tribunal noted that purely declarative assertions and criticism of the coordination between different social insurance bodies do not suffice as a valid legal argument. The Federal Tribunal considered whether the claims presented included new facts that could not have been presented to the lower court, but determined that any failure by the complainant's legal representative to previously raise such points was still attributable to the complainant.

Legislator-Regeste

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Art. 5 Abs. 3 BV, Art. 99 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Social Insurance Pension Appeal Insufficiently Substantiated: The complainant argued that since a Spanish pension authority had granted them an invalid pension, the Swiss authorities should do likewise, citing assumed obligations under bilateral agreements with the European Union. However, the complainant did not provide detailed arguments on how these agreements might obligate Swiss authorities to grant a similar benefit. The Tribunal noted that purely declarative assertions and criticism of the coordination between different social insurance bodies do not suffice as a valid legal argument. The Federal Tribunal considered whether the claims presented included new facts that could not have been presented to the lower court, but determined that any failure by the complainant's legal representative to previously raise such points was still attributable to the complainant.

Schlagwörter

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Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung) Sozialversicherungsverfahren Anspruch auf Invalidenrente neues rechtliches Vorbringen Abkommen über soziale Sicherheit Rentenpfändung fehlende Anspruchsberechtigung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Art. 5 Abs. 3 BV
Art. 99 Abs. 1 BGG
3 BV ) ergebende Mitwirkungspflicht auch hätte vortragen müssen ( Art. 99 Abs. 1 BGG ; BGE 143 V 19 E.
Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG
The appeal was not admitted to proceedings under the simplified procedure.
Art. 66 Abs. 1 Satz
dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet werden kann, womit sich das mit der Beschwerdeerhebung gestellte Gesuch um unentgeltliche Prozessführung als gegenstandslos geworden erweist,
Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG
Used to waive the collection of court costs.

Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was not admitted to proceedings under the simplified procedure.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Used to waive the collection of court costs.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

8C_183/2022

Urteil vom 4. April 2022

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Wirthlin, Präsident,

Gerichtsschreiber Grünvogel.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

IV-Stelle des Kantons Zürich,

Röntgenstrasse 17, 8005 Zürich,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen das Urteil des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 9. Februar 2022 (IV.2021.00212).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 19. März 2022 (Poststempel) gegen das Urteil des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 9. Februar 2022,

in die Mitteilung des Bundesgerichts vom 22. März 2022 an A.________, worin auf die gesetzlichen Formerfordernisse von Beschwerden hinsichtlich Begehren und Begründung sowie auf die nur innert der Rechtsmittelfrist noch bestehende Verbesserungsmöglichkeit hingewiesen worden ist,

in die daraufhin von A.________ am 29. März 2022 eingereichte Eingabe,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass dies von der Beschwerde führenden Person verlangt, sich konkret mit den für das Ergebnis des angefochtenen Urteils massgeblichen Erwägungen auseinanderzusetzen; eine rein appellatorische Kritik genügt nicht (vgl. BGE 137 V 57 E. 1.3 ; 136 I 65 E. 1.3.1; BGE 134 V 53 E. 3.3; 133 IV 286 E. 1.4),

dass das kantonale Gericht im angefochten Urteil dargelegt hat, weshalb der Beschwerdeführerin in Anwendung des schweizerischen Rechts keine von der IV-Stelle des Kantons Zürich auszurichtende Invalidenrente zusteht,

dass die Beschwerdeführerin die Gewährung einer Invalidenrente fordert, weil ihr die spanische Rentenkasse eine solche mit Entscheid vom 25. Januar 2022 zugesprochen habe,

dass sie nicht näher darlegt, inwiefern die von ihr pauschal angerufenen bilateralen Abkommen mit der Europäischen Union die Schweizer Behörden verpflichten sollen, ihr ebenfalls eine Invalidenrente zuzusprechen; dies lediglich zu behaupten und eine mangelhafte Absprache der verschiedenen Sozialversicherungsträger zu beanstanden, reicht nicht aus,

dass abgesehen davon vor Bundesgericht dem kantonalen Gericht verschlossen gebliebene Tatsachen nur insoweit angerufen werden können, als es sich dabei um solche handelt, welche die sie anrufende Person nicht bereits vor Vorinstanz hätte vortragen können und gestützt auf die ihr bei der Sachverhaltsermittlung obliegende, sich aus Treu und Glauben ( Art. 5 Abs. 3 BV ) ergebende Mitwirkungspflicht auch hätte vortragen müssen ( Art. 99 Abs. 1 BGG ; BGE 143 V 19 E. 1.2 mit Hinweisen); ein allfälliges Versäumnis des Rechtsvertreters muss sie sich anrechnen lassen ( BGE 143 I 283 E. 1.3 mit Hinweisen),

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,

dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet werden kann, womit sich das mit der Beschwerdeerhebung gestellte Gesuch um unentgeltliche Prozessführung als gegenstandslos geworden erweist,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich, IV. Kammer, und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 4. April 2022

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Wirthlin

Der Gerichtsschreiber: Grünvogel