Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_173/2020 KI-generiert

Appeal Rejected for Inadequate Substantiation of Denial of Post-Accident Health Benefits

Geschäftsnummer 8C_173/2020
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

A complainant challenged a decision from the Obergericht des Kantons Uri regarding accident insurance, which excluded further liability of the insurance company for her claimed health damages. The case involved an incident on June 12, 2015, where the complainant injured her right hand while drying a wine glass with a breaking stem. The court found no objectively evident consequences from the insured accident, and the adequacy of the accident was deemed insufficient, as it was on the borderline between medium and minor accidents with only one criterion (medical malpractice) being met. The complainant argued that the previous court's fact-finding was inadequate and that her case had been mishandled. However, the Swiss Federal Tribunal noted that her appeal did not adequately address or prove how the lower court had erred in its factual or legal assessments. Therefore, the tribunal deemed the complaint insufficiently substantiated and considered the request for free legal aid to be without enough merit to proceed.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 97 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 64 Abs. 1 in fine BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Appeal Rejected for Inadequate Substantiation of Denial of Post-Accident Health Benefits: The case involved an incident on June 12, 2015, where the complainant injured her right hand while drying a wine glass with a breaking stem. The court found no objectively evident consequences from the insured accident, and the adequacy of the accident was deemed insufficient, as it was on the borderline between medium and minor accidents with only one criterion (medical malpractice) being met. The complainant argued that the previous court's fact-finding was inadequate and that her case had been mishandled. However, the Swiss Federal Tribunal noted that her appeal did not adequately address or prove how the lower court had erred in its factual or legal assessments. Therefore, the tribunal deemed the complaint insufficiently substantiated and considered the request for free legal aid to be without enough merit to proceed.

Schlagwörter

KI-generiert
Unfallversicherung (Prozessvoraussetzung) ärztlicher Behandlungsfehler medizinische Gründe Unfallfolgen Versicherungsleistungsbegehren Beschwerdelegitimation ungenügender Nachweis der Gesundheitsverschlechterung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert

Zitierte Rechtsprechung

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was declared inadmissible in simplified procedure due to a deficient statement of grounds.

Art. 64 Abs. 1 in fine BGG

The request for legal aid was rejected because the appeal was clearly futile/hopeless.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

The decision waived the imposition of court costs as an exception.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

8C_173/2020

Urteil vom 5. März 2020

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Heine, als Einzelrichterin,

Gerichtsschreiberin Berger Götz.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG,

Rechtsdienst, Generaldirektion Schweiz,

Postfach, 8085 Zürich,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Unfallversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid

des Obergerichts des Kantons Uri

vom 24. Januar 2020 (OG V 19 26).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 22. Februar 2020 (Poststempel) gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Uri vom 24. Januar 2020 und das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege,

in die Verfügung des Bundesgerichts vom 25. Februar 2020, mit der A.________ aufgefordert wurde, den angefochtenen Entscheid innert gesetzter Nachfrist bis am 6. März 2020 beizubringen, ansonsten die Rechtsschrift unbeachtet bleibe,

in die Eingabe vom 2. März 2020, mit der A.________ den vorinstanzlichen Entscheid einreicht,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass dabei konkret auf die für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen der Vorinstanz einzugehen und im Einzelnen aufzuzeigen ist, welche Vorschriften und weshalb sie von der Vorinstanz verletzt worden sind ( BGE 140 III 86 E. 2 S. 88 f.; 134 V 53 E. 3.3 S. 60),

dass das kantonale Gericht eine weitere Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin für die von der Beschwerdeführerin beklagten Gesundheitsschäden ausschloss, weil keine organisch objektiv ausgewiesenen Folgen des versicherten Unfalles vom 12. Juni 2015 (Verletzung der rechten Hand beim Abtrocknen eines Weinglases mit abbrechendem Stiel) mehr vorliegen würden und die Adäquanz bei diesem mittelschweren Unfall im Grenzbereich zu den leichten Unfällen mit Blick auf lediglich ein erfülltes Kriterium (ärztliche Fehlbehandlung) zu verneinen sei,

dass es dabei die einzelnen in den Akten liegenden Arztberichte einlässlich würdigte,

dass die Beschwerdeführerin zwar diese Beweiswürdigung rügt und geltend macht, der Sachverhalt sei ungenügend abgeklärt sowie das "Ermessensrecht" sei "missbraucht" worden,

dass sie sich aber mit den massgeblichen Erwägungen der Vorinstanz nicht in einer den gesetzlichen Anforderungen an die Begründungspflicht genügenden Weise auseinandersetzt und insbesondere nicht aufzeigt, inwiefern die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen unzutreffend im Sinne von Art. 97 Abs. 2 BGG und die darauf beruhenden Erwägungen rechtsfehlerhaft sein sollten,

dass sich die Vorbringen der Versicherten vielmehr in einer allgemein gehaltenen Kritik mit pauschalen Hinweisen auf die Einschätzung anderer Medizinalpersonen erschöpfen, ohne auf das von der Vorinstanz dazu bereits Erwogene konkret einzugehen,

dass der Begründungsmangel offensichtlich ist,

dass deshalb trotz Einreichung des vorinstanzlichen Entscheides innert der angesetzten Nachfrist kein gültiges Rechtsmittel vorliegt,

dass folglich im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,

dass das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wegen aussichtsloser Beschwerdeführung abzuweisen ist (Art. 64 Abs. 1 in fine BGG),

dass indessen in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet werden kann,

erkennt die Einzelrichterin:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

4. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Obergericht des Kantons Uri, Verwaltungsrechtliche Abteilung, und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 5. März 2020

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Einzelrichterin: Heine

Die Gerichtsschreiberin: Berger Götz